Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Ansbach e.V.

Home / Aktuelles

Begegnungen mit Herz und Verstand

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der Katholischen Erwachsenenbildung Herrieden.
Hier haben Sie zukünftig die Möglichkeit das Programm einzusehen und sich über aktuelle und kurzfristige Termine zu informieren.
Wenn Sie auf der Suche sind nach bestimmten Themen können Sie unsere Suchfunktion nach Stichworten durchsuchen oder in dem Programm in den für Sie interessanten Themen recherchieren.
Gerne nutzen Sie auch unsere Anmeldung über das Internet. Für Anregungen und Wünsche ihrerseits sind wir unseren Interessenten stets dankbar.

Wir wünschen Ihnen viel Spass auf unseren Seiten.

 

„Die Bibel als Brücke der Christen“

„Die Bibel als Brücke der Christen“


Die Bibel mit all ihren Facetten stand im Mittelpunkt beim „Fest der Ökumene“ im mittelfränkischen Kloster Heidenheim. Bei einer Podiumsdiskussion hoben die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski und der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Bedeutung der Heiligen Schrift für die Christen hervor. „Die Heilige Schrift ist eine wunderbare Brücke zwischen allen Getauften. Sie ist die Grundlage unseres Glaubens. Dessen sollten wir uns bewusst werden“, betonte Bischof Hanke. Darum sei es wichtig, dass alle Christen, gerade auch in ökumenischen Bibelkreisen, das Wort Gottes teilen. „Gott will mit den Menschen in einen Dialog treten. Und wenn wir Menschen den Dialogfaden mit Gott aufnehmen wollen, dann ist die Heilige Schrift unerlässlich“, so Bischof Hanke weiter. Die Regionalbischöfin für den Kreis Ansbach-Würzburg ergänzte: „Die Bibel ist das Fundament der Ökumene.“ Gerade im Jahr des Reformationsgedenkens hätten beide Konfessionen wieder stärker auf das Wort Gottes geschaut. Darum sei sowohl eine neue Einheitsübersetzung als auch eine neue Lutherübersetzung herausgegeben worden. Für Bornowski ein Zeichen dafür, dass beide Kirchen erkannt hätten, wie aktuell die Bibel bis heute sei.
(Foto: Bernhard Löhlein, Eichstätt)


Orientierungsjahr für Jugendliche und junge Erwachsene

Orientierungsjahr für Jugendliche und junge Erwachsene


Die Diözese Eichstätt geht neue Wege in der Berufungspastoral. „YOU - Jugend, Orientierung, Unterscheidung“ heißt ein Projekt, das im Herbst 2018 an den Start geht. Angesprochen sind Frauen und Männer zwischen 18 und 25 Jahren, die sich vorstellen können, neun Monate lang in einer Wohngemeinschaft zu leben. „In dieser Zeit können sie sich besser kennenlernen, ihre Persönlichkeit und ihren Glauben stärken, aber auch durch verschiedene Praktika Einblick in unterschiedliche Berufsfelder gewinnen“, erklärt Domvikar Christoph Wittmann, Direktor des Diözesanen Zentrums für Berufungspastoral, der YOU zusammen mit den Referentinnen Sarah Hairbucher und Daniela Graf leitet.
Bewerbungen sind ab sofort unter www.you-eichstaett.demöglich. Interessierte können das You-Haus und das Team bereits an zwei Tagen der offenen Tür - am 25. März 2018 und 7. Juli 2018 jeweils ab 13 Uhr - kennenlernen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es beim Diözesanen Zentrum für Berufungspastoral, Tel. 08421 50380,
E-M: you@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


  Spaß und Entspannung bei Caritas-Freizeiten

Spaß und Entspannung bei Caritas-Freizeiten

Rund 130 Mädchen und Buben haben dieses Jahr an den fünf Kinderfreizeiten des Eichstätter Diözesan-Caritasverbandes teilgenommen: alle, um Spaß und Abwechslung vom Alltag zu haben. Viele Kinder mit gesundheitlichen Problemen konnten sich bei den Erholungen auch in besonderer Weise entspannen. Und mehrere mit berufstätigen Eltern fanden so in den Sommerferien eine Familien entlastende Betreuungsmöglichkeit.
Birgit Pflüger, die dieses Jahr zum ersten Mal für den Caritasverband die Maßnahmen federführend organisierte und durchführte, ist vor allem froh, „dass kein Kind aus finanziellen Gründen nicht mitfahren konnte, denn bei etwa zehn Prozent aller Beteiligten konnten die Eltern die Teilnahme entweder ganz oder teilweise nicht bezahlen“. In diesen Fällen hätten die zuständigen Mitarbeiterinnen an den sieben Caritas-Kreisstellen im Bistum „engagiert und erfreulicherweise immer erfolgreich“ Unterstützungen gefunden: bei Jugendämtern und Krankenkassen, aber auch in Pfarreien, bei einer Kolpingsfamilie oder auch durch die Kreisstellen selbst.
(Foto: Birgit Pflüger, Eichstätt)


Gemeindekatechese mit neuen Angeboten

Gemeindekatechese mit neuen Angeboten

Zur Vorbereitung auf die Erstkommunion und Firmung bietet der Fachbereich Gemeindekatechese / Sakramentenpastoral der Diözese Eichstätt im neuen Schuljahr wieder zahlreiche Veranstaltungen an. Neben bewährten Fortbildungen enthält das Jahresprogramm 2017/2018 auch neue Angebote. Eines davon ist die vierteilige Kursreihe „Glaube - talk about“. Dabei lernen die Teilnehmer im Einzelgespräch oder vor der Gruppe, vom Glauben zu reden sowie Antworten auf Fragen des Alltags im Glauben zu finden. Die Kursreihe beginnt am Mittwoch, 4. Oktober 2017, im Kloster Abenberg.
Ebenfalls neu im Angebot ist der Kurs „Biblische Figuren nach Doris Egli“ am 13. und 14. Oktober 2017 oder am 16. und 17. Februar 2018 im Kloster Abenberg. Zum ersten Mal im Programm der Gemeindekatechese ist auch ein Wochenende für Familien mit Jugendlichen ab 13 Jahren. Die Veranstaltung findet von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. Juni 2018, im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Pappenheim statt.
Das neue Jahresprogramm mit Faltblättern zu den einzelnen Angeboten ist unter www.bistum-eichstaett.de/gemeindekatecheseabrufbar. Weitere Informationen erteilt das Sekretariat der Gemeindekatechese unter Tel. 08421 50668,
E-M: gemeindekatechese@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Stefanie Bruns, Pfarrbriefservice Würzburg)


Videowettbewerb für Sternsinger

Videowettbewerb für Sternsinger


Den Bundespräsidenten treffen: Zum ersten Mal sind im Januar 2018 Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Eichstätt als Sternsinger beim Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier in Berlin eingeladen. Sie vertreten dabei die bundesweit mehr als 300.000 Sternsinger. Jedes Jahr empfängt das deutsche Staatsoberhaupt um den 6. Januar Sternsinger aus einer deutschen Diözese. Das Bischöfliche Jugendamt, das Referat Weltkirche des Bischöflichen Ordinariates und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) rufen deshalb einen Videowettbewerb aus, um drei Gruppen zu ermitteln, die beim Bundespräsidenten in Berlin auftreten dürfen.
Die Aufgabe bei dem Videowettbewerb besteht darin, einen kurzen Film zu drehen: Darin sollen die Sternsingerinnen und Sternsinger erklären, warum sie diejenigen sein sollen, die den Segen zum Bundespräsidenten bringen dürfen. Außerdem soll das Bistum Eichstätt kurz vorgestellt und das Schwerpunktthema der nächstjährigen Sternsingeraktion angesprochen werden: Das Problem der Kinderarbeit am Beispiel Indiens. Das Video soll dabei maximal 120 Sekunden lang sein und bis spätestens 30. September 2017 über die Internetseite des Bistums Eichstätt eingereicht werden. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Anmeldung über www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.
(Foto: Benne Ochs, Pfarrbriefservice Würzburg)


Neues Programm des Diözesanbildungswerks

Neues Programm des Diözesanbildungswerks


Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm bietet die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt von September 2017 bis Januar 2018 an. Es umfasst Vorträge, Seminare, Familienwochenenden, Studientagungen und -reisen, Führungen, Filmvorführungen und Fortbildungen für die Seniorenarbeit. 
Die Angebote sollen in einer Zeit der Informationsüberflutung und der „alternativen Wahrheiten“ als „eine Art Kompass dienen, der eine Wahrnehmung des Wesentlichen ermöglicht“, heißt es im Vorwort. „Die katholische Erwachsenenbildung will auf der Basis des christlichen Menschen- und Weltbildes zur Orientierung bei der Sinnfindung, bei der Reflexion des eigenen sowie eines anderen Standpunktes und zur Persönlichkeitsbildung beitragen und so die Möglichkeiten zum gelingenden Leben erweitern“, schreibt Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks.
Dazu bietet das Diözesanbildungswerk Veranstaltungen aus den Bereichen Ehe- und Familie, Medien- und Seniorenarbeit. Auf dem Programm steht bereits am 15. September 2017 die Fortbildung „Senioren sinnvoll betreuen im Jahresverlauf“ im Haus der Stadtkirche in Nürnberg. „Menschen-Bilder-Welt-Bilder“ lautet das Thema des Filmforums Akzente, das am 21. September 2017 im Filmstudio im Alten Stadttheater Eichstätt startet. Unter dem Motto „Herbst-Aus-Zeit“ findet von 29. September bis 1. Oktober 2017 ein Wochenende für Familien im Jugendhaus Schloss Pfünz statt. „Schluss mit der Angst - Deutschland schafft sich nicht ab“ - darüber spricht der langjährige Erzabt von St. Ottilien und Abtprimas des Benediktinerordens, Notker Wolf, bei einem Vortrag am
6. Oktober 2017 im Canisiuskonvikt in Ingolstadt.
Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm der KEB unter
www.bistum-eichstaett.de/erwachsenenbildung.
(Foto: Ansgar Hoffmann, Pfarrbriefservice Würzburg)      


Exerzitientage im Altmühltal

Exerzitientage im Altmühltal


Das herbstliche Altmühltal unter die Füße nehmen und Gott mit dabei sein lassen, dazu lädt das Exerzitienreferat der Diözese Eichstätt ein. Das Wochenende auf Schloss Hirschberg von Freitag,
29. September bis Sonntag, 1. Oktober 2017, steht unter dem Thema: „Kommt mit und ruht ein wenig aus“. Die Tageswanderung am Samstag erstreckt sich über ca. 17 Kilometern. Impulse in der Gruppe, stille persönliche Zeit beim Wandern, gemeinsames Gebet und ein Gottesdienst sowie die Möglichkeit zum Einzelgespräch bilden den Rahmen der Tage. Die Leitung haben Pfarrer Michael Kleinert und Pastoralreferentin Christina Noe. Eingeladen sind „Einsteiger“, die erstmals einen Eindruck von Exerzitien zu Fuß gewinnen möchten, ebenso wie „Kurz-Aussteiger“, die ihre Exerzitienerfahrungen auffrischen möchten. Der Kurs findet im Tagungshaus Schloss Hirschberg bei Beilngries statt.
Nähere Informationen und Anmeldung beim Exerzitienreferat der Diözese Eichstätt,
Tel. 08421 50604 oder im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/exerzitien.
(Foto: Bernhard Riedl, Pfarrbriefservice Würzburg)


Tipps und Ideen für Seniorenarbeit

Tipps und Ideen für Seniorenarbeit


Anregungen für Haupt- und Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit bietet der Bereich Altenbildung der Diözese Eichstätt in mehreren Veranstaltungen im Herbst an. Mit dem Thema „Senioren sinnvoll betreuen im Jahreslauf - Herbst und Winter“ startet die Werkstatt Seniorenarbeit am Freitag, 15. September 2017, von 9.30 bis 17 Uhr im Haus der Stadtkirche, Vordere Sterngasse 1, in Nürnberg. Referentin ist Wiltrud Schiller, Fachkraft für Gerontopsychiatrie, mentales Aktivierungstraining und Seniorengymnastik. Dabei werden Möglichkeiten vorgestellt und erarbeitet, wie Senioren beim positiven Selbsterleben, der bewussten Wahrnehmung der Umgebung und dem sozialen Miteinander im Alltag gefördert werden können.
101 Ideen für kreative und vergnügliche Seniorennachmittage zeigt Gerti Birner, langjährige Leiterin einer Tagespflegestation, Gedächtnistrainerin und Tanzleiterin für Tänze im Sitzen an zwei Terminen im November. Unter dem Titel „In Schwung kommen“ präsentiert sie dabei neue Themen, die sowohl im Seniorenkreis, in ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen zum Einsatz kommen können. Der Kurs findet am Dienstag,
21. November 2017, von 9.30 bis 17 Uhr im Pfarrzentrum „Die Arche“ in Schwabach statt, Ludwigstraße 17.
Veranstalter aller Kurse ist der Bereich Altenbildung der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt, Diözesanbildungswerk. Anmeldungen sind bis eine Woche vor Kursbeginn möglich. Weitere Informationen bei der Seniorenpastoral im Bistum Eichstätt, Tel. 08421 50622, E-Mail: altenarbeit@bistum-eichstaett.de oder mit Online-Anmeldemöglichkeit im Internet unter
www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit.
(Foto: Simone El, Pfarrbriefservice Würzburg)


Ökumene im Kloster Heidenheim

Ökumene im Kloster Heidenheim

Geistliches Leben im Zeichen der Ökumene soll das ehemalige Benediktinerkloster in Heidenheim nach den Umbau- und Renovierungsarbeiten füllen. Der ökumenisch besetzte „Arbeitskreis Spiritualität“  hat nun ein Konzept erarbeitet, wie die Räume genutzt werden können. Gemeinsam mit Äbtissin Franziska Kloos, Domvikar Reinhard Kürzinger als Vertreter des Bistums Eichstätt und der evangelischen Regionalbischöfin Gisela Bornowski aus Ansbach planen die Verantwortlichen ökumenisch-spirituelle Angebote und Seminare. Einige klosterspezifische Themen, wie beispielsweise eine Einführung in die christliche Meditation, Exerzitien oder Oasentage, sind bereits entwickelt und mit Referenten besetzt. Zu den neuen Formaten gehören spirituelle Kirchenführungen, ökumenische Maiandachten und Rosenkränze, die entsprechend der Zeit im Kirchenjahr angeboten werden. Dreh- und Angelpunkt für das künftige geistliche Erleben sind, neben dem Münster, der Kreuzgang und der Klosterinnenhof. Während der Kreuzgang im Sinne eines mittelalterlichen Meditationsgangs künftig wieder über viele Flügel zu begehen ist, lädt der Innenhof mit ansprechender und zugleich zurückhaltender Gestaltung und Bepflanzung zum Verweilen und zur Meditation ein. „Der Kreuzgang ist ursprünglich ein Weg der Sammlung, des Schweigens und der Vorbereitung auf das Gebet. Er kann nicht von der Kirche abgetrennt werden. Die Kirche ist dann der Ort für das Lob Gottes“, erklärt Franziska Kloos.
Geplant sind im Kreuzgang neben dem Seminar- u. Museumsbetrieb auch Andachten, Stundengebete, Lesungen sowie Konzerte.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Programmheft für den Zeitraum Sept. 2017 bis Jan. 2018 erschienen

Programmheft für den Zeitraum Sept. 2017 bis Jan. 2018 erschienen


Das neue Programmheft kann aus den Schriftenständen der katholischen Kirchen sowie der Rathäuser in den Kommunen entnommen werden. Ein Freiexemplar wird auf Anfrage über die KEB-Geschäftsstelle Herrieden, Tel. 09825 8472, gerne kostenlos zugesandt.
Das Halbjahresprogramm bietet für alle Altersgruppen die Teilnahme an rund 150 verschiedenen Veranstaltungen zu zeitaktuellen Betrachtungen wie „Spielzeug der Nachkriegszeit“, „Glasfenster von Dan Rubinstein“, Bildungsfahrt zur Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ nach Coburg oder Themen wie „Reformation und Reformationsgedenken, was bleibt?“, „Der Demenz begegnen“, „Integration von Geflüchteten“, „Obstbaum Winterschnitt-Kurs“, „Begräbnisformen im Wandel“ oder „Nachhaltig im Geist Gottes leben, die Botschaft von Papst Franziskus“.
„Zuhören, Vorlesen und Tee trinken“ lautet der monatliche Aufruf des Lese- und Literaturkreises für Begegnungen in der Stadt- und Pfarrbücherei Herrieden. Zu seiner Auftaktveranstaltung „Von Banküberfällen und Morden“ am 18. Oktober 2017 liest Autorin Stefanie Mohr aus ihrem witzig, schwungvollen Unterhaltungsroman „Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“ und stellt mehrere Krimis mit ihrem Protagonisten Hackenholt in der Zehntscheune Herrieden zur Diskussion.
Weitere Angebote unter dem Motto „Mit Herz und Verstand“ im 2. Halbjahr 2017 lauten „Schatzsuche in der eigenen Lebensgeschichte“ in Neuendettelsau oder „Einander durchs Leben helfen“ in Rauenzell. Dazu kommen Bildungsfahrten in die Ferne wie nach Polen sowie in die nähere Umgebung z.B. nach Retzbach am Main bei Würzburg mit diversen Führungen. Alle Hinweise darüber, speziell auch für den Seelsorgebereich Frankenhöhe mit Veranstaltungen in Rothenburg o.d.T., Gebsattel und Schillingsfürst, sind im neuen KEB-Programmheft zu finden.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)


Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker

Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker


Zu Beginn des neuen Schuljahres im September startet das Bistum Eichstätt die neuen Ausbildungskurse zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. In wöchentlichem Einzelunterricht und monatlichen Samstagskursen bei den Regionalkantoren der Diözese erhalten Interessierte eine umfassende kirchenmusikalische Ausbildung, die zum selbstständigen Dienst als Organist oder Chorleiter befähigt. Kursteilnehmer müssen zunächst eine Aufnahmeprüfung beim Amt für Kirchenmusik ablegen.
Außerdem wird ab Herbst ein zusätzliches Angebot eingeführt: Organisten, deren Ausbildung bereits länger zurückliegt, können in einer zeitlich begrenzten Fortbildung ihre Orgelkenntnisse auffrischen und intensivieren.  
Weitere Informationen gibt es beim Amt für Kirchenmusik unter Tel. 08421 50931 oder unter www.bistum-eichstaett.de/kirchenmusik.
(Foto: Romana Kröling, Pfarrbriefservice Würzburg)


Oasentage für Angehörige von Menschen mit Behinderung

Oasentage für Angehörige von Menschen mit Behinderung

Oasentage für Eltern und Angehörige von Menschen mit Behinderung bietet das Bistum Eichstätt an. Das Angebot im Tagungshaus Schloss Hirschberg beginnt am Montag,
23. Oktober 2017, um 9 Uhr und endet am Dienstag, 24. Oktober 2017, um 16 Uhr. Veranstalter ist die Pastoral für Menschen mit Behinderung.
Den Umgang mit Leiden wird Bernhard Sill, Professor für Moraltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, in einer Einheit thematisieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Oasentage wird die Bibelarbeit sein: Jesus und sein Umgang mit Menschen mit Behinderung. Weitere Informationen und Anmeldung im Referat der Behindertenpastoral, Tel. 08421 50633,
E-Mail behindertenpastoral@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Martin Manigatterer, Pfarrbriefservice Würzburg)


50 Jahre Pfarrgemeinderatswahlen

50 Jahre Pfarrgemeinderatswahlen

Das 50-jährige Bestehen der Pfarrgemeinderäte wird auch im Bistum Eichstätt groß begangen. Im Rahmen der Willibaldsfestwoche sind am 8. Juli 2018 alle Pfarrgemeinderäte der Diözese nach Eichstätt eingeladen. Darauf wies Diözesanratsvorsitzender Christian Gärtner bei der traditionellen Sommerkonferenz der Dekane, Dekanatsratsvorsitzenden und Dekanatsreferenten in Kinding hin. Dabei wurde auch der Terminplan für die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen vorgestellt: Diese sind für den 25. Februar 2018 vorgesehen. Dazu finden im September und Oktober an verschiedenen Orten der Diözese Werkstattabende zur Vorbereitung der Wahl statt.
Weitere Themen in der Konferenz waren die große Bedeutung der Qualifizierung und Fortbildung der hauptamtlichen wie ehrenamtlichen kirchlichen Mitarbeiter sowie die Einstellung von Verwaltungskräften auf Dekanatsebene und im Kindergartenbereich. Außerdem dankte Diözesanratsvorsitzender Christian Gärtner den Dekanatsräten für ihr vielfältiges Engagement im vergangenen Arbeitsjahr: Die Palette reichte von thematischen Vollversammlungen der Dekanatsräte zu Pastoral, Klimaschutz, Familie und Jugend, Reformationsgedenken über Dekanatswallfahrten, Ausflüge, Betriebsbesichtigungen und Bildungstage bis hin zu einem Entdeckertag unter dem Motto „Kirche in Bewegung“ im Dekanat Weißenburg-Wemding.
(Foto: Cäcilia Branz, Pfarrbriefservice Würzburg)


Begegnung mit Papst Franziskus und Diözesanbischof Gregor Maria in Rom

Begegnung mit Papst Franziskus und Diözesanbischof Gregor Maria in Rom

Zur internationalen Ministrantenwallfahrt von 29. Juli bis 5. August 2018 in Rom lädt das Ministrantenreferat des Bischöflichen Jugendamtes Eichstätt ein. Bis zu 500 Ministrantinnen und Ministranten im Alter von 13 bis 17 Jahren aus dem Bistum Eichstätt können an der Wallfahrt teilnehmen. Unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ können sie die Tage in Rom mit rund 60.000 Ministranten aus Deutschland und zahlreichen Teilnehmern aus anderen europäischen Ländern erleben. Zu den Höhepunkten des Programms gehören ein Eröffnungsgottesdienst und eine Begegnung mit Bischof Gregor Maria Hanke in Rom sowie eine Sonderaudienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Neben dem Besuch der großen Pilgerkirchen und des antiken Rom ist auch ein Badenachmittag am Meer geplant. Die Leitung haben Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher und Diözesanjugendpfarrer Clemens Mennicken. Die Anmeldung zur Romwallfahrt 2018 ist ab Montag, 25. September 2017, möglich. Vorher eingehende Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Das Bischöfliche Jugendamt nimmt ausschließlich Anmeldungen in schriftlicher Form entgegen. Der Flyer mit dem Anmeldformular ist im Jugendamt, in den katholischen Jugendstellen sowie in den Pfarrbüros erhältlich und kann unter www.bistum-eichstaett.de/ministranten heruntergeladen werden. Die Reihenfolge des Eingangs im Bischöflichen Jugendamt entscheidet über die Teilnahme. Aufgrund der begrenzten Anzahl von 500 Plätzen wird eine zügige Anmeldung empfohlen.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Bischöflichen Jugendamt - Ministrantenreferat, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt, Tel. 08421 50631, E-M: ministranten@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Sonderausstellung und Führungen im Diözesanmuseum

Sonderausstellung und Führungen im Diözesanmuseum


Die Ausstellung „Lebenszyklen“ sowie die Führungsreihen „Geistiger Mittagstisch“ und „Fremde Götter“ bilden die Schwerpunkte des Programms des Domschatz- und Diözesanmuseums Eichstätt von August bis Oktober. Die Sonderausstellung mit Bildern, Zeichnungen und Skulpturen des Regensburger Künstlers Rudolf Koller ist noch bis 31. Oktober 2017 zu sehen.
Der „Geistiger Mittagstisch“ befasst sich mit dem Thema „Eichstätt im Spannungsfeld von Humanismus, Reformation und Rekatholisierung“. Die rund 20-minutigen Führungen mit der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Grund finden mittwochs jeweils um 12.15 Uhr an folgenden Terminen statt: am 9. August 2017, am 27. September 2017 und am 25. Oktober 2017.
„Fremde Götter“, die im Diözesanmuseum auf Münzen, im Kunsthandwerk und als hinduistischen Statuetten dargestellt sind, zeigt Katharina Hupp mittwochs um 19.30 Uhr an folgenden Termine: am 30. August 2017, am 20. September 2017 und am 11. Oktober 2017.
Als Schmankerl zum Saisonende zeigt Dr. Claudia Grund bei einer Führung am Dienstag, 24. Oktober 2017, „Vermischtes Allerlei aus dem Depot des Diözesanmuseums“. Öffentliche Führungen durch Dom und Diözesanmuseum bietet Tourist-Informationen Eichstätt an vier Sonntagen: 6. und 20. August 2017 sowie 3. und 17. September 2017. Zudem ist die Sonderführung „Auf den Spuren der Gründergestalten Eichstätts in St. Walburg“ buchbar.  Das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt ist Mittwoch bis Freitag von 10.30 bis 17 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Weitere Informationen unter Tel. 08421 50742 oder im Internet unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.
(Foto: Norbert Staudt, Eichstätt)


Ausbildung zur Leitung von Eltern-Kind-Gruppen

Ausbildung zur Leitung von Eltern-Kind-Gruppen


Für Frauen und Männer, die eine Eltern-Kind-Gruppe leiten möchten, bietet die Ehe- und Familienpastoral der Diözese Eichstätt eine praxisorientierte Ausbildung an. Die Schulung umfasst drei Kurstage, die samstags jeweils von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Tagungshaus Schloss Hirschberg stattfinden: am 23. September 2017, am 21. Oktober 2017 und am 18. November 2017. Die Teilnehmer erwerben Kenntnisse und entwickeln Fähigkeiten, um Eltern-Kind-Gruppen unterstützen, leiten und begleiten zu können. Referentinnen sind Anita Gaffron aus Arberg und Petra Schleicher aus Gaimersheim. Die Leitung hat Dr. Peter Ulrich vom Referat für Ehe und Familie der Diözese.
Interessierte können sich bei der Ehe- und Familienpastoral unter Tel. 08421 50611 oder per E-Mail: familie-sekretariat@bistum-eichstaett.de anmelden.
(Foto: Michael Bogedain, Pfarrbriefservice Würzburg)


Jahresprogramm 2017/2018 für Ministranten

Jahresprogramm 2017/2018 für Ministranten

Im Schuljahr 2017/2018 finden wieder verschiedene Veranstaltungen für Ministranten und Ministrantinnen des Bistums Eichstätt statt. Zu den Angeboten im neuen Programmheft gehören Ministrantentage und -wochenenden sowie eine Leiterschulung im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz und der 4. Willibalds-Cup im Fußball. Ein Höhepunkt ist die Teilnahme an der internationalen Wallfahrt der Ministranten von 29. Juli bis 5. August 2018 nach Rom.
Das Jahresprogramm kann unter www.jugend-bistum-eichstaett.de/ministranten heruntergeladen werden. Weitere Informationen, das Programmheft in gedruckter Form und Anmeldung beim Bischöflichen Jugendamt, Ministrantenreferat, Tel. 08421 50631,
E-M: ministranten@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Martha Gahbauer, Pfarrbriefservice Würzburg)


St. Michaelsbund tagt in Schloss Hirschberg

St. Michaelsbund tagt in Schloss Hirschberg


Im Tagungshaus Schloss Hirschberg veranstaltet der Landesverband Bayern des Sankt Michaelsbundes seine Jahrestagungen. Sie finden an drei Terminen statt: vom 21. Juli bis 23. Juli 2017, vom 25. Juli bis 27. Juli 2017 und 28. Juli bis 30. Juli 2017. Der Michaelsbund erwartet über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern. Den Auftakt der Tagungen bildet jeweils ein Vortrag zum Thema Alphabetisierung und Lesen von Sabine Uehlein, der Geschäftsführerin Programme der „Stiftung Lesen“, Mainz. Der Berliner Comic-Künstler Reinhard Kleist hat im vergangenen Jahr mit seiner aufrüttelnden Graphic Novel „Der Traum von Olympia“ den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen. Professor Sabine Bieberstein beleuchtet an der Figur der Maria Magdalena, der „Jüngerin und Apostelin oder Sünderin und Hure“ das sich stetig wandelnde Frauenbild in der Bibel und der theologischen Auslegung. Unter dem Titel „Maria, Luther und die Liebe“ nähern sich sowohl literarisch wie auch musikalisch Monika Drasch und Gerd Holzheimer dem Thema.
Ein Höhepunkt soll die Begegnung mit Christian Brückner werden. Er war Synchronsprecher  für Robert Redford, Peter Fonda und Robert De Niro. Christian Brückner ist darüber hinaus ein vielfach ausgezeichneter Hörbuchsprecher. Im Bistum Eichstätt gibt es eine Stelle für Büchereiarbeit, sie berät und betreut rund 100 Büchereien.
Mehr Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/buechereiarbeit.
(Foto: Klaus Kegebein, Pfarrbriefservice Würzburg)


„Die Willibaldswoche ist nicht mehr wegzudenken“

„Die Willibaldswoche ist nicht mehr wegzudenken“

Mit der Sternwallfahrt der Dekanate und Pfarreien ist am Sonntag, 9. Juli 2017, die diesjährige Willibaldswoche in Eichstätt zu Ende gegangen. Insgesamt 5000 Gläubigen haben während der Festwoche unter dem Motto „Aufbrechen im Glauben - Gemeinsam Kirche sein“ an Wallfahrten, Gottesdiensten und Veranstaltungen rund um den Eichstätter Bistumspatron teilgenommen.
Aufbrechen sei leicht, wenn man um Weg und Ziel wisse, sagte Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt im Eichstätter Dom. Aufbrechen im Glauben werde in der Begegnung und im Vertrauen auf andere Menschen möglich, die als Zeugen Gottes wirken. Aufbrechen im Glauben heiße nicht den alten Trott etwas besser zu gestalten. Das Motto der Willibaldswoche lade vielmehr ein, immer wieder neu nach Gottes Spuren und nach Zeugen des Glaubens Ausschau zu halten, um schließlich selbst Türöffner des Glaubens sein zu können. „Damals waren es Willibald und seine Geschwister, heute sind wir angefragt für diesen Dienst, den Weg zu zeigen und die Wirklichkeit Gottes zu eröffnen.“
Die Willibaldswoche wird seit 2009 jährlich um den Todestag des ersten Eichstätter Bischofs gefeiert. Der aus Südengland stammende Missionar Willibald starb am 7. Juli 787. Weitere Informationen und ein Rückblick auf die Willibaldswoche 2017 unter www.willibaldswoche.de.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)                                                                                                                                                     


Ministranten zeigen junges Gesicht der Kirche

Ministranten zeigen junges Gesicht der Kirche

Über 1000 Teilnehmer, rund 70 ehrenamtliche Betreuer, eine spannende Stadtrallye und ein Riesenweihrauchfass: Der Ministrantentag am Samstag, 8. Juli 2017, wurde zu einem großen Gemeinschaftserlebnis und einem der Höhepunkte der diesjährigen Willibaldswoche in Eichstätt. Beim Gottesdienst im Eichstätter Dom dankte Bischof Gregor Maria Hanke den jungen Christen für ihren Dienst in den Pfarreien.
Mit Unterstützung einer Ministrantengruppe aus Reichelsdorf und Nürnberg-Langwasser sprach Bischof Hanke in der Predigt verschiedene Aspekte des Ministrierens an. So erinnere das Vortragekreuz Christen daran, dass sie aufkreuzen sollen, wo Menschen in Not sind. „Jesus sehnt sich danach, dass auf seinem Kreuz unsere Fingerabdrücke sichtbar werden“, sagte der Bischof mit Blick auf ein Holzkreuz mit Fingerabdrücken, das beim Ministrantentag gestaltet wurde. Hinter dem Kreuz kam im Altarraum ein drei Meter hohes und 180 Kilo schweres Weihrauchfass aus dem Bistum Augsburg zum Einsatz. „Weihrauch soll uns erinnern, dass wir Gottes Wohlgeruch sind, wenn wir uns um den Herrn versammeln“, erklärte Hanke. „Unser Gebet ist der eigentliche Weihrauch, am dem Gott seine Freude hat.“
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Militärdekan Hutter predigte bei Wallfahrt der Männer

Militärdekan Hutter predigte bei Wallfahrt der Männer


Rund 600 Pilger aus dem Bistum Eichstätt haben am Freitag, 7. Juli 2017, an der traditionellen Wallfahrt der Männer in der Willibaldswoche teilgenommen. Unter den Wallfahrern waren auch mehrere Kommunalpolitiker aus der Region sowie der Eichstätter Landrat Anton Knapp. „Die älteste Männerwallfahrt, die mit unserem Bistum zu tun hat, war der Aufbruch des heiligen Willibald und seines Vaters Richtung Italien und Rom“, sagte Bischof Gregor Maria Hanke zu Beginn des Gottesdienstes im Eichstätter Dom. „Ihr seid heute zum Grab des heiligen Willibald aufgebrochen, um teilzuhaben an seinem Weg der Nachfolge Jesu“.
Neben Bischof Hanke und Geistlichen aus der Diözese Eichstätt feierten der Hochmeister des Deutschen Ordens, Abt Bruno Platter aus Wien, und Militärdekan Alfons Hutter aus Fürstenfeldbruck den Wallfahrtsgottesdienst zum Hochfest des heiligen Willibald mit. Hutter sprach die Männer in seiner Predigt bundeswehrgemäß als „Kameraden“ an und gab ihnen als „Merkzettel“ drei Worte mit, die notwendig seien, um im Glauben aufzubrechen: „Beten, Bier und Brotzeit“. Er bete das Stundengebet der Kirche gerne im Freien und würde dabei oft von Soldaten angesprochen. Aus seiner Erfahrung aus 16 Jahren Militärseelsorge wisse er, wie wichtig es sei, mit Gott und den Menschen zu reden. Nur wer im Gebet verankert sei, könne auch auf andere zugehen.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Kardinal Woelki zu Gast bei der Willibaldswoche

Kardinal Woelki zu Gast bei der Willibaldswoche


Neue Formen des miteinander Kirche seins ausprobieren, dazu rief der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, die Priester und hauptamtlichen Laien der Diözese Eichstätt auf. Beim Tag der pastoralen Mitarbeiter im Rahmen der Willibaldswoche sprach er in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ermutigte dazu, in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs aufzubrechen und die Menschen mit Christus in Berührung zu bringen. „Wir müssen die Botschaft immer neu in die jeweilige Zeit hineinsprechen. Deshalb können wir uns nicht einrichten und sesshaft werden.“ Stillstand habe nichts mit dem Glauben, mit Kirche oder dem Evangelium zu tun. In seiner persönlich gehaltenen und auf Dialog bedachten Ansprache ging Woelki auch auf die Herausforderungen der Gegenwart ein. Diese könne die Kirche nur bewältigen, wenn sie ohne Angst eine neue Weise der Volksfrömmigkeit finde. „Ich mache mir keine Sorge um die Kirche, wenn sie den lebendigen Christus erfahrbar macht und sich jeder Einzelne bemüht, Segen für andere zu sein“, so der Kardinal.
(Foto: Bernhard Löhlein, Eichstätt)


Lebenszyklen

Lebenszyklen

Um das Werk des Regensburger Künstlers Rudolf Koller dreht sich die neue Sonderausstellung im Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum. Die Präsentation ist eine Besonderheit: Nur selten stellt Rudolf Koller seine Werke in Ausstellungen vor. In Eichstätt wird er einen Überblick über sein jahrzehntelanges Schaffen geben, angefangen von seiner Jugend- und Studienzeit bis zur Gegenwart. Rund 80 Exponate lassen dabei beispielhaft die Bandbreite seines künstlerischen Wirkens erkennen: Zeichnungen, Studien, Skizzen, Gemälde in verschiedenen Techniken sowie Plastik in Bronze und Modelle in Wachs und Gips.
Die Ausstellung im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt beginnt am Samstag, 15. Juli 2017, um 11 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage in den Ausstellungsräumen des Museums, Residenzplatz 7. Der Regensburger Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Professor Dr. Achim Hubel wird die Einführung geben. Im Museum ist die Ausstellung bis zum 31. Oktober 2017 zu sehen.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Kunstverlag Josef Fink mit Beiträgen von Ludwig Mödl und Erich Naab.
Weitere Informationen unter Tel. 08421 50742 oder im Internet unter
www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.
(Foto: Rudolf Koller, Regensburg)


Sternsinger fahren zum Bundespräsidenten

Sternsinger fahren zum Bundespräsidenten

Mit einem Videowettbewerb wollen das Bischöfliche Jugendamt, das Referat Weltkirche des Bischöflichen Ordinariates und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) drei Gruppen ermitteln, die im nächsten Jahr beim Bundespräsidenten auftreten dürfen. Jedes Jahr empfängt der jeweils amtierende Bundespräsident rund um den 6. Januar Sternsinger aus einer deutschen Diözese. Im Januar 2018 sind erstmalig Kinder aus dem Bistum Eichstätt eingeladen, die bundesweit mehr als 300.000 Sternsinger beim Staatsoberhaupt zu vertreten.
Um die Gruppen zu ermitteln, die letztlich nach Berlin fahren dürfen, schreiben die im Bistum Eichstätt für die Sternsingeraktion Verantwortlichen einen Videowettbewerb aus. Die Aufgabe besteht darin, einen kurzen Film zu drehen: Darin sollen die Sternsingerinnen und Sternsinger erklären, warum sie diejenigen sein sollen, die den Segen zum Bundespräsidenten bringen und dort singen und musizieren. Außerdem soll das Bistum Eichstätt kurz vorgestellt werden und das Schwerpunktthema der nächstjährigen Sternsingeraktion angesprochen werden: Das Problem der Kinderarbeit am Beispiel Indiens. Das Video soll dabei maximal 120 Sekunden lang sein und bis spätestens 15. September 2017 auf der Internetseite des Bistums Eichstätt eingereicht werden.
Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Anmeldung über
www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.
(Foto: Katrin Erbe, Pfarrbriefservice Würzburg)


Fortbildung zur Betreuungskraft

Fortbildung zur Betreuungskraft

Eine halbjährige Qualifizierung zur zusätzlichen Betreuungskraft haben rund 20 Frauen aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen der Caritas im Bistum Eichstätt im Tagungshaus Schloss Hirschberg abgeschlossen. Anders als bei bisherigen Fortbildungen zu diesem Beruf waren dieses Mal mit sieben Teilnehmerinnen auch mehrere Mitarbeiterinnen aus Caritas-Sozialstationen darunter. Sie werden vor allem demenzkranke Menschen in Tagespflegen in ihrem Alltag betreuen und begleiten.
„Es ist am schönsten, wenn man sich ausschließlich den Menschen widmen kann“, meinte Heidi Haberkorn von der Caritas-Sozialstation Abenberg-Spalt. Dort hat sie bisher vor allem Patientenfahrten durchgeführt, Besorgungen und Einkäufe getätigt und in der Tagespflege mitgeholfen. Nun freut sie sich darauf, in der Tagespflege ganz in der Betreuung zu arbeiten. Bisher sind die nun qualifizierten zusätzlichen Betreuungskräfte vor allem in der Hauswirtschaft, als Pflegehelferinnen oder sogenannte Präsenzkräfte in ihren Häusern tätig. In 160 Stunden wurden ihnen verschiedenste Inhalte und Kompetenzen vermittelt, die es ihnen nun ermöglichen, alte und pflegebedürftige Menschen intensiv zu begleiten und diesen angemessene Zuwendung zu schenken: sei es bei Spaziergängen, Spielen, Bewegungsangeboten oder in Gesprächen, in Einzel- oder Gruppenbetreuung. Den Fortbildungskurs hatte der Caritasverband Eichstätt in Kooperation mit der Katholischen Akademie für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen in Bayern sowie dem freiberuflichen Referenten in der Altenhilfe Thomas Distler organisiert.
Rund 20 Frauen aus Caritas-Seniorenheimen und aus mehreren Sozialstationen im Bistum Eichstätt haben sich zu Betreuungskräften qualifiziert.
(Foto: Peter Esser, Caritas Eichstätt)


Diözesantag der Büchereien

Diözesantag der Büchereien


„Büchereien lebendig machen - Freche neue Leserezepte für Bibliotheken“: Unter diesem Motto stand der diesjährige Diözesantag für Büchereien, an dem 90 Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem Bistum Eichstätt teilgenommen haben. Dr. Ludwig Brandl¸ Diözesandirektor des St. Michaelsbundes und Leiter der Diözesanstelle für Büchereiarbeit, berichtete bei der Tagung, dass im zurückliegenden Jahr mehr als 35.000 Leserinnen und Leser das Angebot der Büchereien im Bistum genutzt haben - knapp drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Das ist angesichts des rückläufigen Kirchenbesuchs besonders erfreulich, denn auch die Büchereiarbeit gehört zum Apostolat“, sagte Dr. Brandl. Auch die Zahl der Entleihungen bei den öffentlichen Büchereien, die rund 100 Pfarreien der Diözese unterhalten, habe sich erhöht. „Eckpfeiler des Erfolgs“ seien die Mitarbeitenden in den Büchereien.
Diözesandirektor Dr. Ludwig Brandl und Diözesanbibliothekar Wolfgang Reißner verliehen insgesamt 28 Büchereimitarbeiterinnen je ein Ehrenzeichen mit Ehrenurkunden: das Ehrenzeichen in Gold für 25 Jahre an acht Mitarbeiterinnen, in Silber für zehn Jahre an zwölf Mitarbeiterinnen und in Bronze für fünf Jahre an acht Mitarbeiterinnen.
(Foto: St. Michaelsbund, Eichstätt)


Perspektive für Menschen im Osten Europas

Perspektive für Menschen im Osten Europas

Wenn Arbeitskräfte aus Mittel- und Osteuropa nach Deutschland kommen, dann hat das Folgen für deren Herkunftsländer: Familien zerbrechen, Kinder und alte Menschen bleiben zurück. Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für die Menschen im Osten Europas, thematisiert diese Situation. Die Kollekte in den Gottesdiensten am kommenden Pfingstsonntag ist für Renovabis bestimmt.
In einem gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen unterzeichneten Aufruf bittet Bischof Gregor Maria Hanke um eine großzügige Spende als Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Osten Europas. Renovabis hilft der Kirche vor Ort, Zukunftsperspektiven für möglichst viele Menschen zu schaffen. Sie erreicht das durch seelsorgliche Begleitung und soziale Hilfe.
Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/renovabis-2017.
(Foto: Roland Janser, Pfarrbriefservice Würzburg)


Mütterkuren - ein wertvolles Gesundheitsangebot

Mütterkuren - ein wertvolles Gesundheitsangebot

Anlässlich des bevorstehenden Muttertages am kommenden Sonntag macht der Caritasverband für die Diözese Eichstätt auf sein Angebot aufmerksam, kranken und belasteten Müttern zu Kuren zu verhelfen. „Mütter- und Mutter-Kind-Kuren gelten als wertvolles Gesundheitsangebot für Frauen in Familienverantwortung“, betont die zuständige Mitarbeiterin, Birgit Pflüger. Es würden immer wieder spezielle Maßnahmen und Beratungsangebote erarbeitet, die neben den medizinischen auch die psychischen und sozialen Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen berücksichtigen. „Das ganzheitliche Konzept des Müttergenesungswerkes hat sich vielfach bewährt“, weiß Birgit Pflüger aus Rückmeldungen, die Frauen nach einer Kur der Caritas gegeben haben.
Der Caritasverband Eichstätt unterstützt und berät Frauen in seinen neun Außenstellen u. a. in Herrieden. Diese helfen bei der Beantragung einer Kur und allen damit verbundenen Fragen. Auch Väter können sich an sie richten, denn es gibt auch für sie Kuren.
Weitere Informationen gibt es unter www.muettergenesungswerk.de, über die Online-Beratung der Caritas www.beratung-caritas.deoder bei den zuständigen Caritas-Kreisstellen im Bistum Eichstätt. Diese sind im Internet unter www.caritas-kreisstellen.de dargestellt.
(Foto: Marylène Brito, Pfarrbriefservice Würzburg)


Flüchtlinge und ihre Helfer auf Entdeckungstour

Flüchtlinge und ihre Helfer auf Entdeckungstour

Rund 100 geflüchtete Menschen und ihre Helfer haben am Samstag, 6. Mai 2017, einen Ausflug auf die Willibaldsburg in Eichstätt unternommen. Nach Führungen in deutscher und englischer Sprache durch das Jura-Museum genossen sie ein gemeinsames Picknick mit Brezen, Obst und Getränke im Burginnenhof. Knapp die Hälfte der Teilnehmer war aus Wemding angereist. Weitere Teilnehmer stammten aus der Erstaufnahmeeinrichtung Maria-Ward in Eichstätt sowie aus der Region Donauwörth, aus dem Flüchtlingshelferkreis Ehingen am Ries und aus dem Ingolstädter Raum.
Der Ausflug auf die Willibaldsburg ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die gemeinsam vom Referat Flüchtlingshilfe des Malteser Hilfsdienstes und dem Diözesanbildungswerk für Geflüchtete und ihre ehrenamtlichen Begleiter angeboten wird. „Wie bereits bei der Domführung im vergangenen Dezember geht es auch bei dieser Veranstaltung darum, gemeinsam Orte zu entdecken, die Geschichte, Kultur, Religion und Gegenwart in unserer Umgebung prägen“, erklärte die Flüchtlingsreferentin der Diözese Eichstätt, Cordula Klenk.
Aufgrund der großen Nachfrage wird der Ausflug mit Picknick auf der Willibaldsburg am kommenden Samstag, 13. Mai 2017, wiederholt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ermöglicht wird dies laut Cordula Klenk durch ein großzügiges Entgegenkommen seitens der Burgleitung und des Collegium Willibaldinum sowie durch Förderung der bayerischen Schlösserverwaltung und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Museumsdirektorin Dr. Martina Kölbl-Ebert übernimmt persönlich die Führung in Englisch.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Bischof-Alois-Brems-Preis 2017

Bischof-Alois-Brems-Preis 2017

Gruppen und Verbände der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Eichstätt können sich ab sofort für den Bischof-Alois-Brems-Preis 2017 bewerben. „Der Förderpreis richtet sich an alle Jugendlichen und junge Erwachsenen, die durch ihr Engagement und ihren Einsatz deutlich machen, dass Kirche, Glaube und Jugend zusammengehören“, heißt es in der Beschreibung der Jugendstiftung der Diözese Eichstätt.
Der Bischof-Alois Brems-Preis ist mit 950 Euro dotiert. Die Gewinner werden von der Jury des Stiftungskuratoriums ermittelt. Unterstützt werden innovative und originelle Projekte der kirchlichen Jugendarbeit. Dazu gehören insbesondere Gottesdienste ebenso wie Initiativen, bei denen die christliche Botschaft in die Tat umgesetzt wird. Eingereicht werden können laufende oder auch bereits abgeschlossene Projekte und Aktionen.
Zur Teilnahme sind eine kurze Projektbeschreibung und eine Präsentation mit Fotos, Kurzfilm oder Werbematerial erforderlich. Bewerbungsunterlagen sind zu senden an: Bischöfliches Jugendamt, Stichwort „Bischof Alois Brems Preis“, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt. Einsendeschluss ist am Sonntag, 15. Oktober 2017. Weitere Informationen erteilt die Jugendstiftung Diözese Eichstätt unter
T. 08421 50665, E-M: info@jugendstiftung-eichstaett.de und unter www.jugendstiftung-eichstaett.de.
(Foto: Werner Feldmann, Pfarrbriefservice Würzburg)


An einer besseren Zukunft arbeiten

An einer besseren Zukunft arbeiten


„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen“, so lautet das Leitwort der Misereor-Fastenaktion in diesem Jahr. Das bischöfliche Hilfswerk Misereor stellt darin das afrikanische Land Burkina Faso in den Mittelpunkt. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke bittet in einem gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen unterzeichneten Aufruf um Unterstützung dieser Aktion.
In Burkina Faso betreiben Bauernfamilien erfolgreich eine Landwirtschaft, die an die örtlichen Bedingungen angepasst ist. Genauso entstehen an vielen anderen Orten der Welt neue Ideen, die dazu beitragen, Hunger, Krankheit und Unfrieden zu beenden. So heißt es in dem Aufruf der Bischöfe: „Denn obwohl es genügend Nahrung und Auskommen für alle geben könnte, bestimmen Not und Mangel den Lebensalltag unzähliger Menschen. Ihnen zu helfen, mit guten Ideen an einer besseren Zukunft zu arbeiten, ist die Aufgabe von Misereor.“
(Foto: Misereor, Pfarrbriefservice Würzburg)


Reformationsgedenken im Zeichen der Ökumene

Reformationsgedenken im Zeichen der Ökumene


Mit einer Reihe von Gottesdiensten und Veranstaltungen erinnern die Katholiken im Bistum Eichstätt 2017 gemeinsam mit den evangelischen Christen an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren. Bischof Gregor Maria Hanke wird mehrere ökumenische Gottesdienste zum Reformationsgedenken mitfeiern. Geplant sind auch ein Fest der Ökumene im Kloster Heidenheim und ein ökumenischer Schöpfungstag in Pappenheim mit dem Eichstätter Bischof.
In den katholischen Pfarreien des Bistums bildet das Reformationsgedenken einen Schwerpunkt der ökumenischen Arbeit in diesem Jahr. Die Ökumene-Kommission der Diözese Eichstätt empfiehlt den Pfarrgemeinden im Frühjahr den Gottesdienst „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ („Healing of memories“) und im Herbst in allen Kreuzkirchen des Bistums das Christusfest ökumenisch zu feiern.
Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Eichstätt hat mit ihren Kreisbildungswerken ein umfangreiches Programm zum Reformationsgedenken zusammengestellt.
Eine Terminübersicht und weitere Informationen sind unter
www.reformationsjahr.bistum-eichstaett.de abrufbar.
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


„Zusammen sind wir Heimat“

„Zusammen sind wir Heimat“


Die Vielfalt des Begriffs Heimat im Sinne erlebbarer Gemeinschaft will die diesjährige bundesweite Kampagne der Caritas hervorheben. Das Motto lautet: „Zusammen sind wir Heimat.“ Dazu hat der Deutsche Caritasverband ein Werkheft „Sozialcourage Spezial“ herausgegeben, das beim Diözesanverband Eichstätt bezogen werden kann. Die Publikation informiert in Hintergrundartikeln sowie Projektberichten über das Thema und liefert zudem Fakten und Ideen für soziales Engagement. „Heimat gibt es nicht einfach, sie muss gestaltet werden“, schreibt Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, im Vorwort, und ergänzt: „Denn Heimat lebt von der Gemeinsamkeit mit anderen. Dies erleben besonders die Menschen, die ihr Zuhause in den vergangenen Jahren verloren haben, die geflohen sind und nun einen neuen Anfang fern ihrer alten Heimat wagen müssen.“
Das hierzu erschienene Ausgabe „Sozialcourage Spezial“ gibt es kostenfrei beim Caritasverband Eichstätt, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt,
T. 08421 50901, E-M: zentrale@caritas-eichstaett.de. Im Internet finden sich unter www.zusammen-heimat.de beispielhaft Videos, die zeigen, wie Menschen ihre Heimat gestalten.
(Foto: Deutscher Caritasverband)


Angebote für Paare, Eltern und Familien

Angebote für Paare, Eltern und Familien


Ein spezielles Angebot für Paare ist die Partnerschule. Unter dem Motto: „Verliebt, verlobt, verheiratet, Kinder … und dann“ soll Paaren Beziehungskompetenz vermittelt werden, damit der Alltag gut gemeistert werden kann. Die Partnerschule findet an zwei Wochenenden im Tagungshaus Schloss Hirschberg statt,
von Freitag, 31. März 2017, bis Sonntag, 2. April 2017, und Freitag, 20. Oktober 2017, bis Sonntag, 22. Oktober 2017.
Zum Thema Erziehung gibt es den Eltern-Kurs: „Kess-erziehen: Von Anfang an“, der vom Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds, dem Kolpingverband der Diözese Eichstätt in Kooperation mit der Kath. Erwachsenenbildung gemeinsam veranstaltet wird. Ziel des Kurses ist es, die Eltern-Kind-Beziehung von Anfang an zu stärken. Außerdem bekommen Eltern praktische Anregungen für den Familienalltag. Termine sind ab dem 2. Februar 2017 jeweils donnerstagabends bis zum 9. März 2017 im Kolpinghaus Wolframs-Eschenbach, Färbergasse 15.  
Einen Überblick über das vielfältige Programm findet man im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/ehe-familie.
(Foto: pixabay.com)


Weihnachtspost für Missionare

Weihnachtspost für Missionare


Weihnachtsgrüße aus der Eichstätter Heimat bekommen 67 missionarische Kräfte aus dem Bistum Eichstätt in 19 Ländern. Die Päckchen sind in diesem Jahr mit Christstollen aus einem alten Familienbetrieb in Dresden gefüllt. Das Bistum Eichstätt verbindet eine langjährige Partnerschaft mit der Diözese Dresden-Meißen, die noch aus den Zeiten vor dem Mauerfall stammt.
Darüber hinaus sind Briefe von Bischof Gregor Maria Hanke, Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, dem Beauftragten für die Angelegenheiten der Weltkirche, und Gerhard Rott, Referent für Weltkirche, beigelegt.
Bischof Hanke dankt in seinem Schreiben den Missionaren, Missionaren auf Zeit und Entwicklungshelfern für ihren Einsatz und erinnert in seinem Rückblick auf das Jahr an die bayernweite Wallfahrt zu Ehren der Patrona Bavariae. Deren Ziel in diesem Jahr Eichstätt war.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Kardinal-Wetter-Preis für Forschungsarbeit von Marco Benini

Kardinal-Wetter-Preis für Forschungsarbeit von Marco Benini


Luthers großen theologischen Gegenspieler Johannes Eck stellt eine Publikation vor, in welcher der Eichstätter Diözesanpriester und Domvikar Dr. Marco Benini die Ergebnisse seiner Dissertation zusammenfasst. Darin wird deutlich, dass der Hochschullehrer und Seelsorger Johannes Eck nicht nur Kontroverstheologe war, der sich gegen die Reformation einsetzte.
Die Ausführungen Beninis belegen auch, dass für den Ingolstädter Münsterpfarrer Eck die Gestaltung der Gottesdienste und Predigten eine zentrale seelsorgliche Aufgabe war. Marco Benini erhielt für seine Doktorarbeit am Mittwoch, 16. November 2016, den Kardinal-Wetter-Preis der Katholischen Akademie in Bayern überreicht.
Bei dem Festakt an der Katholischen Universität in Eichstätt wurde auch die zusammenfassende, im EOS-Verlag erschienene Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt.
(Foto: Constantin Schulte Strathaus, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt)


Martin Luther - Reformationsgedenken 2017

Martin Luther - Reformationsgedenken 2017


„Einheit in versöhnter Verschiedenheit, so begegnen sich die beiden christlichen Konfessionen. Das Ziel der vollen Einheit unserer christlichen Kirche ist noch nicht in Sichtweite“, so der Referent Dekan Wolfgang Hörl, stellvertretender Vorsitzender der Ökumenekommission des Bistums Eichstätt und Geistlicher KDFB Diözesanbeirat. Bei einem Vortrag, zu dem der KDFB Diözesanverband ins katholische Pfarrheim St. Franziskus in Neuendettelsau eingeladen hatte, breitete Hörl das Leben und Wirken des Reformators Martin Luther vor seinem hochinteressierten Publikum sehr detailliert aus. Anschaulich und mit Fakten belegt nahm der Referent die Veränderungen unserer Kirche in den letzten 500 Jahren in den Blick. „Wir alle sind durch die Reformation gegangen“, so Wolfgang Hörl. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung stimmten mit Hörl überein, dass ein guter Katholik ökumenisch sein muss.
(Text/Foto: Rosalinde Göppel, Herrieden)


Inklusion und Flüchtlingsarbeit

Inklusion und Flüchtlingsarbeit


165 Weiterbildungskurse für katholische Kindertageseinrichtungen bietet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt im kommenden Jahr an. Dazu hat dessen zuständiges Fachreferat für die Einrichtungen eine neue Broschüre herausgebracht. Schwerpunktthemen sind die Arbeit mit Flüchtlingskindern und deren Familien, inklusive Erziehung, die Leitung von Kitas sowie Gesundheit und Bewegung.
Alle angebotenen Kurse haben das Ziel, Leiterinnen und Leiter, Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderpflegerinnen und -pfleger auf neue Herausforderungen in ihren Einrichtungen vorzubereiten. Daher werden mehrere Angebote gemacht, die eine gute Betreuung von Mädchen und Jungen aus Asylbewerberfamilien fördern sollen: „Flüchtlingskinder in der Kita begleiten“, „Kinder suchen Zuflucht - Flüchtlingskinder und ihre Eltern in der Kita“ und „Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern“ lauten die Titel einiger Angebote.
Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter dem Punkt Aus- und Fortbildung bei www.caritas-eichstaett.de
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


Das Jahr der Barmherzigkeit endet, der Auftrag bleibt

Das Jahr der Barmherzigkeit endet, der Auftrag bleibt

In einer sich mehr und mehr polarisierenden Welt wird das Anliegen des zu Ende gehenden Jahres der Barmherzigkeit nach Auffassung des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke nicht an Bedeutung verlieren. „Diese Welt muss die Barmherzigkeit Gottes erfahren, wenn das Miteinander auch in Zukunft liebenswert, menschlich bleiben soll“, sagte der Bischof beim Vespergottesdienst zum Abschluss des Heiligen Jahres am Sonntag, 13. November, in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche. Christen hätten den Auftrag, die Botschaft der Barmherzigkeit in einer sich verhärtenden Welt zu verkünden und zu leben. Dies gelte gerade im Blick auf die aktuelle politische Landschaft.
„Nicht im Sinne eines Resümees, sondern im Sinne eines Dankes“ könne man feststellen: Mit der großen Zahl von insgesamt neun Jubiläumskirchen im Bereich des Bistums Eichstätt sei die Botschaft des Heiligen Jahres sehr nahe an die Wirklichkeit der Menschen herangerückt. „In ihren Regionen waren die Jubiläumskirchen gleichsam Erinnerungszeichen, Denkmäler der Botschaft von Gottes Barmherzigkeit“, so Bischof Hanke.
„Die Heiligen Pforten der Barmherzigkeit haben zeichenhaft ihren Dienst getan. Nun liegt es an uns, Türöffner an der Pforte der Barmherzigkeit Gottes zu sein.“
(Foto: Franziskanerkloster Hülfensberg, Pfarrbriefservice Würzburg)


Schöpfungspreis im Bistum Eichstätt vergeben

Schöpfungspreis im Bistum Eichstätt vergeben


Das Projekt „Plastikfasten“ des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) Diözesanverband Eichstätt und des VerbraucherService Bayern im KDFB haben den Schöpfungspreis der Diözese Eichstätt gewonnen. Der Preis wurde beim diesjährigen Schöpfungstag auf dem Habsberg zum ersten Mal verliehen. Der Frauenbund setzte sich in dem Projekt mit dem Problem des Plastikmülls auseinander. Mit Informationsveranstaltungen machte er auf das Problem aufmerksam, rief während der Fastenzeit zum Verzicht von Plastik auf und gab den Verbrauchern konkrete Tipps, wie und wo man auf Plastik verzichten kann. Die Jury lobte vor allem die Bewusstseinsbildung bei diesem aktuellen Thema.
Mit dem erstmals verliehenen Schöpfungspreis sollen die Ehrenamtlichen im Bereich Umwelt und Schöpfung in ihrer Arbeit bestärkt werden und Anerkennung für ihr Engagement erfahren.
Bildhinweis: Bischof Gregor Maria Hanke mit den Gewinnerinnen des Schöpfungspreises Walburga Kretschmeier (links) und Sophie Miehling.
(Foto: Anita Hirschbeck, Eichstätt)


Vorbereitung auf die Sakramente

Vorbereitung auf die Sakramente


Der Fachbereich Gemeindekatechese und Sakramentenpastoral der Diözese Eichstätt startet im September sein neues Jahresprogramm 2016/2017. Für die Vorbereitung auf die Sakramente der Erstkommunion und Firmung werden Tagesseminare und Wochenendkurse für Familien und Paten, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) in der Seelsorge angeboten.

Die Palette der Veranstaltungen reicht von Kursen zum Sakrament der Versöhnung über Wochenenden für Erstkommunionfamilien und Gruppenleiter(innen) bis zu Seminaren für Firmlinge und Firmpaten. Mit im Angebot sind auch Glaubenskurse und Kurse für Erwachsene auf dem Weg zum Christ sein, bei denen Fragen nach Gott und der Lehre der katholischen Kirche im  Mittelpunkt stehen.

Das neue Jahresprogramm mit Faltblättern zu den einzelnen Angeboten steht unter www.bistum-eichstaett.de/gemeindekatechese zur Verfügung.
Weitere Informationen erteilt das Sekretariat der Gemeindekatechese: Luitpoldstr. 2, 85072 Eichstätt,
T. 08421 50 668, E-M: gemeindekatechese@bistum-eichstaett.de

(Foto: Bonifatiuswerk / Pfarrbriefservice.de)
 


Historische Wirtschaftsgeschichte Wolframs-Eschenbachs

Historische Wirtschaftsgeschichte Wolframs-Eschenbachs


Zum Schuljahresende ließen sich rund 50 haupt- u. ehrenamtliche Mitarbeiterinnen u. Mitarbeiter des Dekanats Herrieden über die Stadt Wolframs-Eschenbach informieren u. erlebten einen beeindruckenden Tag mit Führungen, bei Kaffee u. Kuchen sowie einem guten Abendessen in der Minnesängerstadt.
Stadtpfarrer Jochen Scherzer gestaltete die Andacht in der einst 1486 und 1516 errichteten Kirche St. Sebastian, mit barocker Ausgestaltung aus dem 18. Jahrhundert sowie einer 1998 umfassenden Renovierung.
Mit Stadtheimatpfleger Oskar Geidner ging es auf den „Spuren des Bieres“ in die Tiefen der historischen Wirtschaftsgeschichte Wolframs-Eschenbachs durch Stadttore in die Altstadt zum weithin sichtbaren Liebfrauenmünster. Hier erstiegen einige Mutige den neu restaurierten Glockenturm bis hinauf in 60 Meter Höhe.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)


Erfolgsgeschichte: Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst

Erfolgsgeschichte: Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst


Vor fünf Jahren wurde der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingeführt. Seitdem haben 218 Männer und Frauen diesen Dienst in einer katholisch-sozialen Einrichtung in der Diözese Eichstätt absolviert. Derzeit sind 36 aktiv. Jakob Streller, Koordinator für diesen Bereich, zieht ein positives Fazit: „Er ist Lerndienst für junge Leute zur Persönlichkeitsbildung, bietet auch Senioren und Menschen aus dem Ausland Chancen, fördert berufliche Perspektiven und das Ehrenamt“.

Interessierte können sich direkt unter www.caritas-eichstaett.de/freiwillige informieren.

(Foto: Jakob Streller, Caritas Eichstätt)


Kräuterpfarrer Ludwig Heumann

Kräuterpfarrer Ludwig Heumann

Werner Herzog, Altbürgermeister aus Herrieden, referiert beim Landvolk im voll besetzten Feuerwehr- u. Bürgerhaus Windshofen über Kräuterpfarrer Ludwig Heumann

In Elbersroth wird Ludwig 1869 als siebtes Kind des Bauernehepaars Heumann geboren. Bei Streifzügen durch Wald und Flur erfährt er bereits früh von seiner Mutter viel Nützliches über die Kraft der Kräuter und über ihre heilende Wirkung.
Ludwig ist ein intelligenter junger Mann, er würde gerne Wissenschaften studieren, wird mithilfe der Kirche von Eichstätt kath. Priester.
Bereits 1935 wird aus Gründen der hohen Nachfrage nach seinen Heilmitteln eine Fabrik in Nürnberg gebaut.
Pfarrer Ludwig Heumann und sein Ideenreichtum leben bis heute im Bewusstsein der Menschen fort. Vor allem seine Arzneitees sind in aller Welt bekannt.
Der Veranstaltung vorausgegangen war ein Gottesdienst mit Maiandacht unter Leitung von Landvolk-Seelsorger Pfarrer Jochen Scherzer aus Wolframs-Eschenbach in der Kapelle Windshofen.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)


 

Impuls der Zeit

"Nun lerne,
wo die Einsicht ist,
wo Kraft und wo Klugheit,
dann erkennst du sogleich,
wo langes Leben
und Lebensglück,
wo Licht für die Augen
und Frieden zu
finden sind."

Bar 3,14