Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Ansbach e.V.

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Begegnungen mit Herz und Verstand

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der Katholischen Erwachsenenbildung Herrieden.
Hier haben Sie zukünftig die Möglichkeit das Programm einzusehen und sich über aktuelle und kurzfristige Termine zu informieren.
Wenn Sie auf der Suche sind nach bestimmten Themen können Sie unsere Suchfunktion nach Stichworten durchsuchen oder in dem Programm in den für Sie interessanten Themen recherchieren.
Gerne nutzen Sie auch unsere Anmeldung über das Internet. Für Anregungen und Wünsche ihrerseits sind wir unseren Interessenten stets dankbar.

Wir wünschen Ihnen viel Spass auf unseren Seiten.

 

„Kirche unterwegs“ -

„Kirche unterwegs“ -

Herzliche Einladung zu Begegnung und Austausch in das kath. Pfarrheim nach Windsbach am Freitag, den 28. September 2018 um 19.30 Uhr

Hiermit ergeht besonders an die Pfarrgemeinderäte und alle anderen in der Kirche Engagierten - nicht zuletzt aber auch an Suchende und Fragende - herzliche Einladung zu einem Folgetreffen in der Reihe Kirchenentwicklung im Dekanat Herrieden. Heute Kirche von morgen werden. Der Beginn wurde Anfang Oktober vor einem Jahr beim ersten Oasentag „Unterwegs mit Gottes Wort“ im Rathaussaal Windsbach gelegt.
Inzwischen haben sich wie auf einer Bahnfahrt durch das Dekanat an sechs Haltestellen, den Zentren der neuen Pfarrverbände, motivierende Begegnungen mit vielen neuen Ideen zur Weiterentwicklung unserer Kirche ergeben. Daran möchten wir anknüpfen. Es geht darum, Kirche vor Ort gemeinsam weiter zu denken und in der Praxis neu erfahrbar werden zu lassen. 
Zu dieser Begegnung mit Austausch, Bibelgespräch und Anleitungen für eine neue Praxis sind jetzt nach der Sommerpause alle herzlich willkommen, gleich welcher Konfession oder Religionszugehörigkeit.
In Absprache mit Dekan Domkapitular Wolfgang Hörl und Vizedekan Francesco Benini stehen hier Dr. Markus Oelsmann, Referent für Grundsatzfragen und pastorale Entwicklung im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt und Frau Carolin Kissling, Mitarbeiterin im Sachausschuss pastorale Entwicklung des Diözesanrates, wiederum als Wegbegleiter zur Verfügung, um motivierende religiöse Impulse zu setzen.
Dieser Abend „Kirche unterwegs“ findet statt am Freitag, 28. September 2018, Beginn 19.30 Uhr im Kath. Pfarrheim St. Bonifatius, Ansbacher Straße 44-46, 91575 Windsbach. Ende voraussichtlich 21.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die spontane Teilnahme immer möglich.
(Foto: Gebhard Fugel, Pfarrbriefservice Würzburg)


Bischof aus Äthiopien zu Gast in Wassertrüdingen

Bischof aus Äthiopien zu Gast in Wassertrüdingen


Lesanu-Christos Matheos (58), Bischof der Eparchie Bahir Dar-Dessie in Äthiopien, besucht vom 20. bis 24. Oktober das Bistum Eichstätt. In Eichstätt, Ingolstadt, Wassertrüdingen, Neumarkt-Pölling und Nürnberg wird er Gottesdienste feiern, Vorträge halten und bei verschiedenen Begegnungen den Kontakt mit den Gläubigen des Bistums Eichstätt suchen. Matheos besucht Deutschland als Gast des katholischen Missionswerks Missio München. Die Veranstaltungen stehen im Rahmen des Monats der Weltmission im Oktober und dienen der Vorbereitung des Weltmissionssonntages am 28. Oktober 2018.
Das Thema der Vorträge lautet „Gott ist uns Zuflucht und Stärke - Zum Wirken der Kirche in Äthiopien“. Insgesamt erstreckt sich der Zuständigkeitsbereich von Bischof Lesanu-Christos Matheos über 14 verschiedene Regionen des Landes: Von der Grenze zum Sudan im Westen bis zur Grenze nach Dschibuti im Osten. Er ist der erste Bischof dieser erst 2015 neu errichteten Eparchie der äthiopisch-katholischen Kirche.
An der folgenden Einführungsveranstaltung zum Monat der Weltmission wird Bischof Matheos im Dekanat Herrieden teilnehmen:
Sonntag, 21. Oktober 2018, 19 Uhr, Vortrag zur Missio-Aktion im Katholischen Pfarrheim Heilig Geist, Rosenstraße 7, 91717 Wassertrüdingen.
Weitere Informationen zum Weltmissionsmonat im Internet unter
www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.
(Foto: Jörg Böthling, Missio München)


Wertebewusst erziehen und bilden

Wertebewusst erziehen und bilden


Insgesamt 3.155 Mädchen und Jungen sind in den Schulen der Diözese Eichstätt in das neue Schuljahr gestartet. Zudem werden rund 13.000 Kinder in Kindertageseinrichtungen in katholischer Trägerschaft im Bistum Eichstätt betreut. Auch mit Angeboten für Ganztagschule sowie in der Schulpastoral und in der Krisenseelsorge engagiert sich die Kirche im Erziehungs- und Bildungsbereich.
Das Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt beginnt das Schuljahr 2018/2019 mit 710 Schülerinnen und Schülern, davon 112 Fünftklässler. „Musisch, kirchlich, pädagogisch innovativ“ lautet das Motto der Schule. „Als musisches Gymnasium haben wir einen unserer Schwerpunkte im musikalischen und künstlerisch kreativen Bereich, ohne die anderen Fächer der Stundentafel zu vernachlässigen. Wichtig sind uns außerdem die Werteerziehung und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung“, sagt Schulleiter Vitus Lehenmeier. Auch Elemente des Marchtaler Plans seien in den Schulalltag integriert.
Mit derzeit 204 Schülerinnen - etwa die Hälfte in der Ganztagsbetreuung - ist die Mädchenrealschule Marienburg in Abenberg die kleinste weiterführende Schule in Trägerschaft der Diözese Eichstätt. Auch sie erfreut sich eines für ihre Verhältnisse großen Zulaufs, „so dass im Schuljahr 2018/2019 zwei 5. Klassen gebildet wurden“, wie Schulleiterin Doris Hengster berichtet: „Was unsere Schule dennoch auszeichnet ist die sehr familiäre Atmosphäre bedingt durch die Kleinheit der Schule“. Außerdem zeige die Schule ihr christliches Profil weit über den Religionsunterricht hinaus. Das geht laut Hengster von der Schulhausgestaltung nach dem Kirchenjahr über die Teilnahme an Wallfahrten und anderen großen kirchlichen Veranstaltungen und Aktionen bis hin zu jährlichen Spenden an Ordensschwestern in Tansania zur Unterstützung der Missionsarbeit.
Insgesamt 230 kirchliche Religionslehrkräfte beschäftigt die Diözese Eichstätt. Zudem erteilen rund 100 Geistliche Religionsunterricht an verschiedenen Schularten. „Das Engagement der Kirche in Erziehung und Bildung geht weit über den Religionsunterricht hinaus“, betont Barbara Buckl, stellvertretende Leiterin der Schulabteilung der Diözese Eichstätt. Rund 20 Lehrkräfte sind in der Krisenseelsorge im Schulbereich tätig. Weitere Mitarbeitende engagieren sich in Ganztagesklassen sowie in der Schul- und Jugendpastoral. Mit vielfältigen Angeboten gestalten Religionslehrkräfte, die in der Schulpastoral tätig sind, den Lebensraum Schule an allen Schularten mit. Der breitgefächerte Einsatz hat laut Buckl einen einfachen Grund: „Als Kirche ist unser Platz immer da, wo die Menschen sind. Deshalb gehen wir als Kirche in die Schule“.
(Foto: Ronja Hora, Ingolstadt)


Bezirksveranstaltung „Kulinarische Hecke“ der Landfrauenvereinigung

Bezirksveranstaltung „Kulinarische Hecke“ der Landfrauenvereinigung


„Bewusst genießen“, dazu möchte die Landfrauenvereinigung des Deutschen Katholischen Frauenbundes (KDFB) in der Diözese Eichstätt mit ihrer Bezirksveranstaltung „Kulinarische Hecke“ am Donnerstag, 11. Oktober 2018, bestärken. Kräuterpädagogin Brigitte Zinsmeister erklärt an diesem Tag in Hollerstetten bei Velburg, Landkreis Neumarkt, welche Heckenfrüchte man essen kann und was man besser nur mit dem Auge genießen sollte. 
Die Hecke steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, weil sich die Kulturlandschaft in den letzten Jahrzehnten vielerorts gewandelt hat und vor allem viele Hecken verschwunden sind. Diese bieten jedoch der Tierwelt eine Vielfalt verschiedenster Lebensbedingungen auf engstem Raum und den Menschen Früchte zum Ernten. Den Teilnehmern werden deshalb die Vorteile einer Hecke vorgestellt, die verschiedenen Arten von Heckenfrüchten erklärt und verarbeitete Heckenfrüchte als Kostproben angeboten.
Treffpunkt ist das Gasthaus zur Adelburg in Hollerstetten um 19.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro. Um Anmeldung bei der KDFB-Geschäftsstelle wird gebeten unter
Tel. 08421 50674, E-M: info@frauenbund-eichstaett.de. Weitere Informationen unter www.frauenbund-eichstaett.de.
(Foto: Michael Bogedain, Pfarrbriefservice Würzburg)


Tagung zum Thema Hexenverfolgung

Tagung zum Thema Hexenverfolgung


Mit einem dunklen Kapitel seiner Geschichte setzt sich das Bistum Eichstätt bei einem zweitägigen Symposium am 12. und 13. Oktober 2018 auseinander: „Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt“ heißt die Tagung, zu der der Diözesangeschichtsverein Eichstätt in Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk Eichstätt einlädt. Dabei werden namhafte Historiker die territoriale Ausbreitung der Hexenverfolgung differenziert betrachten und den Hexenglauben in den geschichtlichen Zusammenhang der damaligen Zeit einordnen.
Im Rahmen des Symposiums findet am Freitag, 12. Oktober 2018, ein öffentlicher Vortrag zum Thema: „Hexenverfolgung in der Kultur- und Sozialgeschichte“ statt. Referent ist Prof. Johannes Dillinger aus Oxford. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Raiffeisensaal, Leuchtenberggasse 1, in Eichstätt.
Weitere Informationen und Anmeldung bis spätestens 6. Oktober 2018 beim Eichstätter Diözesangeschichtsverein, Luitpoldstraße 1, 85072 Eichstätt, E-M: info@eidgv.de.
Das Programm ist im Internet einzusehen beim Diözesangeschichtsverein unter www.eidgv.de.
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


Wochenende für Familien im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz

Wochenende für Familien im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz

Kindergarten, Schule, Haushalt, Arbeit … - in vielen Familien ist der Alltag von Terminen geprägt. Für die Familie bleibt da nur wenig freie Zeit übrig. Das Familienwochenende „Herbst-Aus-Zeit“ vom 19. bis 21. Oktober 2018 im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz möchte Familien Gelegenheit geben, sich auszutauschen, gemeinsam zu singen, zu spielen und kreativ zu sein. Der Terminkalender soll an diesem Wochenende keine Rolles spielen.
Die Referenten sind Carmen und Christoph Schöll aus Kempten. Beginn der „Auszeit für Familien“ ist am Freitag um 18.00 Uhr, Ende am Sonntag nach dem Mittagessen.
Die Leitung hat Pfarrer Anton Schatz, Seelsorger für Kinderpastoral im Bistum Eichstätt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter
Tel. 08421 50611,
E-M: familie-sekretariat@bistum-eichstaett.de, www.bistum-eichstaett.de/kinderpastoral.
(Foto: Martin Manigatterer, Pfarrbriefservice Würzburg)


Haus der Kirchenmusik macht die Türen auf am Tag der Deutschen Einheit

Haus der Kirchenmusik macht die Türen auf am Tag der Deutschen Einheit

Der Tag der Deutschen Einheit am Mittwoch, 3. Oktober 2018, steht schon zum achten Mal ganz im Zeichen der „Sendung mit der Maus“. Das Bistum Eichstätt beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Zusammen mit dem Domkapellmeister, dem Domorganisten und den Regionalkantoren des Bistums können Mausfans zwischen sechs und zwölf Jahren das neue Haus der Kirchenmusik und die dortige Orgel erforschen.
Für „Lach- und Sachgeschichten“ ist die Sendung mit der Maus bekannt. Sachgeschichten live gibt es um 11 Uhr und 14 Uhr für jeweils 30 Kinder im Haus der Kirchenmusik am Domplatz 9 in Eichstätt. Die Kinder können dabei der Frage nachgehen, woher bei einer Orgel eigentlich die Töne kommen: Von großen und kleinen Pfeifen wird da die Rede sein. Eine eigene Orgelpfeife können die Kinder unter Anleitung selbst basteln. Auch für die begleitenden Eltern öffnen sich die Türen zum „Haus der Kirchenmusik“: Domkapellmeister Christian Heiß führt durch die Räume des im Februar eingeweihten Hauses.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung in der Pressestelle des Bistums Eichstätt per E-Mail an pressestelle@bistum-eichstaett.de oder auf der Internetseite des WDR (www.maus-tueren-auf.de) erforderlich.
Weitere Informationen auch unter www.bistum-eichstaett.de/maus-tueroeffnertag-2018.
(Foto: Martha Gahbauer, Pfarrbriefservice Würzburg)


Pilgerreise von Sevilla nach Santiago de Compostela

Pilgerreise von Sevilla nach Santiago de Compostela


Entlang der Silberstraße in Spanien, der „Via de la Plata“, führt eine Wanderreise des Bistums Eichstätt Ende Oktober. Auf dem Programm für die Pilger stehen Städte wie Sevilla, Mérida, Salamanca und Santiago de Compostela und zahlreiche Wanderungen. 
Die Reise von Sonntag, 21. Oktober bis Sonntag, 28. Oktober 2018, bietet unter der Leitung von Elisabeth Graf einige Höhepunkte. So besuchen die Pilger unter anderem die drittgrößte Kathedrale der Welt, den Glockenturm La Giralda, wandern durch die Sierra de los Olivos nach Los Santos de Maimona und besichtigen die Stadt Mérida sowie die historische Altstadt von Cáceres. In der zweiten Reisehälfte steht zunächst Salamanca mit ihrer alten und neuen Kathedrale im Mittelpunkt. Dann geht es nach Zamora, die Stadt, die wegen ihrer
20 romanischen Kirchen auch „Museum der Romanik“ genannt wird. Santiago de Compostela erreichen die Pilger am Ende der Reise zu Fuß. Den Abschluss bildet ein Gottesdienst am Abend in der spanischen Pilgerstadt.
Nähere Informationen und Anmeldung bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt,
Tel. 08421 50690, E-M: pilgerbuero@bistum-eichstaett.de, im Internet unter
www.pilgerstelle-eichstaett.de
(Foto: Walter Nett, Aachen)


Neue Akzente in der Familienpastoral im Bistum Eichstätt

Neue Akzente in der Familienpastoral im Bistum Eichstätt

Das Bistum Eichstätt hat in den vergangenen Monaten die Ehe- und Familienpastoral verstärkt und erweitert. Mit verschiedenen Angeboten möchte die Kirche Paare und Familien unterstützen und als verlässlicher Partner an ihrer Seite stehen. Neu ist z.B. die App „Ehe.Wir.Heiraten“ für Brautpaare. Entwickelt wurde sie von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung. Die App erleichtert es Paaren, einen für sie passsenden Ehevorbereitungskurs zu finden. Weiterhin begleitet sie das Paar mit wöchentlichen Impulsen und gelegentlichen Push-Benachrichtigungen in der Zeit der Vorbereitung auf die Hochzeit.
Um die verschiedenen Angebote in der Ehebegleitung und für Familien zu bündeln, hat sich im Bistum ein Arbeitskreis „Familienpastoral“ gebildet. Ihm gehören Multiplikatoren aus dem Bereich der Familienbildung, Kinderseelsorge, Sakramentenkatechese, der Ordensgemeinschaften, sowie der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen an. Eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit mit den Verbänden und den Pfarreien der Diözese ermöglicht, dass Paare und Familien in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen besser unterstützt werden können.
Die verschiedenen Aktivitäten und Projekte sind auf Anregung von Bischof Gregor Maria Hanke umgesetzt worden. In seiner Silvesterpredigt Ende des vergangenen Jahres hatte er zu einer Stärkung der Familienpastoral aufgerufen. Bei der Jahresschlussfeier im Eichstätter Dom bekräftigte er, dass eine Erneuerung der Pastoral die vertiefte Sorge für Ehe und Familie brauche. Eine inhaltlich starke Familienpastoral sei in der Lage, „Menschen in Lebenssituationen des Scheiterns von Beziehungen und Menschen mit Brüchen zu begleiten und ihnen nahe zu sein.“
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Auf dem Jakobsweg von Regensburg ins Altmühltal

Auf dem Jakobsweg von Regensburg ins Altmühltal

Eine sechstägige Pilgerreise auf dem bayerischen Jakobsweg bietet die Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt von Donnerstag, 18. Oktober, bis Dienstag, 23. Oktober 2018, an. Die Wallfahrer wandern dabei von Regensburg nach Eichstätt und legen insgesamt etwa 80 Kilometer zurück.
Den ersten Tag verbringt die Pilgergruppe nach der individuellen Anreise am frühen Nachmittag in Regensburg beim Besuch der Altstadt. Am folgenden Tag geht es mit dem Zug nach Sinzing und anschließend zu Fuß nach Kelheim, wo die Reisenden eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch nach Weltenburg erwartet. Die Reise führt am dritten Tag weiter mit der Fähre über die Donau nach Harderfleck zur Hadrianssäule. Anschließend wandern die Pilger entlang des Rätischen Limes nach Altmannstein. Am vierten Tag durchquert die Gruppe die Juralandschaft. Vorbei an der Wallfahrtskirche St. Salvator in Bettbrunn geht es nach Stammham und Schambach. Den Weg durch das Katzental über das Römerkastell in Pfünz bis nach Eichstätt beschreiten die Pilger am fünften Tag. Nach dem Besuch der Kirche St. Walburg in Eichstätt endet die Pilgerreise am sechsten Tag mittags.
Die Reiseleitung übernimmt Wieland Graf. Nähere Informationen und Anmeldung zur Reise bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt,
Tel. 08421 50690,E-M: pilgerbuero@bistum-eichstaett.de und im Internet unter www.pilgerstelle-eichstaett.de
(Foto: Friedbert Simon, Pfarrbriefservice Würzburg)


Bezirkstage des Frauenbundes

Bezirkstage des Frauenbundes


Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) lädt im September und Oktober zu seinen jährlichen Bezirkstagen an elf Orten im Bistum Eichstätt ein. Sie laufen jeweils unter dem Motto „Selbsterkenntnis und die große Kraft in uns“. Die Referentin ist Barbara Danowski, Persönlichkeitstrainerin aus Ansbach. Sie lädt dazu ein, den Fokus auf die Kraftquellen zu richten, die in jedem Menschen selbst liegen. Die Teilnehmerinnen sollen die innere Stärke entdecken, die sie schützt und trägt.
Der Bezirkstag des Frauenbundes für den Bezirk Herrieden:
Donnerstag, 11. Oktober 2018, Großlellenfeld, Pfarrstadel, Großlellenfeld 18 mit Beginn 19.30 Uhr.
Weitere Informationen und Anmeldung bei der KDFB-Geschäftsstelle,
Tel. 08421 50674, E-M: info@frauenbund-eichstaett.de sowie unter www.frauenbund-eichstaett.de
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Diözesaner Schöpfungstag am 7. Oktober 2018

Diözesaner Schöpfungstag am 7. Oktober 2018


Beim Schöpfungstag des Bistums Eichstätt am Sonntag, 7. Oktober 2018, stellen die Veranstalter die provokative Frage: „Mensch! Wo ist Deine Natur?“. Der bewusste Umgang mit den eigenen menschlichen Ressourcen sowie Möglichkeiten nachhaltigen Handelns stehen im Mittelpunkt des Programms mit Vortrag, Diskussionen, Mitmachangeboten, Workshops und Ausstellungen.
Die Veranstaltungen finden von 13.30 bis 18 Uhr in den Räumen des Bischöflichen Seminars Eichstätt, Leonrodplatz 3, statt.
Veranstalter ist das Referat Schöpfung und Klimaschutz des Bischöflichen Ordinariates Eichstätt gemeinsam mit Kooperationspartnern vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) sowie der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Eichstätt. Thematisiert werden Artenschwund, Ressourcenverschwendung und Klimawandel, aber auch Fragen nach der Zufriedenheit im Leben und den Lebenschancen aller, auch zukünftiger Generationen.
Nähere Hinweise: www.bistum-eichstaett.de/umwelt
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


DJK-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2018 nach Herrieden

DJK-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2018 nach Herrieden

Die Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar ist das Ziel der diesjährigen Wallfahrt des DJK-Landesverbandes Bayern am 3. Oktober. Mehrere Gruppen machen sich zu Fuß oder mit Inline-Skatern auf den Weg. Höhepunkt ist der Wallfahrtsgottesdienst mit Bischof Gregor Maria Hanke in der Basilika.
Der größte Teil der etwa 700 erwarteten Teilnehmer beginnt die Wallfahrt um 11 Uhr am Sportgelände in Rauenzell als Fußwallfahrt. Die Pilger werden den etwa vier Kilometer weiten Weg gemeinsam mit dem Geistlichen Beirat des DJK-Landesverbandes, Monsignore Martin Cambensy, und dem Geistlichen Beirat im DJK-Diözesanverband Eichstätt, Pfarrer Richard Herrmann, gehen. Die DJK-Blaskapelle Abenberg wird die Wallfahrt musikalisch begleiten. Um 10 Uhr wird es für Anreisende nach Herrieden einen Bustransfer von Herrieden nach Rauenzell geben.
Ebenfalls um 11 Uhr startet die DJK-Sportjugend am Marktplatz in Herrieden eine 6,5 km lange Inliner-Wallfahrt rund um den Wallfahrtsort. Eine weitere Gruppe Fußwallfahrer startet bereits am 30. September in Eichstätt und wird die etwa 92 Kilometer nach Herrieden in vier Tagesetappen zurücklegen.
Die Landeswallfahrt des DJK-Sportverbandes Bayern findet alle drei Jahre statt, jeweils im Wechsel der sieben bayerischen Diözesen. Die letzte Landeswallfahrt führte den kirchlichen Sportverband vor drei Jahren nach Münsterschwarzach (Bistum Würzburg). Im Bistum Eichstätt fand sie zuletzt 1997 statt und führte damals ins Liebfrauenmünster in Ingolstadt.
Nähere Information und Anmeldung bei der DJK-Geschäftsstelle in Eichstätt, Pedettistraße 4, per E-M: djk@bistum-eichstaett.de oder per
Telefon unter 08421 50672.
(Foto: Gregor Peda, Passau)


 Workshop für Organisten

Workshop für Organisten

Das Amt für Kirchenmusik der Diözese Eichstädt lädt am Montag, 17. September 2018, zu einem Workshop „Orgelspiel im Gottesdienst“ ein. Beginn ist um 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Weißenburg, Jahnstraße 41.  
Der Kurs richtet sich an Organisten, die weitere Anregungen im liturgischen Orgelspiel suchen. Themenschwerpunkte sind die Begleitung des Gemeindegesangs und das Gestalten von Intonationen. Unter der Leitung von Regionalkantor Helmut Lehner erhalten die Teilnehmer wertvolle Tipps zu Zwischenspielen und zum Registrieren.
Anmeldungen per E-Mail an Regionalkantor Helmut Lehner unter heleneu@t-online.de. Weitere Informationen beim Amt für Kirchenmusik,
Tel. 08421 50861.
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


Neues Ausbildungsangebot für Kirchenmusiker

Neues Ausbildungsangebot für Kirchenmusiker

Das Amt für Kirchenmusik des Bistums Eichstätt bietet ab Beginn des neuen Schuljahres ein neues Ausbildungsangebot an. Für Bewerberinnen und Bewerber mit Grundkenntnissen im Klavierspiel gibt es für ein Jahr einen „Basis-Orgelunterricht“. Der zuständige Regionalkantor erteilt nach Absprache wöchentlichen Einzelunterricht mit einer Dauer von jeweils 45 Minuten. Nach dieser Zeit besteht die Möglichkeit zur Aufnahmeprüfung in die kirchenmusikalische D-Ausbildung.
Nähere Informationen zu Anmeldung, Unterricht und Kursgebühren sind der Internetseite des Amtes für Kirchenmusik zu entnehmen unter www.bistum-eichstaett.de/kirchenmusikoder erhältlich beim Amt für Kirchenmusik,
Tel. 08421 50861, E-M: kirchenmusik@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Martin Manigatterer, Pfarrbriefservice Würzburg)


Über 50 Auszubildende starten bei der Caritas

Über 50 Auszubildende starten bei der Caritas


Die Gewinnung neuer Auszubildender läuft beim Caritasverband für die Diözese Eichstätt auf vollen Touren. Rund zwei Wochen vor dem neuen Ausbildungsjahr ab 3. September 2018 hat der Verband über 50 Menschen gewonnen, die eine Berufsausbildung beginnen. Das sind bereits zehn mehr als im vergangenen Jahr. Zudem fangen mehrere Azubis eine andere Qualifizierung an, die einen Schritt ins Berufsleben ebnen kann: von Freiwilligendiensten bis zur Einstiegsqualifizierung für solche, die Probleme hatten, eine reguläre Ausbildung zu bekommen.  
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Programmheft der Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Ansbach für den Zeitraum September 2018 bis Januar 2019 erschienen

Programmheft der Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Ansbach für den Zeitraum September 2018 bis Januar 2019 erschienen

Das neue Programmheft kann aus den Schriftenständen katholischer Kirchen im Landkreis sowie der Rathäuser in den Kommunen entnommen werden. Ein Freiexemplar wird auf Anfrage gerne über die KEB-Geschäftsstelle Herrieden, Tel. 09825 8472, kostenlos zugesandt.
Das Halbjahresprogramm bietet für alle Altersgruppen die Teilnahme an rund 130 verschiedenen Veranstaltungen zu zeitaktuellen Themen wie „Klatsch und Tratsch - vom guten Umgang mit unseren Worten“, „Starke Eltern - starke Kinder“, „Neue Medien - Gefahren im Netz“, „Landwirtschaft früher und heute - die Zukunft unserer Ernährung“, „Ein Jahr verheiratet“, „Der Demenz begegnen“ oder „Was glauben Muslime?“.
„Zuhören, Vorlesen und Tee trinken“ lautet der monatliche Aufruf des Lese- und Literaturkreises Herrieden sowie der Kleinkunstbühne „Alte Seilerei“ zum Austausch in der Stadt- und Pfarrbücherei vor Ort. Zu seiner Auftaktveranstaltung mit Josef Göppel und seiner Buchvorstellung „Alexander von Humboldt und die Entdeckung der Natur“ am 27. Sept. 2018, ausnahmsweise im kath. Pfarrheim Herrieden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Weitere Angebote aus dem Veranstaltungskatalog von 34 zentralen Einzelveranstaltungen im 2. Halbjahr 2018 lauten: „Werdendes Leben - zwischen medizinischem Kontrollzwang und der Leichtigkeit des Seins!“ im Rahmen der Woche für das Leben mit dem Performancekünstler Benedikt Anzeneder in der Zehntscheune Herrieden oder Vorstellung der Patenschaft „Aldea Laura - Zukunft der Kinder“ in Zusammenarbeit mit dem Eine Welt Verein.
Hinzu kommen Bildungsfahrten in die Ferne oder nähere Umgebung, die Heimat zu erkunden, inklusive Kirchen-, Stadt- und Museumsführungen. Alle Hinweise darüber, speziell auch für den Seelsorgebereich Frankenhöhe mit Veranstaltungen in Rothenburg o.d.T., Gebsattel, Schillingsfürst und Leutershausen, sind im neuen KEB-Programmheft zu finden, ebenso die Veranstaltungen des Landvolks Kreisverband Ansbach.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)
 


Neue Kirchenverwalter gesucht

Neue Kirchenverwalter gesucht

Am Sonntag, 18.11.2018, wählen die Katholiken in den 275 Pfarreien der Diözese Eichstätt die neuen Kirchenverwaltungen. Wahlberechtigt ist, wer der römisch-katholischen Kirche angehört und in der jeweiligen Kirchengemeinde seinen Hauptwohnsitz hat.
Die Kirchenverwaltung ist verantwortlich für alle finanziellen, verwaltungsmäßigen und personellen Belange einer Pfarrei. Sie vertritt die Kirchenstiftung einer Pfarrgemeinde in allen rechtlichen Angelegenheiten. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens, die Aufstellung von Haushaltsplan und Jahresrechnung sowie Entscheidungen über bauliche Maßnahmen an Kirche, Pfarrheim oder Kindergarten, Anstellung von Personal in der Pfarrgemeinde und Unterstützung pfarrlicher Gruppen.  
Generalvikar Isidor Vollnhals bittet in seinem Wahlaufruf im Namen von Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen, sich für „ihre Kirche“ vor Ort einzusetzen. Er spricht den Ehrenamtlichen seinen Dank für ihr Engagement aus. Die gewählten Frauen und Männer der Kirchenverwaltung seien treue Hüter der kirchlichen Heimat. „Damit leben sie, was es bedeutet, gemeinsam Kirche zu sein“, so der Generalvikar. Vollnhals kündigte an, dass zur Unterstützung und Entlastung der Kirchenverwaltung künftig sogenannte Verwaltungsleiter eingesetzt werden sollen.
Weitere Informationen im jeweiligen Pfarrbüro und unter
www.bistum-eichstaett.de/kirchenverwaltungswahl
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Bischof Hanke auf Ministranten-Wallfahrt in Rom

Bischof Hanke auf Ministranten-Wallfahrt in Rom


„Die Ministranten-Wallfahrt ist eine wunderbare Wegerfahrung, Gemeinschaft zwischenmenschlich und im Glauben zu erleben“. Dieses Fazit hat Bischof Gregor Maria Hanke gezogen, nachdem er drei Tage lang mit rund 550 Jugendlichen aus dem Bistum Eichstätt Pilgerstätten in Rom besuchte und mit ihnen in einer gemeinsamen Unterkunft wohnte. „Die jungen Menschen nehmen einen mit auf ihren Weg. Diese Tage sind auch für mich persönlich ein großes Geschenk“.
Dass die Wege zu den Pilgerstätten Roms nicht immer einfach zu bewältigen sind, durften die Eichstätter Minis am Donnerstag, 02.08.2018, auf fast abenteuerliche Weise erfahren. Um 11.30 Uhr wollten sie einen Gottesdienst mit Bischof Hanke im Petersdom feiern und dort ihr Ministranten-Versprechen erneuern. Über zwei Stunden früher trafen sie am Petersplatz ein, Tausende von Menschen warteten bereits in der Schlange vor der Sicherheitskontrolle auf Einlass. Nach einer Stunde Wartezeit waren die Eichstätter nur wenige Meter vorangekommen, die Messe im Petersdom rückte in weite Ferne. Dann kam plötzlich die Wende. Durch Vermittlung von Bischof Hanke konnten die Eichstätter einen alternativen Eingang benutzen und ihren Gottesdienst doch noch pünktlich nach dem streng getakteten Zeitplan des Vatikan beginnen. „Sie haben heute einen Akt der Barmherzigkeit getan“, bedankte sich Hanke später bei der Schweizer Garde, die den Eingang bewachte.
In der Messe am Grab des heiligen Petrus ermutigte der Eichstätter Bischof die Jugendlichen, ihren Weg des Glaubens weiterzugehen. Der Mensch brauche einen festen Grund, ein Fundament. „Die Kirche ist gebaut auf dem Glauben der Apostel“, sagte Hanke. Das Glaubensbeispiel des Petrus gehöre zu den wichtigsten Fundamentsteinen der Kirche. „Wir verdanken ihm, dass die Kirche sich weiterentwickeln konnte und auch zu uns nach Germanien kam durch den heiligen Willibald, der auch am Petrusgrab gebetet hat. Der Glaube des Petrus, seine Freundschaft zu Jesus, trägt uns heute“. Der Bischof lud die Ministranten ein, die Geschichte des Glaubens in ihrem Leben fortzuschreiben. „Dann wirst du spüren, dass du auf festem Grund stehst“. 
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Fit für Firmung und Taufe

Fit für Firmung und Taufe


Die Gemeindekatechese der Diözese Eichstätt hat ihr neues Programm für die kommenden Monate veröffentlicht. Bis Juli 2019 bietet der Diözesan-Fachbereich zahlreiche Veranstaltungen vor allem rund um die Sakramente der Taufe und der Firmung an. Eingeladen zu den Kursen sind sowohl Tauf- und Firmanwärter als auch ihre Begleiter, pastorale Mitarbeiter und weitere Interessierte.
So richtet sich Ende September 2018 ein Seminar gezielt an Menschen, die erst im Erwachsenenalter getauft wurden. Unter dem Motto „Erwachsen getauft - wie geht der Weg weiter?“ bietet Georg Brigl eine Wanderung mit geistlichen Impulsen und Gebeten an. Die erst kürzlich getauften Seminarteilnehmer können sich an diesem Tag über ihren bisherigen Glaubensweg und ihre Erfahrungen nach der Taufe austauschen.
Einen weiteren Höhepunkt des Programms bilden die Bastelkurse biblischer Figuren nach Doris Egli. Mit den selbst angefertigten Figuren soll es den Kursteilnehmern erleichtert werden, Kindern biblische Geschichten verständlich zu erzählen. Der Kurs im Kloster Abenberg findet Ende November 2018 und Mitte Februar 2019 statt und dauert jeweils zwei Tage.
Ebenfalls im Programm der Gemeindekatechese ist ein Workshop für all jene, die in Zukunft als Gruppenleiter Kinder in gemeindekatechetischen Gruppen auf die Firmung vorbereiten und begleiten möchten. Unter der Leitung von Markus Wittmann lernen die Teilnehmer während der eintägigen Veranstaltung im Januar 2019 unter anderem Grundlagen der Gruppenleitung und das Erarbeiten von Bausteinen der gemeindlichen Firmvorbereitung in der Gruppe.
Das neue Jahresprogramm mit Faltblättern zu allen Angeboten steht unter
www.bistum-eichstaett.de/gemeindekatechese zur Verfügung.
Weitere Informationen erteilt das Sekretariat der Gemeindekatechese:
Tel. 08421 50668, E-M: gemeindekatechese@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Stefanie Bruns, Pfarrbriefservice Würzburg)


Hohe Spendenbereitschaft aus dem Bistum Eichstätt

Hohe Spendenbereitschaft aus dem Bistum Eichstätt

Fast 326.500 Euro sind im Jahr 2017 von der Bevölkerung des Bistums Eichstätt an Caritas international, dem Hilfswerk der deutschen Caritas in Freiburg, gespendet worden. Dies geht aus der Jahresstatistik des Werkes hervor. Danach wurden die meisten Überweisungen mit über 160.000 Euro zweckungebunden für Not- und Katastrophenhilfe geleistet. Diese Spenden werden von dem Hilfswerk dort eingesetzt, wo sie gerade am dringendsten gebraucht werden. 
Von den konkreten Katastrophen wurde mit über 83.000 Euro am meisten für die Opfer der Hungerkrise in Ostafrika gegeben. Dazu hatte der Caritasverband Eichstätt im Rahmen der Aktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe zu Spenden aufgerufen. Mehr als 13.600 Euro gingen aus der Diözese Eichstätt für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch ein. Knapp 7.300 Euro wurden für die Nothilfe der Caritas im Jemen und über 6.500 in Syrien gespendet. Caritas international hat seinem aktuellen Jahresbericht zufolge im vergangenen Jahr mit 79,5 Millionen Euro weltweit so viel Geld wie nie zuvor eingesetzt. Mit den Mitteln aus Spenden sowie öffentlichen und kirchlichen Zuwendungen wurden danach 681 Projekte in 83 Ländern gefördert. „Gut 70 Prozent der Projekte umfasste die Hilfe nach Naturkatastrophen und Kriegen, die restlichen knapp 30 Prozent der Mittel flossen in soziale Projekte für Kinder sowie alte, kranke und behinderte Menschen“, informiert Caritas international.
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)



Ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement

Der DJK Diözesanverband Eichstätt sucht auch im Jahr 2018 wieder „Stille Helden“. Für diese Nominierung können alle 52 DJK-Vereine im Bistum Personen vorschlagen, die sonst nie in den Vordergrund treten, aber dennoch einen ganz wichtigen Beitrag für die DJK-Vereinsarbeit leisten. Für dieses bürgerschaftliche Engagement werden jedes Jahr mehrere Personen vom Diözesanverband geehrt. Hierzu werden Sachpreise im Wert von jeweils 100 Euro vergeben - im Vordergrund steht allerdings die symbolische Anerkennung.  
Mit dieser Aktion möchte sich die DJK bei denen bedanken, die sich freiwillig für eine gute Sache engagieren. „Es gibt in den Reihen unserer DJK-Vereine viele Mitglieder, die sich selbstlos für andere Menschen einsetzen. Nicht der Finanzhaushalt allein macht einen Verein reich, sondern vielmehr das uneigennützige Engagement einiger Vereinsmitglieder“, erklärt Nikolaus Schmidt, Präsident des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt.
Vorschläge für einen „Stillen Helden“ in der DJK können eingereicht werden bei der Geschäftsstelle des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt, Pedettistraße 4, 85072 Eichstätt,
Tel. 08421 50672, E-M: djk@bistum-eichstaett.de.
Weitere Unterlagen sind auch über die Homepage des DJK-Sportverbandes Diözesanverband Eichstätt www.djk-dv-eichstaett.de abrufbar.
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Herbstprogramm des Domschatz- und Diözesanmuseums

Herbstprogramm des Domschatz- und Diözesanmuseums


Das Highlight des diesjährigen Herbstprogramms sind Führungen durch die Sonderausstellung mit dem Thema „Josef Wittmann und die Sakralmalerei des 20. Jahrhunderts im Bistum Eichstätt“. Die Ausstellung im Museum zeigt Werke von insgesamt 15 Künstlern. Die Auswahl der rund 40 Skizzen und Entwürfe konzentriert sich auf Deckenmalerei in Sakralräumen, geschaffen zwischen 1900 und 1950. Museumsleiter Emanuel Braun führt am Sonntag, 16.9.2018, um 14.30 Uhr und am Mittwoch, 24.10.2018, um 19.30 Uhr durch die Sonderausstellung. Die Ausstellung läuft bis 4.11.2018 und kann auch zu den regulären Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Diese sind von Mittwoch bis Freitag 10.30 Uhr bis 17 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage von 10 Uhr bis 17 Uhr. Sonderöffnungen sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.
Am Mittwoch, 29.08.2018, findet eine Führung mit Katharina Hupp zum Thema „Unbekannte Heilige im Diözesanmuseum“ statt. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr im Eingangsbereich des Museums.
Im Rahmen der Reihe „Geistiger Mittagstisch“ lädt die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Grund mehrmals in den Eichstätter Dom ein. Der Geistige Mittagstisch ist eine ca. 20-minütige Führung durch den Dom mit wechselnden Schwerpunkten. Das Thema am Mittwoch, 12.9.2018, lautet „Darstellungen des Gekreuzigten“. Am Mittwoch, 17.10.2018, geht es um „Weltgerichtsdarstellungen“. Treffpunkt für den Geistigen Mittagstisch ist jeweils um 12.15 Uhr am Hauptportal des Eichstätter Doms. Einen Vortrag zum Thema „Abgründe. ‚Böses‘ und Krieg in der Bildenden Kunst“ hält Dr. Claudia Grund am Mittwoch, 10.10.2018, um 19.30 Uhr im Domschatz- und Diözesanmuseum.
Weitere Informationen unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de
(Foto: Nicolas Schnall, Pfarrbriefservice Würzburg)


Veranstaltungen der Ehe- und Familienpastoral

Veranstaltungen der Ehe- und Familienpastoral

Den Auftakt macht ein Kommunikationstraining für Paare nach der Methode „EPL“ („Ein Partnerschaftliches Lernprogramm“). Wie Paare miteinander sprechen, beeinflusst maßgeblich ihre Beziehung. Gut miteinander reden ist nach der Überzeugung der Veranstalter jedoch lernbar. Das Wochenendseminar findet von Freitag, 12.10. bis Sonntag, 14.10.2018 im Tagungshaus Schloss Hirschberg statt.
„Scheitern ist nicht das Ende“ lautet das Motto eines Seminars für Frauen und Männer in Trennungssituationen vom Freitag, 2.11. bis Samstag, 3.11.2018, ebenfalls im Tagungshaus Schloss Hirschberg. Die Teilnehmer sollen sich den Gedanken und Gefühlen stellen, die mit dem Scheitern einer Partnerschaft verbunden sind und gemeinsam nach Wegen suchen, wie sie ihre Kraft und Zuversicht zurückgewinnen können.
Beziehungskompetenz, damit die Liebe im Alltag nicht auf der Strecke bleibt, vermittelt eine „Partnerschule“ vom Freitag, 9.11. bis Samstag, 10.11.2018. Das Motto des Seminars in Schloss Hirschberg lautet: „Verliebt, verlobt, verheiratet, Kinder - und dann?“ An Familien mit Kindern richten sich drei Wochenendveranstaltungen im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz. Bei einer
„Herbst-Aus-Zeit“ vom Freitag, 19.10. bis Sonntag, 21.10.2018 soll vor allem der Terminkalender keine Rolle spielen. Vom 30.11. bis 2.12.2018 geht es zu Beginn des Advents um „Durchatmen und den Blick zur Krippe richten“, während eine Woche später, 7.12. - 9.12.2018 „Advent und Weihnachten in der Familie“ in den Blick genommen werden.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Referat für Ehe- und Familienpastoral, Luitpoldstraße 2, 85072 Eichstätt,
Tel. 08421 50611, E-M: familie-sekretariat@bistum-eichstaett.de und im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/ehe-familie
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Leitung von Eltern-Kind-Gruppen

Leitung von Eltern-Kind-Gruppen


Eine praxisorientierte Ausbildung für die Leitung von Eltern-Kind-Gruppen bietet das Diözesanbildungswerk im Bistum Eichstätt, Bereich Ehe und Familie, an. Der Kurs findet an drei Samstagen: 22.9.2018, 20.10.2018 und 24.11.2018, jeweils von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Tagungshaus Schloss Hirschberg statt. 
Während der Ausbildung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fähigkeiten entwickeln, Kenntnisse erwerben sowie Fertigkeiten schulen und Erfahrungen reflektieren, um Eltern-Kind-Gruppen unterstützen, leiten und begleiten zu können. Eine Eltern-Kind-Gruppe mit einem passenden Umfeld hilft Eltern, ihre Lebenssituation zu meistern und fördert die Entwicklung der Kinder.
Referentinnen sind Sieglinde Kugler und Anja Herzog.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Referat Ehe- und Familienpastoral der Diözese Eichstätt,
Tel. 08421 50611, E-M: familie-sekretariat@bistum-eichstaett.de
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


 Inklusionstag in Gunzenhausen

Inklusionstag in Gunzenhausen


„An der Seite stehen“ ist der Leitspruch des dritten Diözesaninklusionstags im Bistum Eichstätt am Sonntag, 23.9.2018, in Gunzenhausen. Menschen mit und ohne Behinderung sind dazu eingeladen. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst in leichter Sprache um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Gunzenhausen, Nürnberger Straße 29. Den Gottesdienst hält der Diözesanverantwortliche für die Behindertenpastoral, Pfarrer Alfred Grimm, zusammen mit Caritasdirektor Domkapitular Franz Mattes. Ein Gebärdendolmetscher wird die Texte übersetzen.  
Nach einem Imbiss sind die Besucherinnen und Besucher zur Finissage „Ich Bin Wir - Jeder Mensch ist ein Kunstwerk“ von Medienkünstler Wolf Nkole Helzle und Regens Wagner Absberg eingeladen. Das Kunstprojekt besteht aus über 400.000 Fotos von Gesichtern von Menschen aus der ganzen Welt, zum Beispiel auch aus dem Bistum Eichstätt. Die Fotos bilden am Ende ein „multiples Porträt“, also ein Gesamtgesicht aller Menschen. Alle porträtierten Gäste bekommen ihr Bild an diesem Tag geschenkt. Anschließend gibt es die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren.
Der Inklusionstag will auf die Umsetzung der UN-Konvention für mehr Rechte von Menschen mit Behinderung auf diözesaner Ebene hinwirken. Er findet jährlich statt und nimmt unterschiedliche Themen in den Blick, um das Bewusstsein dafür in der Gesellschaft und Kirche zu fördern. Veranstalter ist der Fachbereich „Pastoral für Menschen mit Behinderung“ in Zusammenarbeit mit den Regionalstellen der Behindertenpastoral, der Offenen Behindertenarbeit und dem Sachausschuss Behindertenseelsorge im Diözesanrat.
Weitere Informationen und Anmeldung bis Mittwoch, 5.9.2018, bei der Behindertenpastoral im Bistum Eichstätt,
Tel. 08421 50654, E-M: behindertenpastoral@bistum-eichstaett.de
(Foto: Doris Stommel-Hesseler, Pfarrbriefservice Würzburg)


Auf dem Jakobsweg von Eschlkam nach Regensburg

Auf dem Jakobsweg von Eschlkam nach Regensburg


Eine Pilgerreise entlang eines Teilstücks des Jakobswegs bietet die Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt von Montag, 17.9.2018 bis Sonntag, 23.9.2018 an. Die 7-tägige Reise führt von Eschlkam im Bayerischen Wald nach Regensburg.
Die ersten Tage der Reise verbringt die Gruppe inmitten des Bayerischen Waldes. Von Eschlkam geht es zu Fuß zunächst über Neukirchen nach Bad Kötzting, auf dem Programm steht die Besichtigung verschiedener Kirchen. Der vierte und fünfte Tag der Pilgerreise bringt die Gruppe vom Rand des Bayerischen Waldes über die Wallfahrtskirche St. Ursula in Pilgramsberg nach Wörth an der Donau in die Oberpfalz. Am sechsten Tag folgt auf eine Wanderung durch das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands in Kruckenberg eine Schifffahrt auf der Donau. Die Pilger fahren dann zu Wasser vorbei an der Walhalla und Donaustauf bis Regensburg.
Die Reise endet am Sonntag mit dem Besuch der Innenstadt Regensburgs. Unter anderem stehen der Dom und die Besichtigung der 850 Jahre alten Steinernen Brücke auf dem Programm.
Die Pilgerreise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Täglich werden zwischen acht und 22 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, die Gesamtwanderstrecke beträgt 81 Kilometer. An- und Abreise nach bzw. von Regensburg sind individuell zu organisieren.
Die Reiseleitung übernimmt Wieland Graf. Nähere Informationen und Anmeldung zur Reise bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt,
Tel. 08421 50690, E-M: pilgerbuero@bistum-eichstaett.de und im Internet unter www.pilgerstelle-eichstaett.de
(Foto: Friedbert Simon, Pfarrbriefservice Würzburg)


Geistliche Leitung in der kirchlichen Jugendarbeit

Geistliche Leitung in der kirchlichen Jugendarbeit


Jugendliche aus dem Bistum Eichstätt können sich noch bis Montag, 24.9.2018, zum Ausbildungskurs „Geistliche Leitung in der Jugendverbandsarbeit“ anmelden. Der Kurs wird zum dritten Mal vom Diözesanverband Eichstätt des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) angeboten und startet mit einem Vortreffen am Samstag und Sonntag, 28.9. und 29.9.2018, im Tagungshaus Schloss Hirschberg. Das Ausbildungsprogramm umfasst zwei Seminarwochenenden, die Teilnahme an der BDKJ-Frühjahrsvollversammlung sowie eine Praxisreflexion. Die Abschlussfeier findet Ende November 2019 im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz statt.
Mit der Ausbildung will der BDKJ junge Erwachsene befähigen, auf Spurensuche nach ihrer eigenen Spiritualität zu gehen, ihren Glauben in kirchlicher Gemeinschaft erlebbar zu machen und jugendgemäße Ausdrucksformen des Glaubens zu entwickeln. Die Absolventen können zum Beispiel Gottesdienste oder Andachten mit Jugendgruppen vorbereiten sowie geistliche Aspekte in die Jugendarbeit einbringen. Der Kurs richtet sich an junge Katholiken, die getauft, gefirmt und mindestens 18 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzungen sind Aufgeschlossenheit für die Lebenssituation heutiger Jugendlicher, Dialogbereitschaft, die Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen, sowie die Bereitschaft, über den eigenen Glauben zu sprechen.
Weitere Informationen und Anmeldung beim BDKJ der Diözese Eichstätt,
Tel. 08421 50661, E-M: bdkj@bistum-eichstaett.de sowie unter www.bdkj-eichstaett.de
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


1000 Ehejubilare beim Abschluss der Willibaldswoche

1000 Ehejubilare beim Abschluss der Willibaldswoche


Mit einem Begegnungsfest für rund 500 Ehepaare, die seit 50 Jahren verheiratet sind, ist die diesjährige Willibaldswoche am Samstag, 13.7.2018, zu Ende gegangen. In seiner Predigt im vollbesetzten Eichstätter Dom ermunterte Bischof Gregor Maria Hanke die Ehejubilare, „an einer Kultur des Herzens und der Liebe weiterzubauen“. Eine solche Kultur versuche den Anderen mit dem Herzen zu sehen und ihm mit dem Herzen zu begegnen.
„Leben gestalten aus der Kultur des Herzens“ - das sei wichtig für eine Gesellschaft, der es schwerfalle, mit dem Herzen zu sehen, „die sich die Ehe als ein Miteinander auf Probe mit Rückgaberecht beschränken möchte“. Die Jubelpaare haben nach den Worten von Bischof Hanke über 50 Jahre in ihrer ehelichen Beziehung um eine lebendige Kultur des Herzens gerungen. „Sonst stünden sie heute nicht hier“. Der Bischof dankte ihnen in Namen der Kirche, „da ihr Ringen miteinander und ihr gemeinsamer Weg in Freud und Leid Familie als Kirche im Kleinen aufgebaut hat“.
Kirche aufbauen, das sei auch das Anliegen des ersten Bischofs von Eichstätt gewesen. Deshalb habe die Diözese Eichstätt die Ehejubilare zum Abschluss der Willibaldswoche an das Grab des heiligen Willibald eingeladen. „Bauen Sie in Ihrer Ehe unverdrossen weiter an dieser Kultur des Herzens und der Liebe“, sagte Bischof Hanke den Jubelpaaren. Er forderte sie auf, Zeugnis von ihrem Mühen zu geben, „den Kindern und vor allem den Enkeln, die in der Mentalität einer Wegwerfgesellschaft heranwachsen, in der der Mitmensch austauschbar wird als Einwegmensch“.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes für die Ehejubilare stand die Einzelsegnung der Paare durch Bischof Hanke und mehrere Geistliche. Die musikalische Gestaltung übernahm das Vokalensemble „voicepack“ aus Weißenburg unter der Leitung von Pius Amberger in Zusammenspiel mit Regionalkantor Christoph Hämmerl aus Ingolstadt an der Orgel.
Weitere Informationen, Bilder, Videos und Hörfunkbeiträge sind unter www.willibaldswoche.de abrufbar.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Rund 600 Männer pilgerten nach Eichstätt

Rund 600 Männer pilgerten nach Eichstätt


„Lasst euch senden vom Grab des heiligen Willibald aus, von diesem Ort des Ursprungs unseres Glaubens, damit ihr Zeugen Jesu Christi seid und seine Spuren im Alltag vermehrt“. Dazu hat Bischof Gregor Maria Hanke die rund 600 Teilnehmer der Wallfahrt der Männer am Freitag, 13.7.2018, im Rahmen der Willibaldswoche aufgerufen. „Der heilige Willibald war ein Mensch, der die Spuren Christi vermehrt hat“, sagte Hanke zu Beginn des Gottesdienstes im Eichstätter Dom. Dies sei der Grund, weshalb viele Menschen an das Grab des Diözesanheiligen pilgerten.
Militärdekan Johann Meyer forderte die Gläubige in seiner Predigt auf, sich für Gerechtigkeit in Sinne des Evangeliums einzusetzen. „Jesus lädt uns ein zu einer Güte, die niemand von vornerein von seiner Solidarität ausschießt“. Auf heute übertragen könne das laut Meyer heißen: „Ladet eure moralische Verantwortung nicht beim Staat ab. Lasst euch anrühren von einer konkreten Not, die euch berührt, und versteckt euch nicht hinter einem Asylgesetz, dem Mietrecht und anderen Gesetzen“.
Neben den Pilgern und Fahnenabordnungen verschiedener Verbände begrüßte Bischof Hanke auch eine Ministrantengruppe aus seiner Heimatpfarrei Elbersroth, die ihm beim Pontifikalamt im Dom zur Seite stand. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Blasorchester des diözesanen Schulzentrums Rebdorf unter der Leitung von Harald Eckert gestaltet. Beim anschließenden Imbiss im Festzelt nahm sich der Bischof viel Zeit für Begegnungen und Gespräche mit den Wallfahrern.
Bilder und Videos der Wallfahrt sind unter www.willibaldswoche.de abrufbar.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


„Kirche als Gemeinschaft von Gemeinschaften“

„Kirche als Gemeinschaft von Gemeinschaften“


„Kirche soll als Gemeinschaft von Gemeinschaften erfahrbar werden“, das hat Bischof Gregor Maria Hanke am Sonntag, 8. Juli 2018, im seiner Predigt zum Hochfest des heiligen Willibald im Eichstätter Dom betont. „Die Gläubigen sollen auf Zukunft hin stärker zusammenwachsen und gemeinsam Verantwortung tragen.“ Dies soll sich auch in den Strukturen niederschlagen, sagte der Bischof mit Verweis auf ein Ansinnen des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt.
Über 500 Gläubige aus dem gesamten Bistum waren zum Willibaldsfest nach Eichstätt gekommen. Von der Pfarrkirche St. Johannes in Rebdorf sind die Teilnehmer der Sternwallfahrt der Pfarreien und Pastoralräume singend und betend entlang der Altmühl zum Dom gezogen. Neben einer Reihe von Fußwallfahrergruppen aus der Eichstätter Umgebung und Gläubige der Dompfarrei begrüßte Domkapitular Alfred Rotter als Hauptverantwortlicher für die Organisation der Willibaldswoche rund 250 Pfarrgemeinderäte und Kirchorträte zu Beginn des Gottesdienstes. Sie vertraten rund 3000 Ehrenamtliche, die Anfang dieses Jahres in die Gremien der Kirche gewählt wurden. Im Rahmen einer Pontifikalvesper wurden sie für ihre neuen Aufgaben feierlich ausgesendet. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Pfarrgemeinderäte im Bistum Eichstätt. Das Jubiläum bildete den Schwerpunkt der diesjährigen Sternwallfahrt in der Willibaldswoche. Am Ende des Gottesdienstes wurde den Wallfahrern die Willibaldsreliquie aufgelegt.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


800 Sänger bei der Wallfahrt der Kirchenchöre im Eichstätter Dom

800 Sänger bei der Wallfahrt der Kirchenchöre im Eichstätter Dom


Mit der Wallfahrt der Kirchenchöre hat die diesjährige Willibaldwoche in Eichstätt begonnen. Rund 800 Sängerinnen und Sänger aus 45 Chören feierten gemeinsam mit Bischof Gregor Maria Hanke Pontifikalgottesdienst im Eichstätter Dom.
Zusammen mit der Regionalkantoren-Schola, Bläsern der Dommusik und Domorganist Martin Bernreuther gestalteten Chormitglieder aus dem ganzen Bistum den Gottesdienst musikalisch mit. Domkapellmeister Christian Heiß übernahm die Gesamtleitung und dirigierte. Der mehrstimmige Chor sang unter anderem „St. Willibald von Gott gesandt“ und die Missa „Fidem cantemus“ von Christian Heiß sowie die Motette „Laudate Dominum“ von Caspar Ett.
In seiner Predigt dankte Bischof Hanke den Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement. Er rief sie dazu auf, nach dem Klang in der Schöpfung zu suchen und die Stimme der Schöpfung durch die eigene Stimme vernehmbar zu machen: „Musik in der Liturgie sollte unser Herz stets auf die Schöpfung hin öffnen, die wir in unseren Stimmen und Gesängen vor den Schöpfer tragen.“
Seit 2009 wird die Willibaldswoche als Wallfahrts- und Begegnungswoche begangen. Das Motto in diesem Jahr lautet „Glaube bewegt“. Von Samstag, 7. Juli 2018, bis Samstag, 14. Juli 2018 pilgern Gläubige aus dem ganzen Bistum an das Grab des heiligen Willibald im Eichstätter Dom. Der aus Südengland stammende Missionar Willibald ist am 7. Juli 787 gestorben.
Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.
(Foto: Fabian Gentner, Eichstätt)


Diözese Eichstätt unterstützt 14 internationale Studierende

Diözese Eichstätt unterstützt 14 internationale Studierende


Das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt unterstützt auch in diesem Jahr wieder 14 internationale Studierende an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit einem Stipendium. Generalvikar Isidor Vollnhals und der bischöfliche Beauftragte für die Angelegenheiten der Weltkirche, Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, begrüßten die Stipendiaten im Bischöflichen Ordinariat und stellten die weltkirchliche Arbeit der Diözese vor. Bei dem jährlichen Treffen lernten sich die Studierenden zum ersten Mal kennen. Sie stammen aus Burundi, Ruanda, Polen, Georgien, Kirgisistan, Argentinien, Russland, Indien und der Ukraine. Diese bunte Mischung aus Menschen mit verschiedener Herkunft bildete die Grundlage für Gespräche über die Situation in ihren Heimatländern.  
Durch den Aufenthalt in Deutschland können die Stipendiaten eine andere Kultur besser kennenlernen und gleichzeitig ihre wissenschaftliche Ausbildung, beispielweise als Theologen oder Sprachwissenschaftler, abrunden.
(Foto: Maike Eikelmann, Eichstätt)


Kunstwerk des Monats: Der Kalvarienberg im Kloster Abenberg

Kunstwerk des Monats: Der Kalvarienberg im Kloster Abenberg


Der Kalvarienberg im Kloster Marienburg in Abenberg ist das Kunstwerk des Monats Juli, das der Fachbereich Kultur- und Denkmalpflege des Bistums Eichstätt auf der Homepage des Domschatz- und Diözesanmuseums präsentiert. Der imposante Kalvarienberg aus lebensgroßen rundplastischen Holzfiguren beeindruckt durch seine hohe bildhauerische Qualität. Die Figuren, Christus am Kreuz, die beiden Schächer, Maria, Johannes und Maria Magdalena stehen auf einem illusionistisch angedeuteten Hügel. Sie sind überfangen von einem Schutzdach, das die direkte Bewitterung abhalten soll.
Die Skulpturen wurden im Jahr 1922 von dem Antiquitätenhändler Fritz Riehl, einem gebürtigen Abenberger, erworben und für die Klosterkirche gestiftet zum Gedenken an seinen im 1. Weltkrieg gefallenen Sohn Jakob. Von dem Spezialisten für barocke Plastik Adolf Feulner wurden die Arbeiten einem Mitglied der niederbayerischen Bildhauerfamilie Hiernle zugeschrieben. Sie können in die Zeit um 1760-1770 datiert werden.
Für die Pfarrei Abenberg, seine Umgebung und für das Kloster, das Mutterhaus der Kongregation von der Schmerzhaften Mutter, hat der Kalvarienberg eine wichtige Bedeutung. An ihrem Gedenktag, 21. Juli 2018, findet der große Festgottesdienst zu Ehren der seligen Stilla auf diesem Platz vor der Kirche statt.
Stilla von Abenberg gehörte einem Ministerialengeschlecht an und lebte in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Der Legende nach führte sie ein tugendhaftes Leben und widmete sich der damals aufkommenden Bewegung des Lebens in selbstgewählter Armut. Sie strebte die Gründung eines Klosters an, das erst 1491 an ihrer Begräbnisstätte gegründet werden konnte. Nach schwierigen Zeiten im 19. Jahrhundert wurde das Kloster neu besiedelt von der Kongregation der Schmerzhaften Mutter, genannt die Abenberger Schwestern. Die Verehrung der seligen Stilla ist bis heute in der Bevölkerung fest verankert.
(Foto: Sven Hauschke, Eichstätt)


Bundesfreiwilligendienst boomt

Bundesfreiwilligendienst boomt


Immer stärker nachgefragt wird in katholisch-sozialen Einrichtungen im Bistum Eichstätt der Bundesfreiwilligendienst (BFD), der bundesweit vor genau sieben Jahren eingeführt wurde. Seit Juli vergangenen Jahres sind ständig zwischen 45 und 50 BFDler engagiert gewesen, in den zwei Jahren zuvor waren es rund 40. Insgesamt haben in den sieben Jahren fast 320 Menschen den Dienst geleistet. Derzeit sind es 47, davon sechs im Sonderprogramm Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug. Dies teilt Jakob Streller mit, der beim Diözesan-Caritasverband Freiwilligendienste in der Diözese koordiniert. Seit Anfang 2017 hat Caritasmitarbeiterin Sarah Strasser 70 BFDler und deren Einsatzstellen pädagogisch begleitet.
Neue BFD-Stellen werden ab 1. September 2018 besetzt. Jakob Streller rät Interessierten, sich jetzt zu bewerben. Die Dienstleistenden erhalten nach seinen Angaben bis zum Alter von 18 Jahren 633,10  € monatlich, ab 18 Jahre 667 €. Diese Beträge beinhalten das Taschengeld, Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Ferner übernimmt die Einsatzstelle die Sozialversicherungsbeträge. Jakob Streller steht für Auskünfte gerne zur Verfügung:
Tel. 08421 50975, E-M: freiwilligendienste@caritas-eichstaett.de. Interessierte können sich auch direkt an unter www.caritas-eichstaett.de/freiwilligendienst genannte Einrichtungen wenden und dort mit einem Formular bewerben.
(Foto: Peter Esser, Caritas Eichstätt)


Diakonenweihe in Eichstätt

Diakonenweihe in Eichstätt


Als „amtliche Bestellung zum Dienen nach Christi Vorbild“ sieht der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, die Weihe von sechs Priesteramtskandidaten zu Diakonen. In seiner Predigt betonte er die gegenseitige Verwiesenheit von Laien, als Träger des durch die Taufe und Firmung begründeten allgemeinen Priestertums, und Klerikern. Es dürfe weder einen „narzisstischen Klerikalismus“, noch einen „weltlichen Funktionalismus“ geben, der die Sakramentalität der Kirche auflösen würde. „Das Amt des Priesters in seinem unverzichtbaren sakramentalen Dienst ausbremsen oder durch Laien ausgrenzend ersetzen zu wollen, wie umgekehrt klerikale Arroganz gegen die Sendung von Laien bedeutet dem schöpferischen Ruf Gottes Grenzen setzen zu wollen.“ Der „zum Amt“ bestellte Kleriker habe vielmehr den Dienst der Einheit in der „Vielfalt der Dienste, Charismen und Ämter in der Kirche“, so der Eichstätter Bischof.
Zu Diakonen geweiht wurden sechs Priesteramtskandidaten des Bistums Eichstätt: Sebastian Braun aus Berching, Josef Del Mastro aus Arnsberg, Hubert Gerauer aus Neuhausen, Korbinian Müller aus Ingolstadt, The Hai Nguyen aus Hildesheim-Drispenstedt und David Simon aus Odergrund. Die neugeweihten Diakone sind seit vergangenem Herbst in einem Pastoralpraktikum in einer Gemeinde des Bistums Eichstätt tätig. Dort werden Sie nun bis zu der im nächsten Jahr geplanten Priesterweihe als Diakone ihren Dienst versehen. Als neue Aufgaben kommt nun unter anderem dazu, die Taufe zu spenden und die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses zu leiten.
(Foto: Norbert Staudt, Eichstätt)


Bistum Eichstätt zeichnet Facharbeiten von Abiturienten aus

Bistum Eichstätt zeichnet Facharbeiten von Abiturienten aus


Abiturienten aus sechs Gymnasien auf dem Gebiet der Diözese Eichstätt erhalten zum ersten Mal einen Preis für wissenschaftsorientiertes Arbeiten in der Oberstufe. Ausgezeichnet werden die bestbenoteten Beiträge und Arbeiten, die im Rahmen des Wissenschaftspropädeutischen Seminars mit dem Leitfach Katholische Religionslehre in den 11. und 12. Klassen von 2016 bis 2018 entstanden sind.
„Google - Fluch oder Segen der Gesellschaft?“: Mit dieser Frage befasste sich Preisträger Tobias Amon in seiner Seminararbeit am Willibald-Gymnasium Eichstätt. Das Rahmenthema des Fachseminars lautete: „Ich habe doch nichts zu verbergen - Ethische Fragestellungen im Bereich der modernen Technik und des Umgangs mit großen Datenmengen“.
Marlene Munzert vom Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt erhält u.a. den Preis für ihre Fachseminararbeit zum Thema „Papst Johannes Paul II. und seine Einstellung zur Ökumene mit der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter besonderer Berücksichtigung der Erklärung Dominus Jesus“. Das Rahmenthema des Seminars lautete: „Johannes Paul II. - verehrt und angefeindet, geliebt und kritisiert“.
„Widerlegt die Evolution Gott?“: Dieser Frage ging Preisträgerin Alexandra Justina Terefenko am Gymnasium Gaimersheim nach. Sie schrieb ihre Arbeit im Fachseminar „Kann man beweisen, dass es Gott gibt? - Gottesbeweise von der Antike bis in die Gegenwart“.
Der Fachpreis wird den Preisträgern für ihre Leistungen unabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit zuerkannt. Er umfasst eine von Bischof Gregor Maria Hanke unterschriebene Urkunde, ein Kreuz aus Glas und Bronze sowie eine Jahresedition der revidierten Einheitsübersetzung der Bibel 2018. Die Preisverleihung findet zum ersten Mal im Rahmen der Abiturzeugnisverleihung am Freitag, 29. Juni 2018, an der jeweiligen Schule statt.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


 „Weg mit den Schulden“: Caritasverband Eichstätt unterstützt bundesweite Aktionswoche

„Weg mit den Schulden“: Caritasverband Eichstätt unterstützt bundesweite Aktionswoche

Mehrdeutig ist heuer das Motto der bundesweiten Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände vom 4. bis 8. Juni 2018. Es lautet „Weg mit den Schulden“. Der Caritasverband für die Diözese Eichstätt unterstützt die Initiative und will die Chance nutzen, die verschiedenen Wege seiner Hilfe für überschuldete Menschen aufzuzeigen. „Grundziel ist natürlich, dass jemand ganz seine Schulden wegbekommt, aber in der Regel muss jemand erst einmal einen Weg in die Schuldenfreiheit überhaupt suchen und einen finden, um für eine Zeit mit Schulden zu leben“, erklärt Berater Hans Wiesner von der Caritas-Kreisstelle Eichstätt. Nach seiner Information haben die derzeit neun Beratungspersonen an den fünf Beratungsstellen der Caritas in Eichstätt, Ingolstadt, Neumarkt, Roth/Schwabach und Weißenburg im Jahr 2017 knapp 1.600 Hilfesuchende beraten. „Davon waren fast 170 in der Insolvenzberatung und hier konnten 23 Fälle außergerichtlich gelöst werden. “Es seien 370 Bescheinigungen für ein Pfändungsschutzkonto ausgestellt worden. „Zudem haben wir vielen zusätzlich geholfen, damit zum Beispiel ihr Weihnachtsgeld von der Pfändung freigestellt wird.“ Fast verdoppelt habe sich die Onlineberatung von 86 auf über 170 Ratsuchende. „Diese Möglichkeit suchen viele bei punktuellen Fragen, weil es schneller geht, aber auch weil sie sich scheuen, selbst zu kommen. Bei komplexeren Problemen ist das persönliche Gespräch aber unerlässlich“, so der Caritasberater.
(Foto: Peter Esser, Caritas Eichstätt)


Samstagspilgern

Samstagspilgern


Eine Wanderung auf dem Wallfahrerweg von Breitenbrunn nach Beilngries bietet die Diözesan-Pilgerstelle am Samstag, 16. Juni 2018, in der Reihe Samstagspilgern an.
Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Parkplatz unterhalb der Pfarrkirche St. Sebastian in Breitenbrunn.
Auf der 18 Kilometer langen Etappe führt Pilgerbegleiterin Ruth Wallmann durch das Breitenbrunner Labertal, die Sieben-Täler-Stadt Dietfurt und das Ottmaringer Tal. Neben den großen Kirchen wie der Wallfahrtskirche St. Sebastian und dem Dietfurter Franziskanerkloster warten am Wegesrand Wegkreuze und eine verwunschene Mariengrotte.
Weitere Termine des Samstagspilgerns sind der 8. September 2018 von Bieswang nach Schambach und der 22. September 2018 von Beilngries nach Greding.
Nähere Informationen und Anmeldung bei der
Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt,
Tel. 08421 50690,
E-M: pilgerbuero@bistum-eichstaett.de
oder im Internet unter
www.pilgerstelle-eichstaett.de.
(Foto: Martha Gahbauer, Pfarrbriefservice Würzburg)


Jugendliche aus dem Bistum in Taizé

Jugendliche aus dem Bistum in Taizé


Derzeit sind 36 junge Menschen mit der Katholischen Jugendstelle Eglasmühle im französischen Taizé. Schon seit 2008 fahren Jugendliche aus dem Bistum Eichstätt nach Frankreich.
Taizé ist eher „gelebte Gemeinschaft“ als „Jugendevent“. Die Jugendlichen aus dem Bistum Eichstätt erleben hier als Gäste einer Gemeinschaft von Brüdern und sind eingeladen, ihr gemeinsames Leben zu teilen. Dreimal am Tag wird in der Kirche mitgebetet und mitgesungen. Dazwischen gibt es Bibelgespräche mit anderen Jugendlichen und man hilft bei den täglichen Arbeiten mit: Kochen und Abspülen, Putzen und Müllsammeln. Den Tag lässt man im „Oyak“ mit einem Glas Cidre und Gitarrenspiel ausklingen.
In diesen Tagen nutzen die jungen Menschen vor allem die Möglichkeit, die Communauté von Taizé, mit seinen einzigartigen Gebets- und Lebensformen kennenzulernen, sich mit dem Glauben auseinander zu setzen, sich mit Jugendlichen aus aller Welt zu treffen und zur Ruhe zu kommen.
(Foto: Dr. Rowena Roppelt, Eglasmühle)


Probenwochenende der Kirchenmusik

Probenwochenende der Kirchenmusik

Das Amt für Kirchenmusik veranstaltete ein Intensivwochenende für Schülerinnen und Schüler der diözesanen kirchenmusikalischen Ausbildungskurse im Tagungshaus Schloss Hirschberg. Zwei Tage hieß es für die Auszubildenden: intensiv singen, dirigieren und Orgel spielen. Zum Abschluss brachten die Teilnehmer das einstudierte Programm in einen feierlich gestalteten Pfingstgottesdienst ein.
(Foto: Amt für Kirchenmusik, Eichstätt)


Weltjugendtag 2019 in Panama

Weltjugendtag 2019 in Panama


Ab sofort können sich Jugendliche und junge Erwachsene auf der zentralen Homepage www.weltjugendtag.defür die Fahrt des Bistums Eichstätt zum Weltjugendtag 2019 nach Panama anmelden. Das Bischöfliche Jugendamt Eichstätt organisiert die Fahrt zusammen mit dem Bischöflichen Jugendamt Augsburg, der „Jugend 2000“ und dem Reiseveranstalter „Biblische Reisen GmbH“. Papst Franziskus lädt junge Menschen auf der ganzen Welt zu dem Weltjugendtag ein. Er steht unter dem Motto „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ (Lk 1,38).
Das Bistum Eichstätt bietet eine Kurzfahrt, 16. bis 29. Januar 2019 und eine Langfahrt, 16. Januar bis 4. Februar 2019 an. Die kurze Fahrt schließt den Weltjugendtag in Panama City mit einem bunten Programm aus Tagen der Begegnung, Kultur, Musik und Festivals mit ein. Neben der Begegnung mit tausenden Jugendlichen und Katechese gibt es zahlreiche Gottesdienste. Höhepunkte sind die Willkommensfeier mit Papst Franziskus  sowie die Vigilfeier am Abend und der Abschlussgottesdienst. Die lange Fahrt umfasst das Programm der Kurzfahrt, bietet aber noch etwas mehr Zeit für sportliche Aktivitäten, Lobpreis, Palmen und Strand. Für die Eichstätter Gruppe wird Diözesanjugendpfarrer Clemens Mennicken die Reiseleitung übernehmen.
Anmelden können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 35 Jahren.
Bei Minderjährigen muss eine volljährige Begleitperson die Aufsichtspflicht übernehmen.
Der Preis für die Kurzfahrt beträgt 1900 Euro, die Langfahrt kostet 2200 Euro.
Für Teilnehmer aus dem Bistum Eichstätt sowie Studenten, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in Eichstätt haben, gibt es von der Diözese einen Zuschuss in Höhe von 800 Euro.
Anmeldeschluss ist der 30. September 2018.
Weitere Informationen beim Bischöflichen Jugendamt Eichstätt,
Tel. 08421 50631, E-M: jugendamt@bistum-eichstaett.de oder unter www.jugend.bistum-eichstaett.de/veranstaltungen.
(Foto: Jürgen Damen, Pfarrbriefservice Würzburg)


Bistum Eichstätt unterstützt Hilfsprojekte in Afrika und Asien

Bistum Eichstätt unterstützt Hilfsprojekte in Afrika und Asien


Mit insgesamt 25.000 Euro unterstützt das Bistum Eichstätt den christlich-muslimischen Dialog in Burkina Faso und hilft vertriebenen Familien im Nordirak. Das hat der Vergabeausschuss für weltkirchliche Projekte bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Beide Projekte werden über das Internationale Katholische Missionswerk missio München abgewickelt.
Burkina Faso - eines der ärmsten Länder der Welt - ist bekannt für das friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen im Land. Die Muslime sind mit 60 Prozent in der Mehrheit, die Christen machen 23 Prozent der Bevölkerung aus. Auf politischer und gesellschaftlicher Ebene arbeiten Vertreter der unterschiedlichen Religionen eng zusammen. Doch der Frieden ist durch den Einfluss radikaler Strömungen gefährdet. Die christlich-muslimische Organisation „Union Fraternelle des Croyants“, die von der Diözese Dori getragen wird, hat konkrete Maßnahmen entwickelt, um den interreligiösen Dialog zu fördern. Das Bistum Eichstätt fördert diese Projekte mit 15.000 Euro.
Weitere 10.000 Euro stellt das Bistum Eichstätt für vertriebene Familien im Nordirak zur Verfügung. Durch das Vorrücken des sogenannten „Islamischen Staates“ sind Christen, Schiiten und Jesiden auf der Flucht. Trotz der teilweisen Rückeroberung der Ninive-Ebene und Mossuls ist vielen eine Rückkehr in ihre Heimat derzeit nicht möglich. An verschiedenen Orten werden besonders Gewaltopfer, Witwen und Familien mit behinderten Kindern unterstützt. Als dringend erforderlich gilt der Schulbesuch für Kinder, psychologische Beratung und Heilung für traumatisierte Frauen.  
Weitere Informationen zu den Hilfsprojekten unter www.missio.de.
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Würzburger Architekturbüro gewinnt Architektenwettbewerb in Sankt Franziskus Neuendettelsau

Würzburger Architekturbüro gewinnt Architektenwettbewerb in Sankt Franziskus Neuendettelsau

Ein in den bestehenden Kirchenraum eingebauter, bienenkorbartiger Innenraum ist das Kernstück des Gewinnermodells für die Kirche St. Franziskus in Neuendettelsau. Mit seinem Entwurf hat das Architekturbüro Brückner & Brückner aus Würzburg/Tirschenreuth den Architekturwettbewerb gewonnen, den die Kirchengemeinde zusammen mit der Diözese Eichstätt initiiert hatte. Damit soll der neue Kirchenraum in die bestehende Kirchenhülle integriert und durch große, durchgehende Fensterflächen von außen sichtbar werden. „Ich bin begeistert von den vielen kreativen Planungen, bei denen es auch gelungen ist, Erinnerungen an das Santuario Rivotorto, die heilige Hütte des Franz von Assisi, aufzunehmen“, sagt Domkapitular Wolfgang Hörl, Pfarrer in Neuendettelsau.
Eine Sanierung oder ein Neubau von St. Franziskus ist aufgrund erheblicher Mängel an Fassade und im Innenraum nötig. Mit den Planungen reagiert die Pfarrei außerdem auf das veränderte Gemeindeleben: Die bestehende Kirche war für rund 300 Besucher konzipiert, im neuen Entwurf wird mit etwa 150 Besuchern gerechnet. Deshalb ist Hörl besonders vom Gewinnerkonzept überzeugt: „Die Rotunde des Kirchenraumes konzentriert die Gemeindemitglieder auf einen zentralen Ort in der Mitte dieses Raumes. Sie wirkt durch Form und Materialwahl kontemplativ.“ Gesteigert werde die Wirkung durch die sich nach oben öffnenden, geschichteten Holzbalkenwände. Besonders gefällt Dekan Hörl auch die Anknüpfung an den jetzigen Bau: „Die bestehende Gebäudehülle als Erinnerungselement an die Geschichte der katholischen Kirchengemeinde in Neuendettelsau finde ich besonders gelungen.“
(Foto: Brückner & Brückner, Würzburg)


Mütterkuren gegen dauerhaften Stress

Mütterkuren gegen dauerhaften Stress

Vor allem ständiger Zeitdruck, aber auch hohe berufliche Anforderungen sowie Partnerschaftsprobleme führen bei Müttern immer wieder zu dauerhaftem Stress. Diese Entwicklung, die eine Untersuchung des Müttergenesungswerkes im Jahr 2016 ergab, betrachtet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt mit Sorge. Anlässlich des Muttertages macht der Verband daher erneut auf sein Angebot aufmerksam, kranken und belasteten Müttern zu Kuren zu verhelfen.  
„Der Anteil der Mütter, die mit Burnout, Schlafstörungen, Angstzuständen, Kopfschmerzen oder ähnlichen Indikationen an den Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen teilgenommen haben, hat sich in den letzten Jahren nach der MGW-Studie um nahezu 40 Prozentpunkte auf 87 Prozent erhöht“, schlägt die für Kuren zuständige Caritas-Koordinatorin Birgit Pflüger Alarm. „Kuren können zwar die gesellschaftlichen Ursachen hierfür nicht beseitigen, aber sie können Betroffenen im Einzelfall sehr helfen“, erfährt Birgit Pflüger immer wieder.
Der Caritasverband Eichstätt unterstützt und berät Frauen in seinen neun Außenstellen wie in Herrieden. Diese helfen bei der Beantragung einer Kur und allen damit verbundenen Fragen.
Weitere Informationen gibt es unter www.muettergenesungswerk.de, über die Online-Beratung der Caritas www.beratung-caritas.deoder bei den Caritas-Kreisstellen im Bistum Eichstätt. Diese sind im Internet unter www.caritas-kreisstellen.de dargestellt. Auch Birgit Pflüger hilft gerne weiter:
Tel. 08421 50962, E-Mail: birgit.pflueger@caritas-eichstaett.de.
(Foto: Marylène Brito, Pfarrbriefservice)


„Das Kreuz steht für eine Kultur des Dienens und der Solidarität“

„Das Kreuz steht für eine Kultur des Dienens und der Solidarität“


In einem Beitrag für die Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt äußert sich Bischof Gregor Maria Hanke zur aktuellen Diskussion um den Kreuz-Erlass der bayerischen Staatsregierung vom
24. April 2018:
„Das Kreuz Jesu Christi ist ein Zeichen des Heiles und des neuen Lebens, das Gott in seiner Liebe dem sündigen Menschen durch Christus schenkt. Als Menschen, die auf Kreuz und Auferstehung Christi getauft sind, die unter dem Segenszeichen des Kreuzes stehen, dürfen wir uns freuen, wenn das Kreuz als Zeichen unserer Hoffnung auch im öffentlichen Raum sichtbar ist. Ich begrüße es, wenn sich das Kreuz in Klassenzimmern und an anderen Orten öffentlichen Lebens findet. So erinnern uns auch Weg- und Gipfelkreuze im Alltag an die Segensmacht des Kreuzes. Wer sich bekreuzigt, bekennt sich zu Christus und vertraut auf die Rettung durch ihn. Es ist ein guter Brauch, ein Kreuz in den Häusern und an Häusern anzubringen und so das Haus und seine Bewohner unter die Segensmacht Gottes zu stellen. Das Kreuz gehört zu unserem Kulturraum, der über die Jahrhunderte durch den christlichen Glauben geprägt wurde. Das Kreuz ist der Wurzelstock, auf dem unsere Kultur aufbaut. Jeder, der das Kreuz Christi verehrt, muss freilich bereit sein, sich nach Christi Beispiel für seine Mitmenschen einzusetzen, besonders für jene in Not und im Abseits. Ansonsten würde das Kreuz seiner neutestamentlichen Botschaft beraubt. Die Verehrung des Kreuzes kann unter Christen diese Kultur des Dienens und der Solidarität mit Menschen und Gesellschaft fördern.“
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Jubiläumstreffen für Sammler und Ehrenamtliche der Caritas

Jubiläumstreffen für Sammler und Ehrenamtliche der Caritas


Zu einem Jubiläumstreffen lädt der Caritasverband für die Diözese Eichstätt Sammlerinnen und Sammler sowie andere ehrenamtliche Mitarbeiter am Donnerstag, 12. Juli 2018, nach Eichstätt ein. „Wir wollen im Jubiläumsjahr den Menschen besonders danken, die ihre freie Zeit bewusst für die Caritas einsetzen - ob sie nun an den Haustüren um Geld bitten oder fachliche Dienste unterstützen“, sagt Caritasdirektor Franz Mattes.
Das Jubiläumstreffen zum 100-jährigen Bestehen des Diözesan-Caritasverbandes findet im Rahmen der Willibaldswoche statt. Beginn ist um 10.30 Uhr mit einem Pontifikalamt mit Bischof Gregor Maria Hanke im Eichstätter Dom. Nach dem Mittagessen im Festzelt folgt ein geselliges Programm mit der Ruaßkuchlmusi. Als kultureller Ausklang stehen fünf Angebote zur Wahl: Orgelkonzert mit besinnlichen Texten in der Schutzengelkirche, Führung im Collegium Orientale, Besichtigung der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz, Besuch im Diözesanmuseum und Begehung des barocken Hofgartens.
Für Rückfragen und weitere Informationen steht das Referat Öffentlichkeitsarbeit des Caritasverbandes für die Diözese Eichstätt zur Verfügung:
Tel. 08421 50915, E-M: karl.ferstl@caritas-eichstaett.de. Anmeldung unter
Tel. 08421 50901 oder online unter www.willibaldswoche.de.
Hintergründe und Infos zum Caritas-Jubiläum sind unter www.ohne-liebe-ist-alles-nichts.de abrufbar.
Die diesjährige Willibaldswoche steht unter dem Motto „Glaube bewegt“. Sie beginnt am Samstag, 7. Juli 2018, mit einer Wallfahrt der Kirchenchöre und endet am Samstag, 14. Juli 2018, mit der Begegnung für Ehejubilare.
(Foto: Peter Esser, Caritas Eichstätt)


Über 90 Plätze in Freiwilligendiensten

Über 90 Plätze in Freiwilligendiensten


28 Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bieten 14 katholisch-soziale Einrichtungen im Bistum Eichstätt jungen Menschen zum 1. September dieses Jahres an. Beim Diözesan-Caritasverband gibt es allein 13 Möglichkeiten für ein solches Engagement in sechs Seniorenheimen. Zudem bieten das Caritas-Zentrum St. Vinzenz, das sich für Menschen mit Behinderung einsetzt, vier Plätze und die Caritas-Wohnheime und Werkstätten in Ingolstadt für Menschen mit verschiedenen sozialen Problemen zwei FSJ-Möglichkeiten an. Weitere Plätze stellen die Straßenambulanz St. Franziskus in Ingolstadt und die Regens-Wagner-Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung in Holnstein und Zell zur Verfügung.
Außer für das speziell auf junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ausgerichtete Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) können sich Interessierte jeden Alters auch auf etwa 65 Plätze des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in rund 30 katholischen Einrichtungen bewerben. Das Spektrum ist breit: Es reicht vom Einsatz im Seniorenheim über ein Wohnheim für Kinder mit Behinderung bis zum Einsatz in der Jugendsozialarbeit in Ingolstädter Schulen. In Dietfurt kommt erstmals ein Freiwilliger einer Caritaseinrichtung
in Kooperation mit der Kommune zum Einsatz.
Ob ein FSJ oder ein BFD im Einzelfall geeignet ist, bespricht Jakob Streller, Caritas Eichstätt, mit Interessierten gerne persönlich. Für Auskünfte - auch zur Vergütung und Sozialversicherung - steht er telefonisch unter
Tel. 08421 50975 zur Verfügung oder per E-M: freiwilligendienste@caritas-eichstaett.de.
Über das FSJ informiert speziell ebenfalls Kendra Scheel vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unter
Tel. 089 5329 3132 oder über info.fsj@bdkj-bayern.de und die Internetseite www.bdkj-bayern.de/freiwilligendienste.
Dort kann man sich auch online bewerben. Interessierte können sich ebenso direkt unter www.caritas-eichstaett.de/freiwillige an genannte Einrichtungen wenden.
Angebote auf Bundesebene finden sich unter www.bundesfreiwilligendienst.de.
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


Diözesanrat nimmt Stellung zum Thema Lebensschutz

Diözesanrat nimmt Stellung zum Thema Lebensschutz


Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Eichstätt hält es für richtig, dass der derzeit viel diskutierte Paragraph 219a des Strafgesetzbuches, in dem es unter anderem um das Verbot von Werbung für Schwangerschaftsabbruch geht, bestehen bleibt. Das Gremium äußert sich anlässlich der „Woche für das Leben“, die derzeit vom 14. bis 21. April 2018 stattfindet. Die bundesweite Aktion, die den Lebensschutz in den Mittelpunkt rückt, steht dieses Jahr unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“.
In der Stellungnahme heißt es: „Dieses Motto erinnert uns im Vorstand des Diözesanrates Eichstätt schmerzhaft an die paradoxe und skandalöse Situation unserer Gesellschaft, in der sich auf der einen Seite viele Paare nichts sehnlicher wünschen, als ein Kind zu haben, während es allein im vergangenen Jahr 2017 in Deutschland über 101.000 Schwangerschaftsabbrüche gab, mit wieder steigender Tendenz.“
Der Rat spricht von einer „Kultur des Lebens“, zu deren Kern es gehöre, das menschliche Leben „von seiner Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu achten und zu schützen“. Deshalb hält das Gremium auch den Paragraphen 219a des Strafgesetzbuches für notwendig und sinnvoll, da es kein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch gebe.
In der Stellungnahme heißt es weiter: „Es ist deshalb nur folgerichtig, dass in Paragraph 219a auch die Werbung für den Schwangerschaftsabbruch verboten wird.“ Das Recht von Frauen im Schwangerschaftskonflikt angemessene Informationen zu erhalten, werde durch die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen gewährleistet. 
Derzeit ist der Sinn des Paragraphen 219a Gegenstand politischer Diskussion auf Bundesebene.
(Foto: Pfarrbriefservice Würzburg)


600 Ministranten bereiten sich auf ihre Wallfahrt nach Rom vor

600 Ministranten bereiten sich auf ihre Wallfahrt nach Rom vor


An den Samstag- und Sonntagnachmittagen im Februar und März haben sich insgesamt 600 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Eichstätt auf die Romwallfahrt vorbereitet, die vom
29. Juli bis 5. August 2018 stattfindet. In Neumarkt, Pfünz und Schwabach fanden die insgesamt fünf Vortreffen für die Minis statt.
Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher zieht positive Bilanz: „Es freut mich ganz besonders, dass sich aus fast allen Dekanaten unserer Diözese die Minis angemeldet haben. Das Dekanat Eichstätt ist - wie in den vergangenen Jahren - mit über 200 Minis am stärksten vertreten.“
Die Teilnehmer bekamen bei den Vortreffen allgemeine Informationen zur Wallfahrt, hatten die Möglichkeit, die Wallfahrt-T-Shirts zu probieren, sich in die Zimmer einzuteilen und aus verschiedenen Angeboten eines zu wählen, das für sie in der ersten Sommerferienwoche in Rom auf dem Programm steht: „Am beliebtesten für die jungen Christen ist eine Führung in den Katakomben durch einen Schweizergardisten“, betont Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher.  
Für die 80 Betreuerinnen und Betreuer des Ministrantenreferats geht es nun in die letzte Phase der Vorbereitung.
(Foto: Fabienne Strehler, Eichstätt)


Samstagspilgern durch das Bistum Eichstätt

Samstagspilgern durch das Bistum Eichstätt


Gemeinsam wandern, die Landschaft genießen und Interessantes über Kirche und Brauchtum erfahren: Zum „Samstagspilgern“ lädt die Diözese Eichstätt auch in diesem Jahr wieder ein. Fünfmal besteht bis Mitte September an je einem Samstag die Gelegenheit, an einer eintägigen Wanderung auf besonderen Wegen teilzunehmen. Veranstaltet werden die Touren von der Diözesan-Pilgerstelle.
Auftakt ist am 28. April 2018 mit einer Pilgerwanderung auf dem ökumenischen Pilgerweg, konkret die zehn Kilometer lange „Etappe St. Wunibald“ von Markt Berolzheim nach Heidenheim. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr an der Kirche St. Hedwig in Markt Berolzheim. Der Weg führt von dort durch den Forst nach Wolfsbronn und weiter über die Steinerne Rinne auf die Hahnenkammhöhe. Die Wanderung endet mit einer Führung im Münster von Heidenheim. Pilgerbegleiter ist Heinz Ottinger. Die Teilnahme bleibt kostenlos.
Die nächste Wanderung der Reihe findet am 2. Juni 2018 statt. Auf dem Weg von Wellheim nach Eichstätt wird das Gesundheitskonzept nach der Lehre von Sebastian Kneipp vorgestellt.
Weitere Termine des Samstagspilgerns sind der 16. Juni 2018 (Breitenbrunn nach Beilngries), der 8. September 2018 (Bieswang nach Schambach) und der 22. September 2018 (Beilngries nach Greding).
Nähere Informationen und Anmeldung über die Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt,
Tel. 08421 50690, E-M: pilgerbuero@bistum-eichstaett.de und im Internet unter www.pilgerstelle-eichstaett.de
(Foto: Friedbert Simon, Pfarrbriefservice Würzburg)


Tage für Ministrantinnen und Ministranten

Tage für Ministrantinnen und Ministranten


In den Osterferien war das Jugendhaus Schloss Pfünz ganz in der Hand der Ministrantinnen und Ministranten: Unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Heiligen Gral: In der Werkstatt der Goldmacher“ kamen in der Karwoche 25 Ministranten und in der Osteroktav über 80 Ministrantinnen unter der Leitung von Minstrantenreferentin Sarah Hairbucher zusammen.
Ein Goldschmied aus Eichstätt erklärte den Jungen und Mädchen, wie ein Kelch hergestellt wird und welches Material verwendet werden muss. Besonders beeindruckend waren verschiedene Kelchmodelle, die er mitgebracht hatte. Bei den Messfeiern zeigte Diözesanjugendseelsorger Clemens Mennicken den jungen Christen seinen Primizkelch und erklärte den Jungen und Mädchen, dass - bei allem wertvollen Material - das Kostbarste für Christen der Inhalt des Kelches sei: Jesus Christus selbst.
Sowohl die Jungen als auch die Mädchen erlebten außerdem einen Tag in Schwabach. In der Werkstatt der Goldmacher lernten die Minis, wie Gold hergestellt wird - und durften sogar etwas Blattgold auf ihre Handflächen streichen. Beim Gottesdienst in St. Sebald in Schwabach predigte Domvikar Christoph Wittmann über dieses „Geschenk“: „Beim Austeilen der heiligen Kommunion sind unsere Hände wie ein goldener Thron, um den König und Herrn Jesus Christus zu empfangen.“
Während die Tage für Ministrantinnen schon eine lange Tradition haben, fanden die Tage für Ministranten in der Karwoche zum ersten Mal statt. „Wir freuen uns, dass dieses Angebot für die Jungen so gut angekommen ist, das nehmen wir nun fest in unser Jahresprogramm auf“, betonte Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher.
(Foto: Sarah Hairbucher, Eichstätt)


10 Jahre Landwirtschaftliche Familienberatung

10 Jahre Landwirtschaftliche Familienberatung


Weit über 1.000 Personen hat die Landwirtschaftliche Familienberatung (LFB) im Bistum Eichstätt in den vergangenen 10 Jahren begleitet. In erster Linie handelte es sich dabei um familiäre Probleme, die durch betriebliche, gesundheitliche oder finanzielle Sorgen ausgelöst wurden. Bei einem Festakt in Eichstätt wurde Maria Weidenhiller als langjährige ehrenamtliche Leiterin verabschiedet. Ihr sei es gelungen, die LFB auf dem Land als einen wichtigen Dienst der Kirche bekannt zu machen, sagte Ordinariatsrätin Barbara Bagorski. Als neuer Leiter wurde der Gemeindereferent Wolfgang Nefzger in sein Amt eingeführt. Er übernimmt diese Stelle als erster Hauptamtlicher und möchte sich schwerpunktmäßig um die spirituelle Begleitung der Beraterinnen und Berater kümmern.
Die Landwirtschaftliche Familienberatung ist angesiedelt bei der Katholischen Landvolkbewegung der Diözese Eichstätt. Jeweils zwei Berater unterstützen die Betroffenen bei der Suche nach gangbaren Lösungswegen. Derzeit sind acht Beraterinnen und Berater ehrenamtlich in der Diözese Eichstätt tätig. Ratsuchende erreichen den Dienst unter
Tel. 08421 50888 oder E-Mail: lfb@bistum-eichstaett.de.
Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/beratungsstellen.
(Foto: Gabi Gess, Eichstätt)


Bericht des Club of Rome zum Klimawandel

Bericht des Club of Rome zum Klimawandel

Mit Experten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft diskutiert Bischof Gregor Maria Hanke bei einem Studientag am Samstag, 24. Februar 2018, im Priesterseminar Eichstätt. Das Thema lautet „Wir sind dran: Handlungsspielräume und Perspektiven in Zeiten des Klimawandels“. In Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden werden verschiedene Aspekte der Klimakrise mithilfe des neuen Berichtes des Club of Rome zum Zustand des Planeten beleuchtet. Der Club of Rome ist ein Zusammenschluss von Experten aus mehr als 30 Ländern und setzt sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit ein.
Fast ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen des Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ hat der Club of Rome ein neues Werk mit dem Titel „Wir sind dran: Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“ veröffentlicht. In seinem Einführungsvortrag wird der Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft des Club of Rome, Andreas Huber, um 10.15 Uhr den aktuellen Stand der Klimakrise anhand dieses neuen Berichts erläutern. Im Anschluss an den Vortrag finden vier Workshops parallel statt.
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke erklärt in seinem Vortrag um 13.30 Uhr, „warum es aus ethischer Sicht zwingend geboten ist, sich für den Klimaschutz zu engagieren“. Anschließend diskutiert Bischof Hanke mit Experten über das Hauptthema der Tagung: „Wir sind dran - Handlungsspielräume und Perspektiven in Zeiten des Klimawandels“. Weitere Podiumsteilnehmer sind der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Christian Magerl (Bündnis 90/Die Grünen), Andreas Huber vom Club of Rome sowie Rüdiger Recknagel von der Audi AG.
Der Studientag wird vom Referat Schöpfung und Klimaschutz der Diözese Eichstätt und dem Landesbildungswerk der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in Bayern in Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk veranstaltet.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Referat Schöpfung und Klimaschutz,
Tel. 08421 50662, E-M: umwelt@bistum-eichstaett.de sowie unter www.bistum-eichstaett.de/umwelt.
(Foto: Ruth Dick, KLB)


Gesundheitliche Versorgungsplanung in Caritas-Seniorenheimen

Gesundheitliche Versorgungsplanung in Caritas-Seniorenheimen


Eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase will der Diözesan-Caritasverband Eichstätt im Laufe dieses Jahres in seinen Seniorenheimen anbieten. Deren Einrichtungs- und Pflegedienstleiter haben dafür an einer Tagung im Bildungshaus Schloss Hirschberg teilgenommen. Der Münchner Oberarzt für Palliativmedizin, Prof. Dr. Bernd Feddersen, und die Fachfrau für Palliative Care, Dr. Sabine Petri, referierten darüber, wie diese Versorgungsplanung mithilfe eines zertifizierten Gesprächsbegleiters am besten umgesetzt werden kann.
„Wie möchte Frau Müller in ihrer letzten Lebensphase versorgt werden, wenn sie selbst nicht mehr entscheiden kann? Soll im Ernstfall eine Ernährungssonde gelegt werden oder nicht? Ist der Wille eines Heimbewohners nicht geklärt, entstehen regelmäßig Konflikte in Behandlung und Versorgung“, begründet Eva-Maria Schork, Referentin für Altenhilfe im Caritasverband, die große Bedeutung des Themas. Daher möchte der Verband die Möglichkeit nutzen, die das vor gut zwei Jahren in Kraft getretene Hospiz- und Palliativgesetz bietet: Qualifizierte Gesprächsbegleiter sollen Bewohner, Angehörige, Betreuer und Bevollmächtigte kompetent beraten. „Diese Beratungsleistung geht weit über die Erstellung einer klassischen Patientenverfügung hinaus. Es werden vielmehr hypothetische Behandlungsentscheidungen für die Zukunft im Gespräch überdacht und im Voraus geplant“, erklärt die Caritasreferentin.
(Foto: Eva-Maria Schork, Caritas Eichstätt)


Domkapitular Wolfgang Hörl in Amt eingeführt

Domkapitular Wolfgang Hörl in Amt eingeführt


Im Rahmen eines Vespergottesdienstes in der Kapelle des Jugendtagungshauses Schloss Pfünz hat Bischof Gregor Maria Hanke Domkapitular Wolfgang Hörl feierlich in sein Amt eingeführt. Als Zeichen dafür überreichte der Bischof dem neu ernannten Domkapitular das Birett. Zuvor sprach Wolfgang Hörl das Glaubensbekenntnis und legte mit einem Dienstversprechen den Treueeid gegenüber dem Bischof ab.
Hörl war Anfang Januar von Bischof Hanke nach Anhörung des Domkapitels zum Domkapitular ernannt worden. Er übernimmt das Kanonikat, das durch die Ernennung von Stefan Killermann zum Domdekan frei geworden war. Die formelle Übernahme des Amtes wird mit der Investitur durch den Bischof und der noch anstehenden Installation durch den Domdekan vollzogen.
Wolfgang Hörl ist Pfarrer in Neuendettelsau und Sachsen-Lichtenau sowie Dekan des Dekanates Herrieden. Außerdem ist er geistlicher Beirat des Katholischen Deutschen Frauenbundes (Diözesanverband Eichstätt) und zweiter Vorsitzender der Ökumene-Kommission im Bistum Eichstätt. Diese Aufgaben wird er auch als Domkapitular fortführen.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


„Jugend und Kirche“

„Jugend und Kirche“


Anlässlich der Bischofssynode zum Thema Jugend produziert die Fernseh- und Videoredaktion des Bistums Eichstätt eine Serie. Dabei steht das kirchliche Engagement der Jugendlichen und jungen Erwachsenen und was sie im Glauben bewegt im Mittelpunkt. Die Redakteure begleiten beispielsweise im ersten Teil der Serie eine sehr aktive Ministrantengruppe in Postbauer-Heng. Weitere Themen sind die große Jugendwallfahrt an den Brombachsee im Juni, ein Jugendkreuzweg und die internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom im August.
Die erste Folge steht seit 26. Januar 2018 unter www.bistum-eichstaett.de/video bereit.
(Foto: Anita Hirschbeck, Eichstätt)


Berufungspastoral pilgerte nach Südtirol

Berufungspastoral pilgerte nach Südtirol

Eine „umgekehrte Pilgerfahrt“ vom Grab der heiligen Walburga in Eichstätt in den Ort St. Walburg im Ultental in Südtirol wurde nach den Worten von Domvikar Christoph Wittmann eine Jugendfahrt in den ersten Januartagen. Die Gruppe des diözesanen Zentrums für Berufungspastoral überbrachte dem Pfarrer von St. Walburg, Pfarrer Franz Kollmann, ein Fläschchen Walburgisöl sowie Geschenke aus der Abtei St. Walburg, verbunden mit einer Einladung zu einem Gegenbesuch in Eichstätt. Bei seiner Predigt in der Pfarrkirche St. Walburga in St. Walburg ergänzte Wittmann: „Wir kommen vom Grab der heiligen Walburga, um hier in St. Walburg Zeugnis von ihrem Glauben zu geben. Sie zeigt, wie weit sich das Vorbild einzelner ausbreiten kann.“
(Foto: Theresia Piehler, Eichstätt)


St. Bonifatius Dietenhofen aufgenommen in der „Straße der Moderne“

St. Bonifatius Dietenhofen aufgenommen in der „Straße der Moderne“

Die Kirche in Dietenhofen ist in das Verzeichnis der „Straße der Moderne“ aufgenommen worden. Das Verzeichnis präsentiert außergewöhnliche sakrale Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts, um für die kunst- und liturgiehistorischen Entwicklungen der vergangenen rund 100 Jahre Bewusstsein zu schaffen. Zudem will das Projekt des Deutschen Liturgischen Instituts für aktuelle liturgische und kirchenbauliche Entwicklungen sensibilisieren. Die Kirche St. Bonifatius „punktet außen mit ihrer Schlichtheit, die weder eine Konkurrenz zur idyllisch-fränkischen Dorfarchitektur Dietenhofens sein will, noch hinter funktional-nüchterner Bauweise verschwindet. Seine ästhetische Wucht entfaltet der Raum jedoch erst im kraftvoll durchorganisierten und künstlerisch durchgestalteten Inneren“. Im Jahr 2009 hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Kirche von Architekt Karl Frey geweiht. Auffällig ist der ellipsenförmige Grundriss des Glasbaus. Außerdem ist es der erste Kirchenraum Deutschlands, der so errichtet wurde, dass er energetisch autark betrieben wird.
Mehr unter www.strasse-der-moderne.de.
(Foto: Andreas Schneidt, Eichstätt)


Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt bei Bundeskanzlerin Merkel

Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt bei Bundeskanzlerin Merkel

Vier Sternsinger aus der Pfarrei St. Peter und Paul in Hausheim bei Berg haben der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel zum neuen Jahr den Segen gebracht. Kinder und Jugendliche aus allen 27 Diözesen in Deutschland waren dazu am Montag, 8. Januar 2018, im Kanzleramt in Berlin eingeladen. Die Gruppen vertreten die Sternsinger aus bundesweit rund 10.000 Pfarrgemeinden und Einrichtungen. Angela Merkel zeigte sich in ihrer Ansprache begeistert vom Engagement der Mädchen und Buben: „Ihr wollt Licht und Hoffnung bringen.“ Es sei gut, dass die Sternsinger gerade beim Thema Kinderarbeit den Finger in die Wunde legen würden und sich dagegen einsetzten. Prälat Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, bat die Kanzlerin, die Sorge um das Wohl der Kinder mit in die derzeit laufenden Sondierungsgespräche zu nehmen.
Weitere Informationen, Fotos und Videos zur Sternsingeraktion im Bistum Eichstätt gibt es im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt bringen den Segen zu Bundespräsident Steinmeier

Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt bringen den Segen zu Bundespräsident Steinmeier


39 Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt haben den Segen zu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender ins Schloss Bellevue in Berlin gebracht. Die Mädchen und Buben aus Pietenfeld, Hepberg-Lenting und Buxheim-Eitensheim vertraten damit die rund 300.000 Kinder und Jugendlichen, die sich in diesem Jahr bundesweit für die Aktion Dreikönigssingen engagieren. „Ihr bringt nicht überall Weihrauch, auch selten Gold und Myrrhe, ihr bringt etwas - wie ich finde - viel, viel Wertvolleres mit: nämlich Gottes Segen“, sagte der Bundespräsident beim Empfang am Samstag, 6. Januar 2018.
Fotos, Videos und mehr zum Thema Sternsinger und zum Besuch der Kinder und Jugendlichen in Berlin gibt es im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Wolfgang Hörl zum Domkapitular ernannt

Wolfgang Hörl zum Domkapitular ernannt


Wolfgang Hörl (51), Pfarrer in Neuendettelsau und Sachsen-Lichtenau sowie Dekan des Dekanates Herrieden, ist von Bischof Gregor Maria Hanke zum neuen Domkapitular ernannt worden. Die Ernennung zum Domkapitular erfolgte nach Anhörung des Domkapitels. Dekan Hörl übernimmt das Kanonikat zum 15. Januar 2018, das durch die Ernennung von Stefan Killermann zum Domdekan frei geworden ist.
Entsprechend den Statuten des Eichstätter Domkapitels erfolgt die Besetzung der Kanonikate abwechselnd durch den Bischof, der nach Anhörung des Kapitels ernennt und durch Wahl des Kapitels, die der Bestätigung durch den Bischof bedarf. Die formelle Übernahme des Amtes wird mit der Investitur durch den Bischof und der Installation durch den Domdekan vollzogen.
Seit 2013 ist Wolfgang Hörl Pfarrer in Neuendettelsau und Sachsen-Lichtenau, seit 2014 steht er als Dekan dem Dekanat Herrieden vor. Außerdem ist er Geistlicher Beirat des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Diözesanverband Eichstätt und seit 2015 zweiter Vorsitzender der Ökumene-Kommission im Bistum Eichstätt. Diese Aufgaben wird Wolfgang Hörl als Domkapitular fortführen.
(Foto: Rosalinde Göppel, Herrieden)


Sternsinger-Aussendung mit Bischof Hanke

Sternsinger-Aussendung mit Bischof Hanke


Im Dom zu Eichstätt findet am Samstag, 30. Dezember 2017, die diözesane Aussendungsfeier der Sternsingeraktion 2018 statt. Bischof Gregor Maria Hanke feiert zusammen mit zahlreichen Sternsingergruppen aus der gesamten Diözese um 10 Uhr die Heilige Messe und sendet sie ins ganze Bistum aus. Ab 11.45 Uhr findet ein gemeinsamer Zug durch Eichstätt statt mit Stationen am Rathaus und Landratsamt, die musikalische Gestaltung während des Zuges übernimmt die Eichstätter Stadtkapelle. Gegen 12.30 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen im Alten Stadttheater, danach sind alle Teilnehmer eingeladen, ab 13.30 Uhr am Sternsingerfest im Festsaal des Alten Stadttheaters teilzunehmen. Die Sternsinger dürfen dort gemeinsam indische Tänze lernen, sie können sich am Teppich knüpfen ausprobieren und so einmal nachempfinden, was Millionen Kinder - meist nicht freiwillig - leisten müssen. Außerdem sehen die Teilnehmer einen Film über Kinderarbeit in Indien. Beim Sternsingerfest besteht für die Gruppen auch die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Bischof Hanke fotografieren zu lassen. Gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung.
Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit“ werden rund um den 6. Januar 2018 dann einige tausend Buben und Mädchen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige in den Pfarrgemeinden im Bistum Eichstätt unterwegs sein. Sie wünschen den Menschen Gottes Schutz und schreiben den Segenspruch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus, kurz C+M+B) an die Haustüren. Dabei sammeln sie Spenden für Not leidende Kinder und werben für gegenseitigen Respekt.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Licht aus Bethlehem

Licht aus Bethlehem


„Über 3.000 Kilometer hat das Friedenslicht aus Bethlehem auf dem Weg in die Diözese Eichstätt zurückgelegt und dabei Mauern und Grenzen überwunden“, sagte der Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Domkaplan Johannes Arweck, bei der Aussendungsfeier in Eichstätt. „Wir haben die Hoffnung, dass auch ein kleines Licht den Weg zum friedlichen Miteinander zeigen kann“, fügte er hinzu.
Hunderte Gläubige aus dem Bistumsgebiet, darunter zahlreiche Vertreter von Verbänden und Gruppen aus den Pfarreien, haben das Friedenslicht am Sonntag, 17. Dezember 2017, in der Eichstätter Schutzengelkirche empfangen und zur Weitergabe in ihre Heimatorte mitgenommen. Dort leuchtet es in den Tagen vor Weihnachten in den Kirchen und wird auch in die Häuser von alten und kranken Menschen gebracht.
Im Anschluss an die Aussendungsfeier in der Schutzengelkirche ging das Friedenslicht im wahrsten Sinne des Wortes auf Sendung. Mitten im Eichstätter Adventsmarkt sprach ein Fernsehteam der Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Eichstätt mit den Pfadfindern über die Aktion. Die Videoaufnahmen wurden bundesweit in einem Livestream der Online-Redaktionen von katholischen Bistümern, Orden, Verbänden und Hilfswerken auf Facebook und Youtube übertragen.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Neue Stellen bei Migrationsdiensten

Neue Stellen bei Migrationsdiensten

Die Caritasarbeit für zugewanderte Menschen entwickelt sich immer mehr von der Ankommenshilfe für Asylbewerber hin zur Integrationsberatung von Menschen mit Migrationshintergrund. „Die Herausforderungen werden damit nicht weniger werden“, erklärt Caritasdirektor Franz Mattes anlässlich des Internationalen Tages der Migranten, der am Montag, 18. Dezember 2017, begangen wird.  
Der Diözesan-Caritasverband Eichstätt hat in den vergangenen Wochen drei neue halbe Stellen bei Migrationsdiensten seiner Kreisstellen in Eichstätt, Weißenburg und Nürnberg-Süd geschaffen. Der Verband begrüßt eine ab Januar 2018 geltende neue Beratungs- und Integrationsrichtlinie des Bayerischen Sozialministeriums, um die Asyl- und Migrationsberatung eng miteinander zu verbinden. Er fordert aber, dass dadurch zum einen die Unabhängigkeit der Beratung gewährleistet bleibt und zum anderen nicht weniger staatliche Gelder zur Verfügung stehen. Der Caritasverband plädiert zudem dafür, auch Geflüchteten mit eingeschränktem Schutz den Familiennachzug zu gewähren. Die derzeitige Aussetzung bis März 2018 belastet viele Betroffene nach Erfahrung von Caritasberatern sehr.
(Foto: Peter Esser, Caritas Eichstätt)


Netzwerk für geistliche Berufungen

Netzwerk für geistliche Berufungen

„Netzwerker: Ein starkes Team für die Zukunft der Kirche“: Mit diesem Motto präsentiert sich die Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe der Diözese Eichstätt neu. „Ich freue mich über die große Anzahl treuer Mitglieder unserer Eichstätter Gebetsgemeinschaft, die schon seit vielen Jahren dieses wichtige Anliegen geistlich unterstützt, und möchte allen herzlich für ihr zuverlässiges Gebet um Seelsorger und Ordensleute in unserem Bistum danken“, schreibt Bischof Gregor Maria Hanke in seinem Geleitwort zum neuen Informationsflyer.
Zentrales Anliegen der Gebetsgemeinschaft ist es, junge Menschen zu ermutigen, einen geistlichen Beruf oder einen Dienst in der Kirche zu ergreifen. „Es ist ein Netzwerk für alle, die an einem wichtigen Auftrag mitarbeiten wollen“, erklärt Domvikar Christoph Wittmann, Direktor des diözesanen Zentrums für Berufungspastoral. Hauptaufgabe der „Netzwerker“ sei es, wenn möglich täglich für geistliche Berufe zu beten.
Weitere Informationen zur Gebetsgemeinschaft erteilt das diözesane Zentrum für Berufungspastoral unter
Tel. 08421 50381, E-M: berufungspastoral@bistum-eichstaett.de sowie im Internet: www.bistum-eichstaett.de/gebetsgemeinschaft.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Weihnachten im Eichstätter Dom

Weihnachten im Eichstätter Dom

An Weihnachten feiern Christen das Hochfest der Geburt Jesu. In den Pfarreien des Bistums Eichstätt finden während der Weihnachtsfeiertage festliche Eucharistiefeiern, Gottesdienste und Gebetszeiten statt. In besonders feierlicher Weise werden die Weihnachtstage auch im Hohen Dom zu Eichstätt begangen.
Bischof Gregor Maria Hanke zelebriert am 24. Dezember 2017 um 22.30 Uhr die Christmette. Der Domchor und ein Domorchester unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß sowie Domorganist Martin Bernreuther an der Orgel übernehmen die musikalische Gestaltung. Es erklingt die Pastoralmesse in G-Dur, Op. 24 von Karl Kempter und Joseph Schnabels „Transeamus usque Bethlehem“. Außerdem gibt es die „Halleluja-Coda“ und „Zu Bethlehem geboren“ von Christian Heiß, David Willcocks „Adeste fideles“ sowie „Heilige Nacht“ von Friedrich Reichardt zu hören. Zum Auszug erklingt Beauvarlet Charpentiers „Symphonie Concertante“ auf der Orgel.
Am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2017, zelebriert Bischof Hanke um 9 Uhr das Pontifikalamt mit Erteilung des Päpstlichen Segens. Musikalisch gestaltet wird die Eucharistiefeier vom Domchor mit dem Gregorianischen Introitus „Puer natus est nobis“, der „Missa in G“ von Josef Gabriel Rheinberger, Andreas Hammerschmidts „Halleluja-Coda“, der Motette „Hodie Christus natus est“ von Jan Pieterszon Sweelinck und dem Liedsatz „In dulci jubilo“ für Gemeinde, Chor und Orgel von Domkapellmeister Christian Heiß. Zum Auszug spielt Domorganist Martin Bernreuther das „Concerto G-Dur“ von Johann Sebastian Bach. 
Die Jahresschlussandacht an Silvester, 31. Dezember 2017, mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt um 17 Uhr im Eichstätter Dom. Domorganist Martin Bernreuther begleitet den Gemeindegesang an der Orgel. Zum Auszug erklingt die „Toccata und Fuge d-moll“ von Johann Sebastian Bach.
Ein barrierefreier Zugang zum Dom befindet sich am Residenzplatz und führt über das Mortuarium in die Kirche. Nähere Informationen zu den Weihnachtsgottesdiensten in Eichstätt unter www.bistum-eichstaett.de/weihnachtsgottesdienste.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Sternsinger aus Hausheim im Kanzleramt

Sternsinger aus Hausheim im Kanzleramt

Vier Kinder aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Berg/Hausheim vertreten am Montag, 8. Januar 2018, um 11 Uhr das Bistum Eichstätt beim Sternsingerempfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus Hausheim hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 60. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel mit dem Begriff „Stern“ die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.
Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Merkel heißt die kleinen und großen Könige bereits zum 13. Mal willkommen. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit!“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion, Beispielland ist Indien. Bundesweit eröffnet wird die Sternsingeraktion am Freitag, 29. Dezember 2017, in Trier. Die diözesane Sternsingeraussendung findet am Samstag, 30. Dezember 2017, in Eichstätt statt.
Weitere Informationen rund um das Thema Sternsinger gibt es auch im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.
(Foto: Ralf Adloff, Kindermissionswerk)


Jugendfahrt an Pfingsten 2018 nach Taizé

Jugendfahrt an Pfingsten 2018 nach Taizé

Gemeinschaft erleben, den Glauben vertiefen, andere Jugendliche treffen und Zeit für sich haben: Gelegenheit dazu bietet eine Fahrt der Diözese Eichstätt von Pfingstsonntag, 20. Mai 2018 bis Sonntag, 27. Mai 2018 nach Taizé (Frankeich). Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 29 Jahre.
In Taizé lebt eine ökumenische Brüdergemeinschaft, die Jugendliche einlädt, mit zu beten und über ihren Glauben nachzudenken und zu reden. Zum Tagesablauf gehören Gebete und Gottesdienste, Begegnung mit Menschen aus vielen Ländern, gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche in Kleingruppen und Anpacken bei praktischen Arbeiten.
Die Leitung der Jugendfahrt nach Taizé hat Rowena Roppelt, Referentin für jugendpastorale Projekte im Bischöflichen Jugendamt Eichstätt. Zustiegsmöglichkeiten bestehen in Eichstätt, Neumarkt und Nürnberg. Interessierte können sich ab sofort bei der Katholischen Jugendstelle Eglasmühle anmelden:
Tel. 08462 9421851, E-M: jugendstelle.eglasmuehle@bistum-eichstaett.de, im Internet unter www.jugendstelle-eglasmuehle.de.
(Foto: Christoph Baumann, Eichstätt)


Fortbildungen und Schnuppertage für Kirchenmusiker

Fortbildungen und Schnuppertage für Kirchenmusiker

Mit zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen unterstützt das Referat für Kirchenmusik die ehrenamtlichen Kirchenmusiker im Bistum. Im jetzt veröffentlichten Seminarprogramm für 2018 finden sich Chorleiterseminare, Fortbildungen für Organisten und Workshops für Chöre und Bands.
Den Auftakt machen Kantorenschulungen am Samstag, 3. März 2018, im Jugendtagungshaus Habsberg bei Velburg und am Samstag, 10. März 2018, im Pfarrheim St. Christoph in Ingolstadt-Friedrichshofen.
Ebenfalls am 10. März 2018 findet im katholischen Pfarrheim Ingolstadt-Gerolfing ein Gregorianik-Kurs statt. Dabei geht es um eine Einführung und um Grundkenntnisse in das Singen eines gregorianischen Chorals. Das Gelernte setzen die Teilnehmer beim anschließenden Abendgottesdienst in der Pfarrkirche Gerolfing in die Praxis um.
Vom 11. bis 16. Juni 2018 laden die Regionalkantoren des Bistums Eichstätt an verschiedenen Orten der Diözese zu „Orgelschnuppertagen“. Angesprochen sind alle, die die „Königin der Instrumente“ einmal aus der Nähe erleben wollen. Dabei geht es neben den klanglichen Entdeckungen auch um die Frage, wie eine Pfeifenorgel funktioniert. Eingeladen sind auch alle, die gerne selbst das Orgelspiel erlernen wollen.  
Das Amt für Kirchenmusik der Diözese Eichstätt bietet Kurse an mit dem Ziel, Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker für den nebenberuflichen Dienst als Organist oder Chorleiter auszubilden.
Orgelschülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bistum zeigen am Sonntag, 1. Juli 2018, bei einem Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Emmeram in Spalt was sie gelernt haben. Sie präsentieren Orgelwerke aus ganz Europa, glanzvolle Höhepunkte der Kirchenmusik vergangener Jahrhunderte und der Gegenwart.
Nähere Hinweise zu den genauen Zeiten und den Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.bistum-eichstaett.de/kirchenmusik oder im Amt für Kirchenmusik des Bistums Eichstätt ab Januar unter Tel. 08421 50861, E-M: kirchenmusik@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Martin Manigatterer, Pfarrbriefservice Würzburg)


Zehn Jahre Caritasstiftung Eichstätt

Zehn Jahre Caritasstiftung Eichstätt

„Wir konnten auf Geldmittel zurückgreifen, für die es sonst keine Töpfe gibt und so Projekte schnell und unbürokratisch fördern.“ Mit diesen Worten hat der Vorsitzende der Caritasstiftung Eichstätt, Caritasdirektor Franz Mattes, bei der jüngsten Vorstandssitzung die Bedeutung dieser Stiftung auf den Punkt gebracht. Sie ist in diesem Jahr zehn Jahre alt. Seit ihrer Gründung 2007 hat sie nach Angaben ihres Geschäftsführers Johann Baumgartner über 50 sozial-caritative Initiativen mit rund 250.000 Euro aus den Erträgen ihres Kapitals gefördert: manche zwei oder drei Jahre lang für eine nachhaltige Wirkung. Zudem habe die von der Caritasstiftung treuhänderisch verwaltete Ullrich-Stiftung speziell für Caritasarbeit in Ingolstadt seit 2009 rund 12.000 Euro ausgegeben.
Der Vorstand beschloss, 2018 den Förderschwerpunkt auf das Thema „Kinder und Natur“. Damit soll der Tendenz entgegengewirkt werden, dass im Zeitalter der Technik Mädchen und Buben nur noch wenige eigene Erfahrungen mit der Schöpfung machen.
Weitere Informationen bei der Caritasstiftung Eichstätt,
Tel. 08421 50911,
E-M: johann.baumgartner@caritas-eichstaett.de, www.caritasstiftung-eichstaett.de.
(Foto: Caritas, Pfarrbriefservice Würzburg)


Positionspapier zu „Jugend in der Kirche“

Positionspapier zu „Jugend in der Kirche“

Ein Positionspapier zum Thema „Jugend in der Kirche“ hat der Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bei seiner Herbstvollversammlung im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz verabschiedet. In dem Papier macht der Dachverband der katholischen Jugendverbände auf die Notwendigkeit eines lebendigen Dialoges auf Augenhöhe zwischen der Jugend und den weiteren Kirchengliedern aufmerksam. „Jugendliche brauchen gerade auch in den Gemeinden geschützte Räume, in denen sie sich ausprobieren können“, sagte die BDKJ-Diözesanvorsitzende Angela Hundsdorfer bei der Vorstellung des Papiers. „Jugendverbände und -organisationen sind solche Lernorte, an denen junge Christinnen und Christen die Möglichkeit haben, sich mit religiösen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und darin kompetent zu werden.“ Der noch amtierende BDKJ-Diözesanpräses Christoph Witczak ergänzte, dass es vielen Jugendlichen wichtig sei, ihren Sendungsauftrag aus Taufe und Firmung wahrzunehmen und Kirche vor Ort lebendig mitzugestalten. Dabei sollten die unterschiedlichsten Formen kirchlicher Jugendarbeit gleichermaßen ihre Berechtigung finden. An die Erwachsenen appellierte Witczak, dass sie den Jugendlichen kompetente Begleitung anbieten und sich auf die jugendliche Ästhetik einlassen sollten.
(Foto: Stephanie Bernreuther, Eichstätt)


Sternsingeraktion 2018

Sternsingeraktion 2018


„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit“ - so lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2018. Die diözesane Eröffnungsfeier der Aktion findet im Bistum Eichstätt am Samstag, 30. Dezember 2017 im Dom zu Eichstätt statt. Um 10 Uhr beginnt die Heilige Messe mit Bischof Gregor Maria Hanke statt, der die Sternsinger dann ins ganze Bistum aussendet. Anschließend findet ein gemeinsamer Zug durch Eichstätt statt mit Stationen am Rathaus und Landratsamt. Gegen 12.30 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen im Alten Stadttheater, danach sind alle Teilnehmer eingeladen, am Sternsingerfest teilzunehmen. Dort besteht für die Gruppen auch die Möglichzeit, sich gemeinsam mit Bischof Hanke fotografieren zu lassen.
Gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung.
Sternsinger-Gruppen werden gebeten, sich bis Mittwoch, 15. Dezember 2017 im Bischöflichen Jugendamt per E-M: jugendamt@bistum-eichstaett.de oder
Tel. 08421 50631 anzumelden.
Rund um den 6. Januar 2018 werden dann einige tausend Buben und Mädchen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige in den Pfarrgemeinden unterwegs sein. Sie wünschen den Menschen Gottes Schutz und schreiben den Segenspruch „Christus mansionem benedicat“, Christus segne dieses Haus, kurz C+M+B, an die Haustüren. Dabei sammeln sie Spenden für Not leidende Kinder und werben für gegenseitigen Respekt.
(Foto: Kindermissionswerk, Pfarrbriefservice Würzburg)


Nacht der Lichter im Eichstätter Dom

Nacht der Lichter im Eichstätter Dom


Mehr als 2000 Besucher aus der ganzen Diözese sind zur siebten Auflage der Nacht der Lichter in den Eichstätter Dom gekommen. Mehrere Hundert Kerzen erhellten den Kirchenraum. Die Atmosphäre lud dazu ein, eine Pause vom Alltag zu nehmen. Große Tücher hingen von der Decke im Altarbereich, zahlreiche Menschen hatten sich Kissen und Decken mitgebracht. Taizé-Gesänge, Bibeltexte, Gebete und Stille wechselten sich ab.              
„All diese Elemente erzählen davon, dass Gott nie müde wird, uns zu lieben - daraus können wir Kraft schöpfen und neue Handlungsmöglichkeiten schaffen“, sagte Organisatorin Rowena Roppelt vom Bischöflichen Jugendamt zum diesjährigen Leitthema „Hoffnung schöpfen“.
Die musikalische Gestaltung der ökumenischen Gebetsnacht übernahmen die Jugendkantorei des Eichstätter Doms, das Collegium Orientale, das Gabrieli-Gymnasium, der Taizé-Chor der Katholischen Hochschulgemeinde und Musiker aus der Taizé-Gruppe der evangelischen Erlöserkirche. Die ganze Zeit über gab es die Möglichkeit der Beichte und zum seelsorglichen Einzelgespräch. In der Batzenstube des Dompfarrheims bot die Katholische Studierende Jugend Suppe und Tee zum Aufwärmen an.
Die Nacht der Lichter wurde veranstaltet vom Bischöflichen Jugendamt, der Liturgiewerkstatt des Gabrieli-Gymnasiums, der Benediktinerabtei Plankstetten, dem Mentorat der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Frauenpastoral der Diözese Eichstätt. Spenden kommen in diesem Jahr dem Frauen- und Kinderschutzzentrum „Jipe Moyo“ - zu deutsch „Fass dir ein Herz“ - im Norden Tansanias zugute. Bilder und ein Video der Veranstaltung gibt es im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/jugend. Interessierte Jugendliche können im kommenden Jahr an einer Fahrt nach Taizé in den Pfingstferien teilnehmen, weitere Informationen unter www.facebook.com/taizetravelers.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


Weihnachtspost für Missionare

Weihnachtspost für Missionare

Weihnachtsgrüße von Bischof Gregor Maria Hanke und dem Referat Weltkirche, Lebkuchen mit Zutaten aus dem fairen Handel und eine mehrsprachige DVD mit Eindrücken aus dem Bistum Eichstätt: Mit diesem Inhalt geht die diesjährige Weihnachtspost an Missionare aus der Diözese Eichstätt, die in verschiedenen Regionen der Welt tätig sind. Zu den Empfängern der insgesamt 64 Päckchen gehören auch Entwicklungshelfer, Freiwillige, Missionare auf Zeit (MaZ) sowie Ansprechpartner in den Eichstätter Partnerdiözesen Poona/Indien, Gitega/Burundi und Leitmeritz/Tschechien.
Bischof Hanke dankt in seinem Schreiben den Missionaren für ihren Dienst. In seinem Rückblick erinnert er an das Reformationsjubiläum, das im Bistum Eichstätt mit einem ökumenischen Gottesdienst in Weißenburg abgeschlossen wurde. „Mit der Einladung zu einer Trialog-Predigt zwischen mir und den beiden Regionalbischöfen setzte der evangelische Kirchenkreis Nürnberg am Ende des Lutherjahres einen deutlich versöhnlichen und auf Zukunft ausgerichteten Akzent“. Zukunftsorientiert sind nach den Worten von Bischof Hanke auch die neuen Wege, die das Bistum Eichstätt im Bereich der Berufungspastoral geht. Er nennt in diesem Zusammenhang die Projekte „Herzblut“ und „YOU - Jugend - Orientierung - Unterscheidung“, das sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren richtet.
Die diesjährige Weihnachtspost des Referats Weltkirche geht an Empfänger in folgenden Ländern: Bolivien, Brasilien, Burundi, Chile, Tschechien, Kongo, Frankreich, Indien, Israel, Italien, Kuba, Peru, Simbabwe, Spanien, Südafrika, Tansania, Uganda, Ukraine und USA. Weitere Informationen zum weltkirchlichen Engagement des Bistums Eichstätt unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Bistum Eichstätt unterstützt Bildungsprojekte für Flüchtlinge

Bistum Eichstätt unterstützt Bildungsprojekte für Flüchtlinge

100 Schülerinnen und Schülern ermöglicht das Bistum Eichstätt den Schulbesuch in ihrer syrischen Heimat. Außerdem bezuschusst die Diözese eine weltweite Bildungsinitiative der Jesuiten für Flüchtlinge weltweit. Neben zahlreichen anderen Vorhaben bewilligte der Vergabeausschuss für die weltkirchlichen Projekte des Referats Weltkirche Bildungsprojekte für Flüchtlinge.
Im Durchschnitt kostet der Schulbesuch für Kinder 45,45 Euro pro Jahr an kirchlichen Schulen in Syrien. Das einstmals gut funktionierende Bildungssystem in Syrien ist durch den Krieg komplett zusammengebrochen. Seit Mai 2012 unterstützt die Katholische Kirche daher verschiedene Initiativen der Ortskirche in Syrien und im Libanon, bedürftigen Familien zu helfen. Ordensgemeinschaften in Aleppo, Damaskus und Homs, sowie die griechisch-katholische Erzdiözese von Homs, Hama und Yabourd und die maronitischen Bistümer von Aleppo und Lattakia kennen die bedürftigen Familien und wissen, wer am dringendsten auf Hilfe für den Schulbesuch angewiesen ist. Das Bistum Eichstätt übernimmt für insgesamt 100 Schulkinder das Schulgeld von 4.545 Euro.
Einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro bewilligte das Bistum außerdem für die „Jesuitische Initiative für Hochschulbildung an den Grenzen“ (JCHEM). Mit einer online-basierten E-Learning Plattform können Flüchtlinge an verschiedenen Orten der Erde akademische Abschlüsse erwerben, etwa in Malawi, Kenia, Jordanien, Tschad, Thailand und Afghanistan. Zu den bisherigen Ausbildungsmodulen, etwa der Lehrerausbildung in Flüchtlingslagern, sollen nun weitere Module hinzukommen. Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation plant die Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München, sich als europäische Koordinierungsstelle einzubringen und eigene Kurse zu entwickeln. Die Kurse kommen sowohl den Flüchtlingen in den verschiedenen Lagern weltweit, aber auch denjenigen in München zugute.
Alle Projekte werden in Zusammenarbeit mit dem Missionswerk Missio München umgesetzt.
(Foto: Jörg Böthling, Missio München)


Bildungsveranstaltungen des Frauenbundes 2018

Bildungsveranstaltungen des Frauenbundes 2018


Unter dem Jahresthema „selbst.bewusst.offen“ stehen die Bildungsveranstaltungen, zu denen der Diözesanverband Eichstätt des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) einlädt. Ab sofort werden Anmeldungen zu den einzelnen Terminen entgegengenommen.
Mit seinen Angeboten übersetzt der Frauenbund die Schlagworte „selbst.bewusst.offen“ mit einem Dreischritt: Sich selbst nicht aus den Augen verlieren, bewusst auf Missstände hinweisen und offen sein für Neuerungen. An diesem Jahresthema orientiert sich beispielsweise eine „Klangschalenmeditation für Frauen“ am 9. März 2018 in Eichstätt, der Einkehrtag „Offen sein für den Ruf Gottes“ am 17. März 2018 in Pfünz, ein Malkurs „Wenn die Seele Farben trägt“ am 16. Juni 2018 in Berching und eine Nachmittagsveranstaltung unter dem Titel „Du darfst Mensch sein“ am 6. Oktober 2018 in Weißenburg.
Weitere Höhepunkte des Programmjahres 2018 sind die Kinder- und Familienwallfahrt „Mei, is des schee!“ am 17. Juni 2018 in Böhmfeld, ein Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün OSB am 27. Juni 2018 in Eichstätt mit dem Thema „Worte, die uns tragen“. 
Die Veranstaltungen des KDFB sind für Frauen jeden Alters, in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit verschiedenen Interessen offen, unabhängig von der Zugehörigkeit zum Frauenbund. Der Frauenbund hat derzeit etwa 8.300 Mitglieder in der Diözese Eichstätt. Auf Landesebene sind es etwa 170.000 Mitglieder. Das Bildungswerk des KDFB-Diözesanverbandes ist eine anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz.
In der Regel ist zu den Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich. Die ausführliche Broschüre mit allen Veranstaltungen, sowie nähere Information und Anmeldung gibt es in
der Geschäftsstelle des KDFB Diözesanverbandes Eichstätt, Pedettistr. 4, 85072 Eichstätt,
Tel. 08421 50674, E-M: info@frauenbund-eichstaett.de, Internet: www.frauenbund-eichstaett.de.
(Foto: Johannes Heim, Eichstätt)


„Gemeinsam auf Christus schauen“

„Gemeinsam auf Christus schauen“


Gemeinsam mit den Nürnberger Regionalbischöfen Elisabeth Hann von Weyhern und Stefan Ark Nitsche sowie dem Bischof der anglikanischen Diözese Hereford, Richard Frith, hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Reformationstag in der St. Andreaskirche in Weißenburg einen Festgottesdienst im Gedenken an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren gefeiert.
In einer Trialog-Predigt legten die beiden Regionalbischöfe und Bischof Hanke das Evangelium vom Salz der Erde aus. Bischof Hanke sagte, es sei eine mutige geistliche Vorgabe der evangelischen Geschwister vom Kirchenkreis Nürnberg, in der Feier weniger Rückschau zu halten auf die bisherigen Feierlichkeiten im Jahr, die Geschichte der Reformation und den Prozess der Trennung, sondern nach vorne zu schauen. „Gemeinsam auf Christus schauen und seinen Blick nach vorne teilen! Dieser Blick stellt vieles richtig, im eigenen Leben, in unseren Kirchen und in der Gesellschaft.“
Mit Bezug auf das Evangelium rief Hanke dazu auf, aus den unterschiedlichen geistlichen Wegen und Traditionen heraus das ökumenische Miteinander der Kirchen vom Blick nach vorn auf den wiederkehrenden Herrn her zu deuten und zu gestalten: „Damit wir Salz und Licht sind, füreinander, für die Gesellschaft, für die Welt, damit wir als Jüngerinnen und Jünger Jesu vieles richtig stellen können.“
Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst vom Bezirksposaunenchor Weißenburg und der Weißenburger Kantorei unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Michael Haag. Weitere Informationen rund um das Thema Ökumene gibt es im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/oekumene.
(Foto: Jürgen Leykamm, Weißenburg)


Fortbildungen der Caritas in 2018

Fortbildungen der Caritas in 2018


Fast 150 Weiterbildungskurse bietet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen im Jahr 2018 an. Das zuständige Caritas-Fachreferat hat dazu jetzt seine jährlich erscheinende Fortbildungsbroschüre herausgebracht, die sich am aktuellen Bedarf an Qualifizierung in den Einrichtungen orientiert. Darin stehen eine Vielzahl von Angeboten für Leiterinnen, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen. Die meisten sind Tagesveranstaltungen, aber beschrieben werden auch modulare Weiterbildungen, beispielsweise „Schritt für Schritt zur Krippenqualifizierung“.
Inhaltlich gibt es neben Kursen über die Arbeit mit unter dreijährigen Kindern auch mehrere Angebote für den Umgang mit Schulkindern sowie zu sozial-kulturellen Themen wie „Flüchtlingskinder in der Kita“ oder „Christen begegnen Muslimen“. Ebenso werden mehrere Angebote in den Bereichen „Gesundheit“ und „Erziehungspartnerschaft mit Eltern“ gemacht.
Für Leiterinnen bietet die Caritas unter anderem Themen wie „Konflikte konstruktiv klären“, „Personalentwicklung“ oder „Mit Kindern Zukunft gestalten“ an. In diesem Kurs wird zum Beispiel das pädagogische Rahmenhandbuch erläutert, welches das Caritas-Fachreferat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und den gesetzlichen Grundlagen entwickelt hat. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden zum Beispiel Angebote dazu, wie sie beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgehen sollen, wie sie Praktikanten professionell anleiten können, aber auch darüber, wie sie einem eigenen Burnout vorbeugen. 
Nähere Informationen über Caritasverband Eichstätt, Tel. 08421 50972,
E-M: josefine.spreng@caritas-eichstaett.de.
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


Neue Kirchenmusiker

Neue Kirchenmusiker


Die diözesane Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker haben in diesem Jahr dreizehn Kursteilnehmer erfolgreich beendet. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Heilig-Kreuz-Kapelle des Bischöflichen Seminars überreichte Domkapitular Josef Blomenhofer die Zeugnisse zum Abschluss des C- oder D-Kurses. Die Messe wurde musikalisch gestaltet von den Regionalkantoren des Bistums Eichstätt unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß und Assistent Bastian Fuchs an der Orgel.  
Derzeit werden etwa 60 Kursschüler in verschiedenen Ausbildungskursen unterrichtet. Die Ausbildung befähigt zum selbstständigen kirchenmusikalischen Dienst in einer Pfarrgemeinde.
(Foto: Bastian Fuchs, Eichstätt)


„Für andere da sein“

„Für andere da sein“


Drei Frauen und einen Mann hat Dompropst Isidor Vollnhals im Auftrag des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke als hauptamtliche Laienmitarbeiter beauftragt. Bei einem Gottesdienst in der Kapelle des Tagungshauses Schloss Hirschberg wurden sie als Religionslehrerinnen, Gemeindereferent und Pastoralreferentin in den Dienst in den Gemeinden und Schulen beziehungsweise in den pastoralen Dienst gesandt. Für den Schuldienst erhielten sie zusätzlich ihre „Missio Canonica“ - den kirchlichen Lehrauftrag zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts.
In seiner Predigt ermunterte Generalvikar Vollnhals die Beauftragten, die Nähe zu den Menschen zu suchen und für sie da zu sein. Auch wenn sich immer mehr Menschen von der Kirche verabschieden würden, habe der Glaube eine Zukunft - allerdings nur dann, wenn alle in der Pastoral Verantwortlichen ihren Auftrag nicht als Last empfinden. Nur so könne aus einem „ermüdeten Apparat wieder ein Motor werden“.
(Foto: Bernhard Löhlein, Eichstätt)


Kölner Weihbischof beim Jahrestreffen der geistlichen Gemeinschaften

Kölner Weihbischof beim Jahrestreffen der geistlichen Gemeinschaften


Zu ihrem Jahrestreffen sind die geistlichen Gemeinschaften und neuen kirchlichen Bewegungen in der Diözese Eichstätt am Mittwoch, 11. Okt. 2017, im Tagungshaus Schloss Hirschberg zusammengekommen. Das Treffen begann mit einem Gottesdienst, bei dem auch des
75. Jahrestages der Weihe der Diözese Eichstätt an Maria unter dem Titel „Dreimal Wunderbare Mutter“ durch Bischof Michael Rackl (11. Oktober 1942) gedacht wurde. Hauptzelebrant und Prediger war der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp. Er hielt anschließend eine Ansprache vor den geistlichen Gemeinschaften und neuen kirchlichen Bewegungen.
(Foto: Daniela Hieke, Eichstätt)


Pastorale Weiterentwicklung

Pastorale Weiterentwicklung


Windsbach. Auf einem Oasentag mit dem Thema „Mit dem Wort Gottes unterwegs“
beschäftigten sich 21 MitarbeiterInnen des Bischöfl. Dekanats Herrieden. Es ging ihnen um einen kreativen Gedankenaustausch zur Gemeindeentwicklung heute sowie konkreten Ansätzen für die sechs neuen pastoralen Räume im Dekanat.
Alles beginnt mit Bewusstseinsänderung, das mussten schon die Jünger auf ihrem Weg nach Emmaus erfahren (Lk 24,13-35). „Brannte uns nicht das Herz“, bekannten sie später, als Jesus unerkannt mit ihnen ging.
Wegbegleiter hier im Rathaussaal von Windsbach waren Carolin Kissling und Dr. Markus Oelsmann aus Eichstätt. Die Schirmherrschaft dieses Tagesseminars lag bei Dekan Wolfgang Hörl, Neuendettelsau und Pfarrer Hans-Josef Peters, Windsbach. Im Anschluss der Veranstaltung waren die Teilnehmer zum Patrozinium der Pfarrei St. Franziskus nach Neuendettelsau eingeladen mit Weinfest am Abend.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)


„Die Bibel als Brücke der Christen“

„Die Bibel als Brücke der Christen“


Die Bibel mit all ihren Facetten stand im Mittelpunkt beim „Fest der Ökumene“ im mittelfränkischen Kloster Heidenheim. Bei einer Podiumsdiskussion hoben die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski und der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Bedeutung der Heiligen Schrift für die Christen hervor. „Die Heilige Schrift ist eine wunderbare Brücke zwischen allen Getauften. Sie ist die Grundlage unseres Glaubens. Dessen sollten wir uns bewusst werden“, betonte Bischof Hanke. Darum sei es wichtig, dass alle Christen, gerade auch in ökumenischen Bibelkreisen, das Wort Gottes teilen. „Gott will mit den Menschen in einen Dialog treten. Und wenn wir Menschen den Dialogfaden mit Gott aufnehmen wollen, dann ist die Heilige Schrift unerlässlich“, so Bischof Hanke weiter. Die Regionalbischöfin für den Kreis Ansbach-Würzburg ergänzte: „Die Bibel ist das Fundament der Ökumene.“ Gerade im Jahr des Reformationsgedenkens hätten beide Konfessionen wieder stärker auf das Wort Gottes geschaut. Darum sei sowohl eine neue Einheitsübersetzung als auch eine neue Lutherübersetzung herausgegeben worden. Für Bornowski ein Zeichen dafür, dass beide Kirchen erkannt hätten, wie aktuell die Bibel bis heute sei.
(Foto: Bernhard Löhlein, Eichstätt)


 Spaß und Entspannung bei Caritas-Freizeiten

Spaß und Entspannung bei Caritas-Freizeiten

Rund 130 Mädchen und Buben haben dieses Jahr an den fünf Kinderfreizeiten des Eichstätter Diözesan-Caritasverbandes teilgenommen: alle, um Spaß und Abwechslung vom Alltag zu haben. Viele Kinder mit gesundheitlichen Problemen konnten sich bei den Erholungen auch in besonderer Weise entspannen. Und mehrere mit berufstätigen Eltern fanden so in den Sommerferien eine Familien entlastende Betreuungsmöglichkeit.
Birgit Pflüger, die dieses Jahr zum ersten Mal für den Caritasverband die Maßnahmen federführend organisierte und durchführte, ist vor allem froh, „dass kein Kind aus finanziellen Gründen nicht mitfahren konnte, denn bei etwa zehn Prozent aller Beteiligten konnten die Eltern die Teilnahme entweder ganz oder teilweise nicht bezahlen“. In diesen Fällen hätten die zuständigen Mitarbeiterinnen an den sieben Caritas-Kreisstellen im Bistum „engagiert und erfreulicherweise immer erfolgreich“ Unterstützungen gefunden: bei Jugendämtern und Krankenkassen, aber auch in Pfarreien, bei einer Kolpingsfamilie oder auch durch die Kreisstellen selbst.
(Foto: Birgit Pflüger, Eichstätt)


Ökumene im Kloster Heidenheim

Ökumene im Kloster Heidenheim

Geistliches Leben im Zeichen der Ökumene soll das ehemalige Benediktinerkloster in Heidenheim nach den Umbau- und Renovierungsarbeiten füllen. Der ökumenisch besetzte „Arbeitskreis Spiritualität“  hat nun ein Konzept erarbeitet, wie die Räume genutzt werden können. Gemeinsam mit Äbtissin Franziska Kloos, Domvikar Reinhard Kürzinger als Vertreter des Bistums Eichstätt und der evangelischen Regionalbischöfin Gisela Bornowski aus Ansbach planen die Verantwortlichen ökumenisch-spirituelle Angebote und Seminare. Einige klosterspezifische Themen, wie beispielsweise eine Einführung in die christliche Meditation, Exerzitien oder Oasentage, sind bereits entwickelt und mit Referenten besetzt. Zu den neuen Formaten gehören spirituelle Kirchenführungen, ökumenische Maiandachten und Rosenkränze, die entsprechend der Zeit im Kirchenjahr angeboten werden. Dreh- und Angelpunkt für das künftige geistliche Erleben sind, neben dem Münster, der Kreuzgang und der Klosterinnenhof. Während der Kreuzgang im Sinne eines mittelalterlichen Meditationsgangs künftig wieder über viele Flügel zu begehen ist, lädt der Innenhof mit ansprechender und zugleich zurückhaltender Gestaltung und Bepflanzung zum Verweilen und zur Meditation ein. „Der Kreuzgang ist ursprünglich ein Weg der Sammlung, des Schweigens und der Vorbereitung auf das Gebet. Er kann nicht von der Kirche abgetrennt werden. Die Kirche ist dann der Ort für das Lob Gottes“, erklärt Franziska Kloos.
Geplant sind im Kreuzgang neben dem Seminar- u. Museumsbetrieb auch Andachten, Stundengebete, Lesungen sowie Konzerte.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


50 Jahre Pfarrgemeinderatswahlen

50 Jahre Pfarrgemeinderatswahlen

Das 50-jährige Bestehen der Pfarrgemeinderäte wird auch im Bistum Eichstätt groß begangen. Im Rahmen der Willibaldsfestwoche sind am 8. Juli 2018 alle Pfarrgemeinderäte der Diözese nach Eichstätt eingeladen. Darauf wies Diözesanratsvorsitzender Christian Gärtner bei der traditionellen Sommerkonferenz der Dekane, Dekanatsratsvorsitzenden und Dekanatsreferenten in Kinding hin. Dabei wurde auch der Terminplan für die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen vorgestellt: Diese sind für den 25. Februar 2018 vorgesehen. Dazu finden im September und Oktober an verschiedenen Orten der Diözese Werkstattabende zur Vorbereitung der Wahl statt.
Weitere Themen in der Konferenz waren die große Bedeutung der Qualifizierung und Fortbildung der hauptamtlichen wie ehrenamtlichen kirchlichen Mitarbeiter sowie die Einstellung von Verwaltungskräften auf Dekanatsebene und im Kindergartenbereich. Außerdem dankte Diözesanratsvorsitzender Christian Gärtner den Dekanatsräten für ihr vielfältiges Engagement im vergangenen Arbeitsjahr: Die Palette reichte von thematischen Vollversammlungen der Dekanatsräte zu Pastoral, Klimaschutz, Familie und Jugend, Reformationsgedenken über Dekanatswallfahrten, Ausflüge, Betriebsbesichtigungen und Bildungstage bis hin zu einem Entdeckertag unter dem Motto „Kirche in Bewegung“ im Dekanat Weißenburg-Wemding.
(Foto: Cäcilia Branz, Pfarrbriefservice Würzburg)


Begegnung mit Papst Franziskus und Diözesanbischof Gregor Maria in Rom

Begegnung mit Papst Franziskus und Diözesanbischof Gregor Maria in Rom

Zur internationalen Ministrantenwallfahrt von 29. Juli bis 5. August 2018 in Rom lädt das Ministrantenreferat des Bischöflichen Jugendamtes Eichstätt ein. Bis zu 500 Ministrantinnen und Ministranten im Alter von 13 bis 17 Jahren aus dem Bistum Eichstätt können an der Wallfahrt teilnehmen. Unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ können sie die Tage in Rom mit rund 60.000 Ministranten aus Deutschland und zahlreichen Teilnehmern aus anderen europäischen Ländern erleben. Zu den Höhepunkten des Programms gehören ein Eröffnungsgottesdienst und eine Begegnung mit Bischof Gregor Maria Hanke in Rom sowie eine Sonderaudienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Neben dem Besuch der großen Pilgerkirchen und des antiken Rom ist auch ein Badenachmittag am Meer geplant. Die Leitung haben Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher und Diözesanjugendpfarrer Clemens Mennicken. Die Anmeldung zur Romwallfahrt 2018 ist ab Montag, 25. September 2017, möglich. Vorher eingehende Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Das Bischöfliche Jugendamt nimmt ausschließlich Anmeldungen in schriftlicher Form entgegen. Der Flyer mit dem Anmeldformular ist im Jugendamt, in den katholischen Jugendstellen sowie in den Pfarrbüros erhältlich und kann unter www.bistum-eichstaett.de/ministranten heruntergeladen werden. Die Reihenfolge des Eingangs im Bischöflichen Jugendamt entscheidet über die Teilnahme. Aufgrund der begrenzten Anzahl von 500 Plätzen wird eine zügige Anmeldung empfohlen.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Bischöflichen Jugendamt - Ministrantenreferat, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt, Tel. 08421 50631, E-M: ministranten@bistum-eichstaett.de.
(Foto: Anika Taiber-Groh, Eichstätt)


St. Michaelsbund tagt in Schloss Hirschberg

St. Michaelsbund tagt in Schloss Hirschberg


Im Tagungshaus Schloss Hirschberg veranstaltet der Landesverband Bayern des Sankt Michaelsbundes seine Jahrestagungen. Sie finden an drei Terminen statt: vom 21. Juli bis 23. Juli 2017, vom 25. Juli bis 27. Juli 2017 und 28. Juli bis 30. Juli 2017. Der Michaelsbund erwartet über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern. Den Auftakt der Tagungen bildet jeweils ein Vortrag zum Thema Alphabetisierung und Lesen von Sabine Uehlein, der Geschäftsführerin Programme der „Stiftung Lesen“, Mainz. Der Berliner Comic-Künstler Reinhard Kleist hat im vergangenen Jahr mit seiner aufrüttelnden Graphic Novel „Der Traum von Olympia“ den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen. Professor Sabine Bieberstein beleuchtet an der Figur der Maria Magdalena, der „Jüngerin und Apostelin oder Sünderin und Hure“ das sich stetig wandelnde Frauenbild in der Bibel und der theologischen Auslegung. Unter dem Titel „Maria, Luther und die Liebe“ nähern sich sowohl literarisch wie auch musikalisch Monika Drasch und Gerd Holzheimer dem Thema.
Ein Höhepunkt soll die Begegnung mit Christian Brückner werden. Er war Synchronsprecher  für Robert Redford, Peter Fonda und Robert De Niro. Christian Brückner ist darüber hinaus ein vielfach ausgezeichneter Hörbuchsprecher. Im Bistum Eichstätt gibt es eine Stelle für Büchereiarbeit, sie berät und betreut rund 100 Büchereien.
Mehr Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/buechereiarbeit.
(Foto: Klaus Kegebein, Pfarrbriefservice Würzburg)


„Die Willibaldswoche ist nicht mehr wegzudenken“

„Die Willibaldswoche ist nicht mehr wegzudenken“

Mit der Sternwallfahrt der Dekanate und Pfarreien ist am Sonntag, 9. Juli 2017, die diesjährige Willibaldswoche in Eichstätt zu Ende gegangen. Insgesamt 5000 Gläubigen haben während der Festwoche unter dem Motto „Aufbrechen im Glauben - Gemeinsam Kirche sein“ an Wallfahrten, Gottesdiensten und Veranstaltungen rund um den Eichstätter Bistumspatron teilgenommen.
Aufbrechen sei leicht, wenn man um Weg und Ziel wisse, sagte Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt im Eichstätter Dom. Aufbrechen im Glauben werde in der Begegnung und im Vertrauen auf andere Menschen möglich, die als Zeugen Gottes wirken. Aufbrechen im Glauben heiße nicht den alten Trott etwas besser zu gestalten. Das Motto der Willibaldswoche lade vielmehr ein, immer wieder neu nach Gottes Spuren und nach Zeugen des Glaubens Ausschau zu halten, um schließlich selbst Türöffner des Glaubens sein zu können. „Damals waren es Willibald und seine Geschwister, heute sind wir angefragt für diesen Dienst, den Weg zu zeigen und die Wirklichkeit Gottes zu eröffnen.“
Die Willibaldswoche wird seit 2009 jährlich um den Todestag des ersten Eichstätter Bischofs gefeiert. Der aus Südengland stammende Missionar Willibald starb am 7. Juli 787. Weitere Informationen und ein Rückblick auf die Willibaldswoche 2017 unter www.willibaldswoche.de.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)                                                                                                                                                     


Ministranten zeigen junges Gesicht der Kirche

Ministranten zeigen junges Gesicht der Kirche

Über 1000 Teilnehmer, rund 70 ehrenamtliche Betreuer, eine spannende Stadtrallye und ein Riesenweihrauchfass: Der Ministrantentag am Samstag, 8. Juli 2017, wurde zu einem großen Gemeinschaftserlebnis und einem der Höhepunkte der diesjährigen Willibaldswoche in Eichstätt. Beim Gottesdienst im Eichstätter Dom dankte Bischof Gregor Maria Hanke den jungen Christen für ihren Dienst in den Pfarreien.
Mit Unterstützung einer Ministrantengruppe aus Reichelsdorf und Nürnberg-Langwasser sprach Bischof Hanke in der Predigt verschiedene Aspekte des Ministrierens an. So erinnere das Vortragekreuz Christen daran, dass sie aufkreuzen sollen, wo Menschen in Not sind. „Jesus sehnt sich danach, dass auf seinem Kreuz unsere Fingerabdrücke sichtbar werden“, sagte der Bischof mit Blick auf ein Holzkreuz mit Fingerabdrücken, das beim Ministrantentag gestaltet wurde. Hinter dem Kreuz kam im Altarraum ein drei Meter hohes und 180 Kilo schweres Weihrauchfass aus dem Bistum Augsburg zum Einsatz. „Weihrauch soll uns erinnern, dass wir Gottes Wohlgeruch sind, wenn wir uns um den Herrn versammeln“, erklärte Hanke. „Unser Gebet ist der eigentliche Weihrauch, am dem Gott seine Freude hat.“
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Militärdekan Hutter predigte bei Wallfahrt der Männer

Militärdekan Hutter predigte bei Wallfahrt der Männer


Rund 600 Pilger aus dem Bistum Eichstätt haben am Freitag, 7. Juli 2017, an der traditionellen Wallfahrt der Männer in der Willibaldswoche teilgenommen. Unter den Wallfahrern waren auch mehrere Kommunalpolitiker aus der Region sowie der Eichstätter Landrat Anton Knapp. „Die älteste Männerwallfahrt, die mit unserem Bistum zu tun hat, war der Aufbruch des heiligen Willibald und seines Vaters Richtung Italien und Rom“, sagte Bischof Gregor Maria Hanke zu Beginn des Gottesdienstes im Eichstätter Dom. „Ihr seid heute zum Grab des heiligen Willibald aufgebrochen, um teilzuhaben an seinem Weg der Nachfolge Jesu“.
Neben Bischof Hanke und Geistlichen aus der Diözese Eichstätt feierten der Hochmeister des Deutschen Ordens, Abt Bruno Platter aus Wien, und Militärdekan Alfons Hutter aus Fürstenfeldbruck den Wallfahrtsgottesdienst zum Hochfest des heiligen Willibald mit. Hutter sprach die Männer in seiner Predigt bundeswehrgemäß als „Kameraden“ an und gab ihnen als „Merkzettel“ drei Worte mit, die notwendig seien, um im Glauben aufzubrechen: „Beten, Bier und Brotzeit“. Er bete das Stundengebet der Kirche gerne im Freien und würde dabei oft von Soldaten angesprochen. Aus seiner Erfahrung aus 16 Jahren Militärseelsorge wisse er, wie wichtig es sei, mit Gott und den Menschen zu reden. Nur wer im Gebet verankert sei, könne auch auf andere zugehen.
(Foto: Geraldo Hoffmann, Eichstätt)


Kardinal Woelki zu Gast bei der Willibaldswoche

Kardinal Woelki zu Gast bei der Willibaldswoche


Neue Formen des miteinander Kirche seins ausprobieren, dazu rief der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, die Priester und hauptamtlichen Laien der Diözese Eichstätt auf. Beim Tag der pastoralen Mitarbeiter im Rahmen der Willibaldswoche sprach er in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ermutigte dazu, in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs aufzubrechen und die Menschen mit Christus in Berührung zu bringen. „Wir müssen die Botschaft immer neu in die jeweilige Zeit hineinsprechen. Deshalb können wir uns nicht einrichten und sesshaft werden.“ Stillstand habe nichts mit dem Glauben, mit Kirche oder dem Evangelium zu tun. In seiner persönlich gehaltenen und auf Dialog bedachten Ansprache ging Woelki auch auf die Herausforderungen der Gegenwart ein. Diese könne die Kirche nur bewältigen, wenn sie ohne Angst eine neue Weise der Volksfrömmigkeit finde. „Ich mache mir keine Sorge um die Kirche, wenn sie den lebendigen Christus erfahrbar macht und sich jeder Einzelne bemüht, Segen für andere zu sein“, so der Kardinal.
(Foto: Bernhard Löhlein, Eichstätt)


Fortbildung zur Betreuungskraft

Fortbildung zur Betreuungskraft

Eine halbjährige Qualifizierung zur zusätzlichen Betreuungskraft haben rund 20 Frauen aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen der Caritas im Bistum Eichstätt im Tagungshaus Schloss Hirschberg abgeschlossen. Anders als bei bisherigen Fortbildungen zu diesem Beruf waren dieses Mal mit sieben Teilnehmerinnen auch mehrere Mitarbeiterinnen aus Caritas-Sozialstationen darunter. Sie werden vor allem demenzkranke Menschen in Tagespflegen in ihrem Alltag betreuen und begleiten.
„Es ist am schönsten, wenn man sich ausschließlich den Menschen widmen kann“, meinte Heidi Haberkorn von der Caritas-Sozialstation Abenberg-Spalt. Dort hat sie bisher vor allem Patientenfahrten durchgeführt, Besorgungen und Einkäufe getätigt und in der Tagespflege mitgeholfen. Nun freut sie sich darauf, in der Tagespflege ganz in der Betreuung zu arbeiten. Bisher sind die nun qualifizierten zusätzlichen Betreuungskräfte vor allem in der Hauswirtschaft, als Pflegehelferinnen oder sogenannte Präsenzkräfte in ihren Häusern tätig. In 160 Stunden wurden ihnen verschiedenste Inhalte und Kompetenzen vermittelt, die es ihnen nun ermöglichen, alte und pflegebedürftige Menschen intensiv zu begleiten und diesen angemessene Zuwendung zu schenken: sei es bei Spaziergängen, Spielen, Bewegungsangeboten oder in Gesprächen, in Einzel- oder Gruppenbetreuung. Den Fortbildungskurs hatte der Caritasverband Eichstätt in Kooperation mit der Katholischen Akademie für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen in Bayern sowie dem freiberuflichen Referenten in der Altenhilfe Thomas Distler organisiert.
Rund 20 Frauen aus Caritas-Seniorenheimen und aus mehreren Sozialstationen im Bistum Eichstätt haben sich zu Betreuungskräften qualifiziert.
(Foto: Peter Esser, Caritas Eichstätt)


Diözesantag der Büchereien

Diözesantag der Büchereien


„Büchereien lebendig machen - Freche neue Leserezepte für Bibliotheken“: Unter diesem Motto stand der diesjährige Diözesantag für Büchereien, an dem 90 Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem Bistum Eichstätt teilgenommen haben. Dr. Ludwig Brandl¸ Diözesandirektor des St. Michaelsbundes und Leiter der Diözesanstelle für Büchereiarbeit, berichtete bei der Tagung, dass im zurückliegenden Jahr mehr als 35.000 Leserinnen und Leser das Angebot der Büchereien im Bistum genutzt haben - knapp drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Das ist angesichts des rückläufigen Kirchenbesuchs besonders erfreulich, denn auch die Büchereiarbeit gehört zum Apostolat“, sagte Dr. Brandl. Auch die Zahl der Entleihungen bei den öffentlichen Büchereien, die rund 100 Pfarreien der Diözese unterhalten, habe sich erhöht. „Eckpfeiler des Erfolgs“ seien die Mitarbeitenden in den Büchereien.
Diözesandirektor Dr. Ludwig Brandl und Diözesanbibliothekar Wolfgang Reißner verliehen insgesamt 28 Büchereimitarbeiterinnen je ein Ehrenzeichen mit Ehrenurkunden: das Ehrenzeichen in Gold für 25 Jahre an acht Mitarbeiterinnen, in Silber für zehn Jahre an zwölf Mitarbeiterinnen und in Bronze für fünf Jahre an acht Mitarbeiterinnen.
(Foto: St. Michaelsbund, Eichstätt)


Perspektive für Menschen im Osten Europas

Perspektive für Menschen im Osten Europas

Wenn Arbeitskräfte aus Mittel- und Osteuropa nach Deutschland kommen, dann hat das Folgen für deren Herkunftsländer: Familien zerbrechen, Kinder und alte Menschen bleiben zurück. Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für die Menschen im Osten Europas, thematisiert diese Situation. Die Kollekte in den Gottesdiensten am kommenden Pfingstsonntag ist für Renovabis bestimmt.
In einem gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen unterzeichneten Aufruf bittet Bischof Gregor Maria Hanke um eine großzügige Spende als Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Osten Europas. Renovabis hilft der Kirche vor Ort, Zukunftsperspektiven für möglichst viele Menschen zu schaffen. Sie erreicht das durch seelsorgliche Begleitung und soziale Hilfe.
Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/renovabis-2017.
(Foto: Roland Janser, Pfarrbriefservice Würzburg)


Mütterkuren - ein wertvolles Gesundheitsangebot

Mütterkuren - ein wertvolles Gesundheitsangebot

Anlässlich des bevorstehenden Muttertages am kommenden Sonntag macht der Caritasverband für die Diözese Eichstätt auf sein Angebot aufmerksam, kranken und belasteten Müttern zu Kuren zu verhelfen. „Mütter- und Mutter-Kind-Kuren gelten als wertvolles Gesundheitsangebot für Frauen in Familienverantwortung“, betont die zuständige Mitarbeiterin, Birgit Pflüger. Es würden immer wieder spezielle Maßnahmen und Beratungsangebote erarbeitet, die neben den medizinischen auch die psychischen und sozialen Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen berücksichtigen. „Das ganzheitliche Konzept des Müttergenesungswerkes hat sich vielfach bewährt“, weiß Birgit Pflüger aus Rückmeldungen, die Frauen nach einer Kur der Caritas gegeben haben.
Der Caritasverband Eichstätt unterstützt und berät Frauen in seinen neun Außenstellen u. a. in Herrieden. Diese helfen bei der Beantragung einer Kur und allen damit verbundenen Fragen. Auch Väter können sich an sie richten, denn es gibt auch für sie Kuren.
Weitere Informationen gibt es unter www.muettergenesungswerk.de, über die Online-Beratung der Caritas www.beratung-caritas.deoder bei den zuständigen Caritas-Kreisstellen im Bistum Eichstätt. Diese sind im Internet unter www.caritas-kreisstellen.de dargestellt.
(Foto: Marylène Brito, Pfarrbriefservice Würzburg)


An einer besseren Zukunft arbeiten

An einer besseren Zukunft arbeiten


„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen“, so lautet das Leitwort der Misereor-Fastenaktion in diesem Jahr. Das bischöfliche Hilfswerk Misereor stellt darin das afrikanische Land Burkina Faso in den Mittelpunkt. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke bittet in einem gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen unterzeichneten Aufruf um Unterstützung dieser Aktion.
In Burkina Faso betreiben Bauernfamilien erfolgreich eine Landwirtschaft, die an die örtlichen Bedingungen angepasst ist. Genauso entstehen an vielen anderen Orten der Welt neue Ideen, die dazu beitragen, Hunger, Krankheit und Unfrieden zu beenden. So heißt es in dem Aufruf der Bischöfe: „Denn obwohl es genügend Nahrung und Auskommen für alle geben könnte, bestimmen Not und Mangel den Lebensalltag unzähliger Menschen. Ihnen zu helfen, mit guten Ideen an einer besseren Zukunft zu arbeiten, ist die Aufgabe von Misereor.“
(Foto: Misereor, Pfarrbriefservice Würzburg)


Reformationsgedenken im Zeichen der Ökumene

Reformationsgedenken im Zeichen der Ökumene


Mit einer Reihe von Gottesdiensten und Veranstaltungen erinnern die Katholiken im Bistum Eichstätt 2017 gemeinsam mit den evangelischen Christen an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren. Bischof Gregor Maria Hanke wird mehrere ökumenische Gottesdienste zum Reformationsgedenken mitfeiern. Geplant sind auch ein Fest der Ökumene im Kloster Heidenheim und ein ökumenischer Schöpfungstag in Pappenheim mit dem Eichstätter Bischof.
In den katholischen Pfarreien des Bistums bildet das Reformationsgedenken einen Schwerpunkt der ökumenischen Arbeit in diesem Jahr. Die Ökumene-Kommission der Diözese Eichstätt empfiehlt den Pfarrgemeinden im Frühjahr den Gottesdienst „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ („Healing of memories“) und im Herbst in allen Kreuzkirchen des Bistums das Christusfest ökumenisch zu feiern.
Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Eichstätt hat mit ihren Kreisbildungswerken ein umfangreiches Programm zum Reformationsgedenken zusammengestellt.
Eine Terminübersicht und weitere Informationen sind unter
www.reformationsjahr.bistum-eichstaett.de abrufbar.
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


Kardinal-Wetter-Preis für Forschungsarbeit von Marco Benini

Kardinal-Wetter-Preis für Forschungsarbeit von Marco Benini


Luthers großen theologischen Gegenspieler Johannes Eck stellt eine Publikation vor, in welcher der Eichstätter Diözesanpriester und Domvikar Dr. Marco Benini die Ergebnisse seiner Dissertation zusammenfasst. Darin wird deutlich, dass der Hochschullehrer und Seelsorger Johannes Eck nicht nur Kontroverstheologe war, der sich gegen die Reformation einsetzte.
Die Ausführungen Beninis belegen auch, dass für den Ingolstädter Münsterpfarrer Eck die Gestaltung der Gottesdienste und Predigten eine zentrale seelsorgliche Aufgabe war. Marco Benini erhielt für seine Doktorarbeit am Mittwoch, 16. November 2016, den Kardinal-Wetter-Preis der Katholischen Akademie in Bayern überreicht.
Bei dem Festakt an der Katholischen Universität in Eichstätt wurde auch die zusammenfassende, im EOS-Verlag erschienene Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt.
(Foto: Constantin Schulte Strathaus, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt)


Martin Luther - Reformationsgedenken 2017

Martin Luther - Reformationsgedenken 2017


„Einheit in versöhnter Verschiedenheit, so begegnen sich die beiden christlichen Konfessionen. Das Ziel der vollen Einheit unserer christlichen Kirche ist noch nicht in Sichtweite“, so der Referent Dekan Wolfgang Hörl, stellvertretender Vorsitzender der Ökumenekommission des Bistums Eichstätt und Geistlicher KDFB Diözesanbeirat. Bei einem Vortrag, zu dem der KDFB Diözesanverband ins katholische Pfarrheim St. Franziskus in Neuendettelsau eingeladen hatte, breitete Hörl das Leben und Wirken des Reformators Martin Luther vor seinem hochinteressierten Publikum sehr detailliert aus. Anschaulich und mit Fakten belegt nahm der Referent die Veränderungen unserer Kirche in den letzten 500 Jahren in den Blick. „Wir alle sind durch die Reformation gegangen“, so Wolfgang Hörl. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung stimmten mit Hörl überein, dass ein guter Katholik ökumenisch sein muss.
(Text/Foto: Rosalinde Göppel, Herrieden)


Inklusion und Flüchtlingsarbeit

Inklusion und Flüchtlingsarbeit


165 Weiterbildungskurse für katholische Kindertageseinrichtungen bietet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt im kommenden Jahr an. Dazu hat dessen zuständiges Fachreferat für die Einrichtungen eine neue Broschüre herausgebracht. Schwerpunktthemen sind die Arbeit mit Flüchtlingskindern und deren Familien, inklusive Erziehung, die Leitung von Kitas sowie Gesundheit und Bewegung.
Alle angebotenen Kurse haben das Ziel, Leiterinnen und Leiter, Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderpflegerinnen und -pfleger auf neue Herausforderungen in ihren Einrichtungen vorzubereiten. Daher werden mehrere Angebote gemacht, die eine gute Betreuung von Mädchen und Jungen aus Asylbewerberfamilien fördern sollen: „Flüchtlingskinder in der Kita begleiten“, „Kinder suchen Zuflucht - Flüchtlingskinder und ihre Eltern in der Kita“ und „Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern“ lauten die Titel einiger Angebote.
Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter dem Punkt Aus- und Fortbildung bei www.caritas-eichstaett.de
(Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice Würzburg)


Das Jahr der Barmherzigkeit endet, der Auftrag bleibt

Das Jahr der Barmherzigkeit endet, der Auftrag bleibt

In einer sich mehr und mehr polarisierenden Welt wird das Anliegen des zu Ende gehenden Jahres der Barmherzigkeit nach Auffassung des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke nicht an Bedeutung verlieren. „Diese Welt muss die Barmherzigkeit Gottes erfahren, wenn das Miteinander auch in Zukunft liebenswert, menschlich bleiben soll“, sagte der Bischof beim Vespergottesdienst zum Abschluss des Heiligen Jahres am Sonntag, 13. November, in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche. Christen hätten den Auftrag, die Botschaft der Barmherzigkeit in einer sich verhärtenden Welt zu verkünden und zu leben. Dies gelte gerade im Blick auf die aktuelle politische Landschaft.
„Nicht im Sinne eines Resümees, sondern im Sinne eines Dankes“ könne man feststellen: Mit der großen Zahl von insgesamt neun Jubiläumskirchen im Bereich des Bistums Eichstätt sei die Botschaft des Heiligen Jahres sehr nahe an die Wirklichkeit der Menschen herangerückt. „In ihren Regionen waren die Jubiläumskirchen gleichsam Erinnerungszeichen, Denkmäler der Botschaft von Gottes Barmherzigkeit“, so Bischof Hanke.
„Die Heiligen Pforten der Barmherzigkeit haben zeichenhaft ihren Dienst getan. Nun liegt es an uns, Türöffner an der Pforte der Barmherzigkeit Gottes zu sein.“
(Foto: Franziskanerkloster Hülfensberg, Pfarrbriefservice Würzburg)


Schöpfungspreis im Bistum Eichstätt vergeben

Schöpfungspreis im Bistum Eichstätt vergeben


Das Projekt „Plastikfasten“ des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) Diözesanverband Eichstätt und des VerbraucherService Bayern im KDFB haben den Schöpfungspreis der Diözese Eichstätt gewonnen. Der Preis wurde beim diesjährigen Schöpfungstag auf dem Habsberg zum ersten Mal verliehen. Der Frauenbund setzte sich in dem Projekt mit dem Problem des Plastikmülls auseinander. Mit Informationsveranstaltungen machte er auf das Problem aufmerksam, rief während der Fastenzeit zum Verzicht von Plastik auf und gab den Verbrauchern konkrete Tipps, wie und wo man auf Plastik verzichten kann. Die Jury lobte vor allem die Bewusstseinsbildung bei diesem aktuellen Thema.
Mit dem erstmals verliehenen Schöpfungspreis sollen die Ehrenamtlichen im Bereich Umwelt und Schöpfung in ihrer Arbeit bestärkt werden und Anerkennung für ihr Engagement erfahren.
Bildhinweis: Bischof Gregor Maria Hanke mit den Gewinnerinnen des Schöpfungspreises Walburga Kretschmeier (links) und Sophie Miehling.
(Foto: Anita Hirschbeck, Eichstätt)


Historische Wirtschaftsgeschichte Wolframs-Eschenbachs

Historische Wirtschaftsgeschichte Wolframs-Eschenbachs


Zum Schuljahresende ließen sich rund 50 haupt- u. ehrenamtliche Mitarbeiterinnen u. Mitarbeiter des Dekanats Herrieden über die Stadt Wolframs-Eschenbach informieren u. erlebten einen beeindruckenden Tag mit Führungen, bei Kaffee u. Kuchen sowie einem guten Abendessen in der Minnesängerstadt.
Stadtpfarrer Jochen Scherzer gestaltete die Andacht in der einst 1486 und 1516 errichteten Kirche St. Sebastian, mit barocker Ausgestaltung aus dem 18. Jahrhundert sowie einer 1998 umfassenden Renovierung.
Mit Stadtheimatpfleger Oskar Geidner ging es auf den „Spuren des Bieres“ in die Tiefen der historischen Wirtschaftsgeschichte Wolframs-Eschenbachs durch Stadttore in die Altstadt zum weithin sichtbaren Liebfrauenmünster. Hier erstiegen einige Mutige den neu restaurierten Glockenturm bis hinauf in 60 Meter Höhe.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)


Erfolgsgeschichte: Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst

Erfolgsgeschichte: Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst


Vor fünf Jahren wurde der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingeführt. Seitdem haben 218 Männer und Frauen diesen Dienst in einer katholisch-sozialen Einrichtung in der Diözese Eichstätt absolviert. Derzeit sind 36 aktiv. Jakob Streller, Koordinator für diesen Bereich, zieht ein positives Fazit: „Er ist Lerndienst für junge Leute zur Persönlichkeitsbildung, bietet auch Senioren und Menschen aus dem Ausland Chancen, fördert berufliche Perspektiven und das Ehrenamt“.

Interessierte können sich direkt unter www.caritas-eichstaett.de/freiwillige informieren.

(Foto: Jakob Streller, Caritas Eichstätt)


Kräuterpfarrer Ludwig Heumann

Kräuterpfarrer Ludwig Heumann

Werner Herzog, Altbürgermeister aus Herrieden, referiert beim Landvolk im voll besetzten Feuerwehr- u. Bürgerhaus Windshofen über Kräuterpfarrer Ludwig Heumann

In Elbersroth wird Ludwig 1869 als siebtes Kind des Bauernehepaars Heumann geboren. Bei Streifzügen durch Wald und Flur erfährt er bereits früh von seiner Mutter viel Nützliches über die Kraft der Kräuter und über ihre heilende Wirkung.
Ludwig ist ein intelligenter junger Mann, er würde gerne Wissenschaften studieren, wird mithilfe der Kirche von Eichstätt kath. Priester.
Bereits 1935 wird aus Gründen der hohen Nachfrage nach seinen Heilmitteln eine Fabrik in Nürnberg gebaut.
Pfarrer Ludwig Heumann und sein Ideenreichtum leben bis heute im Bewusstsein der Menschen fort. Vor allem seine Arzneitees sind in aller Welt bekannt.
Der Veranstaltung vorausgegangen war ein Gottesdienst mit Maiandacht unter Leitung von Landvolk-Seelsorger Pfarrer Jochen Scherzer aus Wolframs-Eschenbach in der Kapelle Windshofen.
(Foto: Peter Riel, Herrieden)


Aktuell:

Termine in den
nächsten 2 Wochen

Glaubenskurs "Neulandkurs"

Di. 25.9.2018 | Feuchtwangen

Bildungsfahrt nach Thalmässing

Do. 27.9.2018 | Gebsattel

An Gottes Segen ist alles gelegen

Do. 27.9.2018 | Wilburgstetten

Kommunionvorbereitung in unseren Pfarreien
Was passiert da?

Do. 27.9.2018 | Neuendettelsau

Andrea Wulff: Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

Do. 27.9.2018 | Herrieden

Bildungsfahrt in's Mainfranken

Sa. 29.9.2018 | Ornbau

Männer auf dem Jakobsweg

Sa. 29.9.2018 | Herrieden

Computerkurs für Frauen 50+

Di. 2.10.2018 | Rothenburg o. d. T.

Computerkurs für Frauen 50+

Di. 2.10.2018 | Gebsattel

Dem Geheimnis der Engel auf der Spur:
Engel - Boten Gottes und Begleiter der Menschen

Di. 2.10.2018 | Schillingsfürst

Einbrecherschutz, der fast nichts kostet

Do. 4.10.2018 | Gebsattel

Neue Medien/Gefahren im Netz

Fr. 5.10.2018 | Aurach

 

Impuls der Zeit

"Nun lerne,
wo die Einsicht ist,
wo Kraft und wo Klugheit,
dann erkennst du sogleich,
wo langes Leben
und Lebensglück,
wo Licht für die Augen
und Frieden zu
finden sind."

Bar 3,14